Bretten

Zum Leserbrief „Einschüchtern und mundtot machen“ in der Mittwochsausgabe:
Sind wir in Deutschland schon wieder so weit, dass man nicht mehr sagen darf, was man denkt? Diktiert nach Nationalismus und Kommunismus jetzt der Kapitalismus die Meinung der Bürger? Demokraten aufgepasst! Nehmt euer Recht zur freien Meinungsäußerung wahr, auch wenn es einigen stinkt. Selbst dem kleinsten Steuerzahler von Bretten kann man es nicht verbieten, wenn er sagt, dass es ihm stinkt, wenn andere sagen, bei ihm stinkt’s.

Martin Rausch
Bissingerstraße 41
Oberderdingen-Flehingen

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Unternehmer brauchen keine neuen Gewerbegebiete, sondern eine fürsorgliche Wirtschaftsförderung
Von thorsten Denkler, Berlin
Stuttgart. Die Kommunalpolitiker in Lahr haben es getan. Eigener Flughafen. Autobahnanschluss. Bahnanbindung. Mehr kann ein Unternehmer von einem Gewerbegebiet nicht erwarten. Darum gibt es jetzt ein neues Gebiet, zusätzlich zu den drei bestehenden. 580 Hektar groß, direkt an der Autobahn Karlsruhe -Basel gelegen. Das Flughafengelände liegt wenige Meter entfernt. Auf der 3000-Meter-Landebahn können die weltgrößten Frachtflugzeuge abgefertigt werden.
Beste Voraussetzungen also für das neue Gewerbegebiet, das in Lahr ein Park ist, der Industrie- und Gewerbepark Raum Lahr I. Doch was für Lahr gilt, gilt längst nicht mehr überall im Land. Neue Gewerbegebiete, sagen Wirtschaftsförderer, sind inzwischen lediglich noch schwer an den Unternehmer zu bringen. weiter lesen –>

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Zum Thema Geruchsbelästigung im Rinklinger Tal:
Wie im Zeitungsbericht „In der Hitze war der Gestank besonders schlimm“ (BNN vom 24. August 2006) angedroht, hat Helmut Deuerer mir über eine Anwaltskanzlei eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zukommen lassen. Darin wird mir unter anderem eine Konventionalstrafe in Höhe von 100 000 Euro für die Wiederholung der Inhalte meines Leserbriefes (BNN 30. August 2006 „Bürgerrechte“) angedroht und eine schriftliche Entschuldigung eingefordert.
Meint Helmut Deuerer, er könne auf diese Weise aufrechte Demokraten einschüchtern und mundtot machen? Hier irrt „der größte Steuerzahler weit und breit“.

Wolfhard Bickel
Reiterle
Bretten

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Rund 96 000 Gäste besuchen das Brettener Freibad in der Saison 2006 / Saniertes Hallenbad öffnet am Dienstag
Bretten (Josh). Es hätte ein prima Sommer für die Bilanz des Brettener Freibads werden können. Tja, es hätte. Aber nach dem heißen Juli mit Sonne im Überfluss tauchte die gelbe Kugel im August ab. Es folgte wechselhaftes Wetter mit viel Regen und kühlen Temperaturen. Zu kühl für die allermeisten Badefreunde, denn die Besucherzahlen des Brettener Schwimmbads brachen mit dem Ende der Hitzeperiode ein. Rund 96 000 Besucher sind es am Ende der Freibadsaison 2006, die entweder im Wasser Abkühlung suchten oder sich lieber auf der Liegewiese sonnten. Am Sonntag ist das Freibad zum letzten Mal in dieser Saison geöffnet, ab Dienstag beginnt der öffentliche Badbetrieb im renovierten Hallenbad (die BNN berichteten). weiter lesen –>

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Stadtwerke kündigen Erhöhung um 7,3 Prozent an
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Bretten. Wer in Bretten mit Erdgas heizt, muss ab 1. Oktober tiefer in die Tasche greifen: Die Stadtwerke werden ab diesem Zeitpunkt den Gaspreis um 0,45 Cent brutto je Kilowattstunde (kWh) anheben. Das bedeute für einen Ein-Familien-Haushalt mit einem Verbrauch von 20 000 kWh eine Erhöhung von knapp 90,50 Euro im Jahr, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Kleck den BNN. weiter lesen –>

