aus dem Amtsblatt der Gemeinde Gondelsheim, Nr 51-52, Freitag, 22.12.2006
Weihnachts- und Neujahrsgruß des Bürgermeisters
Auszüge :
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Auch das Jahr 2006 hielt so manche Prüfung für uns bereit. Es waren ereignisreiche zwölf Monate, die nun beinahe hinter uns liegen. Und es war ein erfolgreiches Jahr für Gondelsheim.
Erfolg wird einem aber nicht geschenkt, oft muss er erkämpft werden. Dass einer der Erfolge des vergangenen Jahres jedoch erst über den Weg eines Bürgerentscheids erzielt werden konnte, ist die Ausnahme. Dass dies die Ausnahme ist, ist gut so. Zwar halte ich es vom Grundsatz her für absolut richtig, dass den Bürgern eine direkte Art der Einflussnahme offen steht, gerade in der überschaubaren Einheit wie unserer Gemeinde. Und trotzdem kommt mir in diesem Zusammenhang ein vergleichendes Bild des ehemaligen Stuttgarter OB Manfred Rommel in den Sinn. Er sagte: „Ein Nudelholz ist ein sehr nützliches Gerät. Je nach Gebrauch kann es aber auch eine gefährliche Waffe sein.“ Bürgerentscheide demnach können auch zu einem Blockadeinstrument wichtiger Gemeindeentwicklungen werden; ohne Zweifel aber emotionalisieren und polarisieren sie.
Und das zum Schaden einer dörflichen Gemeinschaft wie der unseren. Von dieser Kritik ist keine Seite des zurückliegenden Plebiszits auszunehmen. Dennoch bin ich aus sozialpolitischer Sicht froh darüber, dass die deutliche Mehrheit der Wähler die erste Hälfte einer weiteren Weisheit von Manfred Rommel befolgt hat: „Wer einen Pullover strickt, der dient der Gesundheit mehr als derjenige, der gegen Rheumatismus demonstriert.“ Dieser Tage nun wird das Richtfest des ehrgeizigen Projekts „Seniorenhaus Gondelsheim“ gefeiert.
[……]
Vertagt wurde dagegen von den zuständigen Kreisgremien erst einmal die dringliche Lösung des Problems der Bahnübergangsbeseitigung Gondelsheim. Es gebietet der weihnachtliche Friede an dieser Stelle nicht loszupoltern gegenüber im Osten und Süden an unsere Gemarkung angrenzende Nachbarn, obwohl es dazu wahrlich genügend Grund gäbe. Schlussendlich wird sich das Problem mehrstündiger Schließzeiten, langer Fahrzeugschlangen und von Lärm und Abgasen aber nicht auf den Sanktnimmerleinstag hinausschieben lassen.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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Kommentare

43 Kommentare

  1. si/z am 19. Januar, 2007 18:06

    „Bürgerentscheide demnach können auch zu einem Blockadeinstrument wichtiger Gemeindeentwicklungen werden, ohne Zweifel aber emotionalisieren und polarisieren sie.“

    Nur der Gemeinderat hat es in der Hand, dass eine wichtige Gemeindeangelegenheit der Entscheidung der Bürger unterstellt wird. Es liegt also ausschließlich an ihm, von vornherein auf eventuell vorhandene emotionalisierende und polarisierende Entwicklungen Einfluß zu nehmen.

  2. v/Z am 19. Januar, 2007 18:22

    Der Freiburger Bürgerentscheid wegen dem geplanten Verkauf von städtischen Wohnungen hatte keine Blockade zur Folge, sondern dazu beigetragen, daß die Stadt wesentlich mehr einsparen muß. Ein richtig guter Aspekt ist das. Auch die Doppelspitze bei den städtischen Gesellschaften wurde inzwischen abgeschafft. Zukünftig wird es jeweils nur noch einen einzigen allein verantwortlichen „Allein-Geschäftsführer/-in“ geben. Pfründe werden nicht mehr gewährt.

  3. ak am 19. Januar, 2007 18:37

    Schon vor dem heilsamen Bürgerentscheid wurde der Stadt Freiburg vom Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt, dass es bei unveränderter negativer Haushaltslage der Stadt die Aufgaben der Stadkämmerei in Eigenregie übernehmen wird. Daraus wurde nichts.

