Nach extrem kurzer Planungs- und Bauzeit wird nächsten Donnerstag die neue Anlage im Sportzentrum übergeben
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Die Teleskoptribüne liegt noch auf dem Boden der Wettkampfhalle, im Foyer hängen Kabel aus der Decke, das Rattern eines Bohrhammers hallt durch den Neubau, auf dessen Rückseite gerade die Asphaltdecke für den Parkplatz eingewalzt wird: Eine Woche vor der feierlichen Eröffnung der neuen Brettener Sporthalle im Grüner (Programm im Kasten rechts) herrscht reges Treiben auf der Baustelle.
Eigentlich war die Eröffnung schon zum Ende des vergangenen Schuljahrs geplant. Mit einigen Firmen, die für Ausbaugewerke zuständig waren, habe es Probleme gegeben, begründet Jürgen Fetzner, einer der Architekten, die Verzögerung, an der aber natürlich auch der harte Winter seinen Anteil hatte. Trotzdem freut sich Oberbürgermeister Paul Metzger, dass der Bau in enorm kurzer Zeit abgewickelt worden sei – so schnell, dass er eigentlich ins Buch der Rekorde eingetragen werden müsse. weiter lesen –>

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Anderthalb Jahre nach dem Großbrand steht das neue Hallen-Sportzentrum kurz vor der Vollendung:
Bretten. (ch) Der Großbrand am Karsamstag vergangenen Jahres ist vielen Brettenern noch gut in Erinnerung. Damals versank die erst 1974 errichtete Sporthalle „Im Grüner” innerhalb kürzester Zeit in Schutt und Asche. Der seiner Übungsräume beraubte Schul- und Vereinssport in der Melanchthonstadt sah einer ungewissen Zukunft entgegen. weiter lesen –>

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Zu „In der Hitze war der Gestank besonders schlimm“ vom 24. August:
Meint der Inhaber der Firma Deuerer, weil er sich selbst ernannt als „größter Steuerzahler weit und breit“ tituliert, Bürgerrechte mit Füßen treten zu können? Denn er bezeichnet diejenigen als „Quertreiber“, welche die Emissionen, die seiner Firma entströmen, als „Gestank“ bezeichnen.
Laut Aussage des Firmeninhabers befindet sich das Unternehmen bereits seit 40 Jahren im Rinklinger Tal. Dringend sollte er darüber nachdenken, ob sein Unternehmen wirklich schon seit 40 Jahren derartigen Gestank verbreitet. Denn dann hätten sich kritische Bürgerinnen und Bürger schon damals beschwert.

Wolfhard Bickel
Im Reiterle
Bretten

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Zu „In der Hitze war der Gestank besonders schlimm“ vom 24. August:
„Erstunken ist noch keiner!“. . . scheint die Parole der Tierfutter-Herstellerfirma Deuerer zu lauten! Was sich so alles zwischen Rechberg und Rinklingen/Stadtteil nur hinter „vorgehaltener Hand“ abspricht, erinnert an mittelalterliche Methoden!
Wo leben wir denn, dass wir uns von einem „Gestankmacher“ einschüchtern lassen? Haben die einstmals mutigen Brettener – sprich: „Belagerung 1504“ – ihre Courage verloren? Im Laufe der Geschichte? Fast könnte man das meinen.
Auch der angeblich höchste „Brettener Steuerzahler“ (Fa. Deuerer), kann hier nicht unumwogen einfach und über das „Maß hinaus“ den mehr oder weniger betroffenen Bürgern alles zumuten! Da sollen auch nicht seine gerade wieder mal großzügig getätigten Spenden – egal für was – hinwegtäuschen! Soll er dann doch lieber sein schlechtes Gewissensgeld für Verbesserungen seiner – wenn nachweisbaren Umweltüberlastungen – ausgeben! Oder sich nach einem anderen Produktionsort umgehend umsehen! Bretten hat schon Schlimmeres überstanden.