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19.09.2006 Tübingen. “Buchdrucker” und “Kupferstecher” fressen sich ungebremst durch die Wälder Württembergs: In diesem Jahr fielen in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen bereits 690 000 Kubikmeter Borkenkäferholz an – dies entspricht einer Menge von 24 000 LKW-Ladungen. Die Insekten, deren Larven in der Rinde von Bäumen heranwachsen, haben sich im Juli rasend schnell vermehrt. Die teilten jetzt die Experten beim Regierungspräsidium Tübingen mit.
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Zu: „Bau einer zweiten Rheinbrücke bis 2015?“:
Noch bei der Veranstaltung der IHK Pfalz und Karlsruhe als „vorbehaltliche Planung“, vorgestellt aber Wirtschaftsminister Hendrik Hering (Rheinland-Pfalz) und Innenminister Heribert Rech sehen die zusätzliche Rheinbrücke bis 2015 schon unter Verkehr.
Massive Bedenken, Verfahrensfehler und Einsprüche der Träger öffentlicher Belange in der Pfalz werden einfach zur Seite gewischt. Es wird auch nicht gesagt, dass die zusätzlichen Rheinbrücke auf Pfälzer Seite an der B 9 und auf badischer Seite an der B 36 weitere Anschlussstraßen notwendig macht! Wo bitte sollen denn die bestehenden Straßen den zusätzlich prognostizierten Verkehr aufnehmen? Etwa in KA über die ausgelastete Neureuter Straße oder über die Südtangente? Die Aussagen des OB, des Rathauses und der CDU stehen – letztlich wird eine durchgängige Schnellstraße die Stadt belasten. Denn klar ist, dass die Brücke nicht eigenständig bleiben wird. Sie ist ein weiterer Anschlusspunkt bei der Realisierung eines durchgehenden Schnellstraßensystems. weiter lesen –>

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Teilen ist seliger

BNN September 16, 2006 | 2 Kommentare

Der Brettener Tafelladen wird seit seiner Öffnung vor einem Vierteljahr sehr gut angenommen. Damit wurde den anfänglichen Bedenkenträgern – auch denen innerhalb des Diakonischen Werks, der Caritas und des Roten Kreuzes – der Wind aus den Segeln genommen. Das Konzept, das Peter Jahnke und sein Team erarbeitet hat, scheint aufzugehen.
Bedauerlich ist nur – und das sehen auch die Verfechter der konkurrierenden „Tafel“-Idee – so, dass das Angebot nicht so vielfältig ist, wie sich das die Betreiber und Kunden des Tafelladens wünschen. Während Obst und Gemüse, Backwaren und Nudeln ausreichend vorhanden sind, mangelt es unter anderem an Käse, Fleisch, Wurst, Butter und vielem mehr. weiter lesen –>

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Seit drei Monaten versorgt der Brettener Tafelladen Bedürftige mit Lebensmitteln / Derzeit 536 Kunden
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Bretten. „Wenn es diesen Laden nicht geben würde, könnte ich mir vieles einfach nicht leisten. Dann gäbŽs halt nur Spätzle mit Gurken zum Essen“, erklärt die junge Mutter aus Bretten, die sich im Tafelladen in der Weißhofer Straße mit Lebensmitteln eindeckt. In ihrem großen Korb liegen Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln, Broccoli, Pasta und ein Brot. Das Besondere: Für alles zusammen berappt sie an der Kasse gerade mal anderthalb Euro. (Siehe auch Kommentar „Teilen ist seliger“).
Vor drei Monaten nahm der Brettener Tafelladen in den Räumen eines ehemaligen Lebensmittelmarktes seinen Betrieb auf, nachdem sich die Betreiber Diakonisches Werk, Caritas und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf ein gemeinsames Konzept verständigt hatten. weiter lesen –>

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Metzger: Neue Spielstätten sind kaum zu verhindern
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Bretten. Für die einen ist es nur ein Freizeitspaß, andere macht es dagegen süchtig – das Glücksspiel. Zwar gibt es in Bretten kein Spielcasino mit Roulette und Black Jack, doch können Zocker in zahlreichen Wettbüros ihr Glück herausfordern – oder in eine Spielhalle gehen, wo unter anderem Geldspielautomaten zu finden sind. Diese „Daddelautomaten“ gibt es übrigens nicht nur in den laut Oberbürgermeister Paul Metzger derzeit acht offiziellen Spielhallen in der Stadt, sondern auch in einigen Brettener Gaststätten. weiter lesen –>

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