    Bezeichnenderweise haben wohl die positiven Folgen – sogar bei einem gewissen Maß an Emotionalisierung und Polarisierung der beiden betroffenen Seiten – dazu verholfen, dass die Stadt Freiburg dieser „Fremdverwaltung“ entkommen konnte.

  4. O. Sch. am 19. Januar, 2007 18:51

    „Und das zum Schaden einer dörflichen Gemeinschaft wie der unseren. Von dieser Kritik ist keine Seite des zurückliegenden Plebiszits auszunehmen.“

    Diese Meinung von Herrn Bürgermeister Markus Rupp in Gondelsheim kann ich absolut nicht teilen.

    Denn der Bürgerentscheid war eine Form unmittelbarer Demokratie auf Gemeindeebene. Er bewirkte ein Mehr an echter politischer Teilnahme der Gemeindebürger von Gondelsheim und war geeignet, die inhaltliche Qualität und Willensbildung in Gondelsheim zu verbessern.

  5. dr am 19. Januar, 2007 19:06

    Herr BM Rupp schreibt, daß Bügerentscheide ohne Zweifel aber emotionalisieren und polarisieren.
    Was ist daran so schlimm? Auch im Gondelsheimer Gemeinderat gehen Emotionen hoch, und finden Polarisierungen statt. Sie sind Mittel und Beiwerk der politischen Auseinandersetzung, welche ebenso den beteiligten Seiten bei einem Bürgerentscheid zugestanden werden müssen.

  6. S. am 19. Januar, 2007 19:26

    Der Bürgerentscheid hat die Wirkung eines endgültigen Beschlusses des Gemeinderats.
    Das Zustandekommen eines Bürgerentscheids unterscheidet sich nicht von dem eines endgültigen Gemeinderatsbeschlusses.
    Die Art und Weise der politischen Kontroversen – sei es in Berlin und/oder Stuttgart und manchmal in Gondelsheim – sind meistens nichts für empfindliche Ohren.

  7. f-h am 20. Januar, 2007 20:00

    Der obige Weihnachts- und Neujahrsgruß enthält Ausführungen, die kommentiert werden müssen.
    Der Vorsitzende des Gondelsheimer Gemeinderates und vielleicht auch die Mitglieder müssen sich fragen lassen, warum es überhaupt zum Bürgerentscheid kommen konnte. Bei einer behutsameren Vorgehensweise und einem vernünftigen Umgang miteinander wären Irritationen gar nicht erst aufgekommen. Die vom Vorsitzenden des Gemeinderates ganz allgemein genannten Emotionen waren auch in Gondelsheim auf beiden Seiten vorhanden und konnten vermieden werden.
    Der Bürgerentscheid war vollkommen überflüssig.

  8. Ka. My. am 20. Januar, 2007 20:23

    Daß Bürgerentscheide auch zu einem Blockadeinstrument wichtiger Gemeindeentwicklungen werden können, ist falsch.

    Denn bei einem Bürgerentscheid geht es exakt darum, dass eine „wichtige Gemeindeangelegenheit der Entscheidung der Bürger unterstellt wird“. Die Wichtigkeit einer Angelegenheit beurteilt sich nach ihrem Einfluß auf das Gemeinschaftsleben in der Kommune und ihre Auswirkung auf den Gemeindehaushalt.

    Insofern ist ein Bürgerentscheid niemals ein Blockadeinstrument, auch dann nicht, wenn mit ihm angeblich wichtige Gemeindeentwicklungen blockiert werden.

  9. wil.hen. am 20. Januar, 2007 20:47

    Natürlich tangierte die Fragestellung im Bürgerentscheid nicht so sehr das Gemeinschaftsleben in Gondelsheim – es ging bisher auch ohne Alten- und Pflegeheim -, sondern wesentlich stärker den Gemeindehaushalt Gondelsheim wegen der Einnahme aus dem Verkauf des Turnplatzes.
    Ohne das Alten- und Pflegeheim und ohne die Einnahme aus dem Verkauf des Turnplatzes wäre das Gemeinschaftsleben in Gondelsheim normal weiter gegangen. Und auch der Gondelsheimer Gemeindehaushalt hätte das Ausbleiben des Geldsegens verkraften müssen. Der Freiburger Bürgerentscheid in Sachen Verkauf stadteigener Wohnungen liefert dafür ein gutes Beispiel.