Klaus Izsak
Nikolaus-Müllerstraße 18
Bretten

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Hälfte des Netzes baufällig / SPD für Dringlichkeitsliste
Von unserem Redaktionsmitglied Andreas Schanz
Stuttgart. Innenminister Heribert Rech (CDU) hat eingeräumt, dass sich die Hälfte des Landesstraßennetzes in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand befindet. Die SPD-Fraktion fordert nun von der Landesregierung, die Straßenbaumittel um die Hälfte aufzustocken und eine Dringlichkeitsliste aufzustellen.
Zwar hat das Stuttgarter Finanzministerium trotz der Haushaltssperre die Mittel für 22 neue Straßenbauprojekte freigegeben, teilte Verkehrs-Staatssekretär Rudolf Köberle gestern mit. Damit kann beispielsweise die sicherheitstechnische Nachrüstung des Wattkopftunnels bei Ettlingen und der Neubau der SüdWest-Spange der L 555a bei Waghäusel-Kirrlach bewältigt werden. Doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn ein Gutachter hat dem Innenministerium bescheinigt, dass die Hälfte des gut 10 000 Kilometer umfassenden Landesstraßennetzes saniert werden müsste. weiter lesen –>

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Einnahmen der Gemeinden und Gemeindeverbände im ersten Halbjahr 2006 um fast 9 Prozent gestiegen
Wie das Statistische Landesamt anhand der vierteljährlichen kommunalen Kassenstatistik feststellt, sind die bereinigten Einnahmen der Gemeinden und Gemeindeverbände (Gv.) in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2006 um 8,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Sie belaufen sich nun auf 10,8 Milliarden Euro. weiter lesen –>

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In der Sitzung vom 31.7.2006 wurde dem Bebauungsplan Rüdtwald mit lediglich fünf Gegenstimmen vom Gemeinderat in Bretten die abschließende Zustimmung erteilt. Über diesen wichtigen Tagesordnungspunkt wollten einige Gemeinderäte noch nicht einmal mehr beraten : …–>weiter lesen

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Verwaltungsgericht: Die Klage der grünen Politikerin aus Baden-Baden war nicht mutwilligKarlsruhe/Baden-Baden (sk). In einem Rechtsstreit um die Beteiligung am Festspielhaus Baden-Baden muss die Stadt die Prozesskosten für eine Grünen-Stadträtin zahlen. Die Politikerin Almut Dinkelaker hatte wegen eines Verstoßes gegen das Informationsrecht geklagt. Auch wenn sie damit unterlegen war, sei die Klage „nicht mutwillig“ gewesen, entschied das Verwaltungsgericht Karlsruhe.Die Klägerin hatte im August 1998 an Gemeinderatsbeschlüssen mitgewirkt, bei denen es darum ging, die Gesellschaftsanteile am Festspielhaus zu übernehmen. Die Stadträtin meinte danach, sie sei bei der Beschlussfassung nicht hinreichend darüber informiert gewesen, welche Haftungsansprüche damit auf die Stadt zukommen. Deshalb klagte sie gegen die damalige Oberbürgermeisterin Sigrun Lang (parteilos). weiter lesen –>

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Zu: „Bahn soll Kahn heißen“:
Manchmal reibt man sich schon die Augen, wenn man derartige Artikel liest. Handelt es sich hier um ein „Sommerlochfüllsel“ oder um Entzugserscheinungen eines ehemaligen Landtagsabgeordneten der im Blickpunkt der Öffentlichkeit bleiben will?
Allmählich wird es unerträglich, wie Politiker am Ruhm der deutschen Nationalmannschaft partizipieren wollen. Ich hoffe nicht, dass Abgeordnete anderer Parteifarben auf die Idee kommen, eine „S4-Bahn“ nach „Hartz 4“ zu benennen, weil es ein zu würdigendes Modell wäre.
Hätte der Abgeordnete im Ruhestand vorgeschlagen eine „S4-Bahn“ nach Melanchthon zu benennen, wäre das verständlich, denn dieser ist mit Bretten, der in seinem ehemaligen Wahlkreis liegt, verbunden. Doch was soll der „Wahn“ mit der Bahn und Kahn? weiter lesen –>

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Die Straße im Gölshäuser Weißhofergrund ist 4,50 Meter breit, nur eine Seite Gehweg ist jetzt als Zubringer für das Industriegebiet voll auserkoren worden. Dabei ist die Straße zu schmal und mit nur einem Gehweg nicht geeignet für die jetzt vorherrschende hohe Verkehrsbelastung. Es ist schon eine Unverschämtheit, eine solche Straße, dazu noch ohne funktionierende Verkehrs-
sicherheit und Geschwindigkeitskontrolle, als Umleitung und Zubringer für das Industriegebiet. Gölshausen zuzulassen.
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