  10. K-DV am 20. Januar, 2007 21:02

    Der Hinweis an die Gondelsheimer Wähler, dass bei Nichtverkauf des Turnplatzes vom Gemeinderat über eine Erhöhung von Steuern, Gebühren, Beiträgen und/oder Abgaben nachgedacht werden muß, hat selbstverständlich den Wählerwillen stark beeinflußt und zu dem Wahlergebnis geführt, welches der Gemeinderat erwartet hatte.

  11. ch.u. am 22. Januar, 2007 12:38

    Als Zuhörer in Wahlkämpfen auf allen politische Ebenen vernehme ich ein verbales Hauen und Stechen. Es wird emotionalisiert und polarisiert. Das ist an der Tagesordnung und wohl eine Voraussetzung, um ein politisches Wahlamt zu bekommen. Hier weiß man nicht mehr, was gehauen und gestochen ist.

    Deshalb dürfen sich Inhaber von Wahlämtern auch nicht besonders wundern, wenn Andersdenkende im gleichen verbalen Stil ihre Gegenargumente vorbringen.

  12. hjg am 22. Januar, 2007 12:49

    Wegen der Art und Weise von verbalen Auseinandersetzungen in allen Bereichen der Politik darf man als Zugehöriger keinesfalls zartbesaitet sein.

    Wenn man an Emotionalisierung und Polarisierung Anstoß nimmt, ist man dort zweifellos nicht gut aufgehoben.

  13. u/-d am 22. Januar, 2007 13:30

    Bundestag und Bundesrat haben sich in der Vergangenheit regelmäßig blockiert. Und das bei wichtigen Entscheidungen.

    Der Bundesrat mit der CDU-Mehrheit wurde von der damaligen Opposition als ein echtes und vollkommenes Blockadeinstrument für zustimmungspflichtige Gesetze genutzt. Hier gingen die Emotionen so richtig hoch.

    Inwieweit diese Blockadepolitik zum Schaden der Bundesrepublik Deutschland beigetragen hat, hat bis heute niemanden der Verhinderer interessiert. So war halt die (Bundes-)Politik.

  14. mm am 22. Januar, 2007 13:00

    hat also das Brettener demokratiefeindliche Verhalten auch bei den Nachbarn Nachahmer gefunden. Hier in Bretten kam es schon garnicht zu einem Bürgerentscheid. OB Metzger versprach zwar jahrelang einen Bürgerentscheid, sollte der Rüdtwald abgeholzt werden, stimmte dann aber, als es zur Abstimmung im GR kam, vor den Augen seiner staunenden Bürger dagegen. Stadtrat Dr. Gauß bezeichnete Bürgerentscheide gar als „höchst problematische und manipulierbare Zufallsentscheidungen”.
    Dass Herr Rupp nun, nach einem Bürgerentscheid, der doch in seinem Sinne über die Bühne ging, nachtritt, zeigt, wie wenig er vom Urteilsvermögen seiner Untertanen hält.
    Wie auch in Bretten ist bemerkenswert, dass man den Bürgern zwar nicht einmal die einfachste Sachentscheidung zutraut, wohl aber die wesentlich komplexere Entscheidung bei den Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen.
    Aber vielleicht kann ich als „einfacher“ Bürger das ja wirklich nicht verstehen ….

  15. ed./La. am 24. Januar, 2007 10:12

    Emotionalisierung und Polarisierung sind politisches Tagesgeschäft. Bestes Beispiel: Teile der CSU als ganz aktuelle Ränkeschmiede.

  16. Th. am 24. Januar, 2007 10:20

    Es ist nicht ganz einfach zu verstehen, wieso der Gondelsheimer Bürgerentscheid zum Schaden einer dörflichen Gemeinschaft beigetragen haben soll.

  17. -oh- am 24. Januar, 2007 10:28

    Beim damaligen Gondelsheimer Bürgerentscheid „Golfplatz“ konnten die Beteiligten vergleichbare Begleiterscheinungen wahrnehmen.
    Und der dörflichen Gemeinschaft hat er – unabhängig vom Ergebnis – ebensowenig geschadet.

  18. b/m am 24. Januar, 2007 16:58

    Frage: Wofür war damals beim Bürgerentscheid Golfplatz der Gondelsheimer Markus Rupp? Hatte seine persönliche Meinung irgendeinen schädigenden Einfluß auf die dörfliche Gemeinschaft von Gondelsheim? – Wohl kaum.

  19. a-v am 25. Januar, 2007 11:16

    Der Bürgerentscheid hat die Wirkung eines endgültigen Beschlusses des Gemeinderates. Er stellt ein Element der direkten Demokratie im sonst grundsätzlich repräsentativ verfaßten kommunalen Entscheidungsprozeß dar. Er wird entweder vom Gemeinderat (mit der Mehrheit von zwei Dritteln aller Mitglieder) oder von den Bürgern selbst durch ein Bürgerbegehren eingeleitet.

    Und das alles zum Schaden einer dörflichen Gemeinschaft?

  20. E/A am 25. Januar, 2007 11:25

    Wenn man die oberhalb gemachten Bemerkungen liest, dann gilt der Bürgerentscheid – nur in Baden-Württemberg möglich – offenbar immer noch als Fremdkörper, obwohl er dies keineswegs ist. Es zeigt sich nämlich, daß er weder zu einer Selbstentmachtung von sich aus ihrer Verantwortung stehlenden Gemeinderäten geführt hat. Und er hat auch nicht bewirkt, dass die Bürger ständig jede planvolle Kommunalpolitik durchkreuzen.

  21. hjg am 25. Januar, 2007 11:36

    Entscheidungsgegenstände eines Bürgerentscheids sind beschränkt.

    Einerseits werden Neid und Eigennutz der Bürger befürchtet. Andererseits hält man den einzelnen Bürger für nicht kompetent genug. Etwa nach dem Motto: Wenn schon die Gemeinderäte Probleme haben, den Haushalt zu durchschauen, um wieviel mehr dann das Gros der Bürgerschaft.

    Auch diese beschriebene Sicht reicht nicht aus, eine mögliche Blockadeentwicklung zu befürchten.

  22. Rd am 25. Januar, 2007 11:53

    Der Bürgerentscheid scheint vor allem in jenen Fällen sinnvoll zu sein, wo die gewählten Gemeinderäte ihre Macht mißbrauchen, Partikularinteressen über Gebühr bevorzugen und sich jeder öffentlichen Diskussion entziehen.
    Zu fragen ist – und hier liegt wohl das Kernproblem – ob die Bürger so informiert werden können, daß sie die Frage, die sie entscheiden sollen, sachgerecht beantworten können. Sie sollen ja nicht Manipulationen, von welcher Seite auch immer, erliegen.
    Die Antwort auf diese Frage hängt vom Vertrauen in die Mündigkeit der Bürger, was man darunter auch immer verstehen mag, ab.

  23. i-L am 25. Januar, 2007 12:02

    Hat Herr Rupp beim „Bürgerentscheid Golfplatz“ seine Stimme abgegeben? Wenn ja, ist dadurch die Gemeinde Gondelsheim zu Schaden gekommen?

  24. n-Or am 25. Januar, 2007 17:27

    Der Bürgerentscheid kann nicht zu einem wirksamen Blockadeinstrument werden, auch wenn er gerade auf wichtige Angelegenheiten beschränkt ist.

    Er und das eventuell vorherige Bürgerbegehren sind durch die erforderliche Höhe der geforderten Wahlbeteiligungen schwerfällig zu handhaben.

    Schon daher droht einer Gemeinde kaum eine Gefahr in ihrer positiven Entwicklung. Sie trägt aus diesem Grund ebenso keinen Schaden davon.

  25. k-St. am 25. Januar, 2007 22:20

    Die Chance für einen erfolgreichen Bürgerentscheid ist dann besonders groß, wenn der Gemeinderat als Ganzes dahintersteht. Oder auch, daß der Gemeinderat immer dann mit einem Bürgerentscheid an die Öffentlichkeit geht, wenn er die Mehrheit der Bürger hinter sich weiß, z. B. in Fällen, wo eine kleine, aber lautstarke Minderheit ihn attackiert. Dem Bürgerentscheid käme hier – aus der Emotionalisierung und Polarisierung – also eine klärende und damit letztlich friedenstiftende Funktion zu.

    Ein solches Resultat stellt dann sogar die gegenteilige Auffassung von BM Rupp in den Schatten.

  26. D/F am 26. Januar, 2007 10:39

    Übersehen werden sollte auch nicht, dass allein die Existenz von Bürgerbegehren und Bürgerentscheid vorwegnehmende Wirkungen ausüben kann. Wenn man im Gemeinderat das Gefühl hat, mit einer Planungsentscheidung (z.B.) völlig neben der mehrheitlichen Bürgermeinung (in der Stadt Bretten „Rüdtwald“ und viele andere) zu liegen, sagt man, in anderen Bundesländern, wo es keinen Bürgerentscheid gibt, das müssen wir durchstehen (oder aussitzen). Bei der Möglichkeit, unmittelbar vom Bürger zurückgepfiffen zu werden, überlegt man sich das dann doch noch einmal ganz genau.

  27. JoSt am 26. Januar, 2007 11:26

    Es ist gewiß nicht von der Hand zu weisen, dass die Ankündigung, bei Scheitern des Bürgerentscheids wegen der Haushaltslücke den Gondelsheimer Bürgern mehr Geld abverlangen zu müssen, auf das Wählerverhalten doch in irgendeiner Weise gewirkt hat.
    Trotzdem bezeichne ich diesen Zusammenhang nicht als Manipulation.

  28. pp am 26. Januar, 2007 11:38

    Es hat nach dem Bürgerentscheid den Anschein, dass in der Gemeinde Gondelsheim die natürliche Bodenständigkeit an Wert verliert. Hoffentlich nimmt das keinen Einfluss auf das dörfliche Gemeinschaftsleben.

  29. Lud am 26. Januar, 2007 11:51

    Ich kann nicht nachvollziehen, warum Zitate von Herrn Oberbürgermeister i.R. Manfred Rommel herhalten müssen, um über den Bürgerentscheid zu philosophieren und sein Ergebnis gutzuheißen.

  30. hv am 26. Januar, 2007 19:47

    Man muss sich sehr darüber wundern, dass alle bisherigen Kommentatoren nicht im geringsten die Erläuterungen zum Bürgerentscheid von Herrn Bürgermeister Rupp annehmen. Äußerst seltsam!

  31. urs. am 27. Januar, 2007 1:37

    Vielleicht sind gänzlich mißverstandene Äußerungen von Herrn Rupp der Anlass, welche die zahlreichen Kommentare ausgelöst haben.

  32. Pet. Wag. am 29. Januar, 2007 13:32

    Wenn Herr Rupp beim Bürgerentscheid Golfplatz abgestimmt haben sollte, dann hätte er damals eine ganz andere Ansicht über den Bürgerentscheid gehabt. Er würde den Bürgerentscheid als Abstimmungsforum befürwortet haben.
    So fragt sich der erstaunte Leser, warum er am 22.12.2006 folgendes geschrieben hat:“ Bürgerentscheide demnach können auch zu einem Blockadeinstrument wichtiger Gemeindeentwicklungen werden; ohne Zweifel aber emotionalisieren und polarisieren sie. Und das zum Schaden einer dörflichen Gemeinschaft wie der unseren.“
    Nun kann er selbstverständlich seine Meinung öffentlich kundtun. Interessant ist in diesem Zusammenhang, ob er am Bürgerentscheid Verkauf Turnplatz per Stimmabgabe teilgenommen hat.

  33. F. M. am 31. Januar, 2007 10:28

    „Die Pläne für ein Gaskraftwerk in Wertheim am Main wurden im November per Bürgerentscheid gekippt“ erläutert der Geschäftsführer der Stadtwerke Bretten, Stefan Kleck. (Brettener Nachrichten, Dienstag, 30. Januar 2007 Ausgabe Nr. 24 – Seite 13)

    Was nun, Herr Bürgermeister Rupp? Blockadeinstrument, Emotionalisierung, Polarisierung, zum Schaden der Stadt Wertheim?

  34. Proll am 31. Januar, 2007 11:04

    Herr Rupp hatte sich für mich bis dato immer angenehm von seinem „Rambo-Nachbarn“ unterschieden. Was seine Aussage zum Bürgerentscheid angeht, hat er sich allerdings seinem (Vorbild?) Nachbarn angenähert.

  35. B-L am 3. Februar, 2007 22:34

    Hoffentlich spielt da in den Aussagen zum Bürgerentscheid nicht schon die zweite Amtszeit als Bürgermeister eine Rolle. Das wäre kein guter Zusammenhang.

  36. za. am 7. Februar, 2007 11:50

    Im neunten Dienstjahr als Bürgermeister sind die Betrachtungen zum Bürgerentscheid zur Veröffentlichung als Weihnachts- und Neujahrsgruß nicht gerade integrierend und dementsprechend völlig entbehrlich.

  37. volk.- zer. am 7. Februar, 2007 20:31

    Anstatt die Minderheit der Wähler des Bürgerentscheids wieder ins gemeinsame Boot zu holen, schreibt er, dass die deutliche Mehrheit der Wähler einen Spruch von Ex-OB Rommel befolgt hat. Wie schön! Der Weihnachts- und Neujahrsgruß wäre für eine Respektierung der Minderheit und eine zukünftige Gemeinsamkeit beider Seiten der richtige Anlaß gewesen. So allerdings bleibt die Spaltung bestehen.

  38. cl. am 8. Februar, 2007 13:09

    Es würde einem Bürgermeister und einem Gemeinderat aus Sorge um die dörfliche Gemeinschaft in Gondelsheim gut zu Gesicht stehen, den Versuch zu unternehmen, die beiden gegnerischen Lager des Bürgerentscheids nach diesem wieder zusammenzuführen.

  39. Z.K. am 11. Februar, 2007 3:16

    Ein wenig haben die Leser von Herrn Bürgermeister Rupp im Weihnachts- und Neujahrsgruß mitbekommen. Sie wissen, wer Manfred Rommel ist und kennen nun sogar Sprüche von ihm. Und diese sind auch noch auf den Bürgerentscheid selbst und auf das Ergebnis des Bürgerentscheids anwendbar. Eine wirklich schöne Zunahme im Zitatenschatz für Gondelsheimer Bürger.

  40. chr. uh. am 12. Februar, 2007 10:50

    Ob der Inhalt des Weihnachts- und Neujahrsgrußes eines Bürgermeisters passend war, dürfen die Leser der Gondelsheimer Mitteilungen selbst beurteilen. Die Minderheit des Bürgerentscheids als Leserschaft wird sich darüber nicht unbedingt gefreut haben.

  41. seb. am 12. Februar, 2007 11:07

    Zum 32. Kommentar. Beim Bürgerentscheid Turnplatz durfte er entsprechend seinen späteren Aussagen nicht abgestimmt haben.

  42. Crixius am 21. April, 2008 12:59

    Bürgermeister Metzger und alle in der Politik sind die Klügeren!

    Wir haben alle einen Personalausweis und deshalb sind wir auch nur das Personal der Herrschenden. Bürgerentscheid wäre Demokratie.
    Doch solange ist halt noch die Sklavenindustrie am Werk.

    Es kommt doch immer darauf an was geerntet wird.
    Bürgermeister Metzger hat der Stadt Bretten nicht gut getan in seiner Amtzeit und das sollte endlich mal Publik gemacht werden. Eine Auflistung kann zum Glück jeder auf der BAK Seite sehen.
    Abgeholzte Wälder, steigende Arbeitslosigkeit, die Ansiedlung von Sklavenfirmen (Neudeutsch=Zeitarbeitsfirma), Zuzug von Menschen aus Osteuropa und Türkei. Billige Lohnsklaven.

    Warum hat der OB das Wort Nachhaltigkeit nicht in der Schule gelernt.
    Unsere Enkel werden noch viel Spass mit dem ganzen Industriemüll haben.
    Die Integration der Zugezogenen bisher, sollte schon jetzt einige Generationen beschäftigen.

    Aber zum Glück gibt es noch den Schwarzwald in der Nähe, wohin der reiche Ex-Brettener dann noch flüchten kann.

    Der wahre Feind von Mensch und Natur in Bretten ist die „Brettener Woche“. Kampfblatt vom OB.
    Lischen Müller liest in Bretten nur die Brettener Woche und da lächelt doch unser aller OB doch immer so nett.
    Solange die Brettener Woche nicht vom Bürger für den Bürger ist, solange kann sich der Einzelne noch so sehr anstrengen.
    Silvio Berlusconi ist mit Sicherheit ein grosses Vorbild für Herrn Metzger.

  43. wil.hen. am 26. April, 2008 20:39

    Und trotz der vorstehenden Fakten wurde er „mit großer Mehrheit“ sowie „riesiger Wahlbeteiligung“ von den Brettener Bürgerinnen und Bürgern wieder gewählt.

    Das war doch schön (für ihn).

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