Bretten

Gondelsheimer Rat bewilligt Bauantrag für Seniorenhaus
Gondelsheim (mh). Auch über eine Woche nach dem Bürgerentscheid über den Standort eines Seniorenhauses auf dem Turnplatz bewegt dieser noch die Gemüter in Gondelsheim.
Dietmar Freisler (SPD) beklagte in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend die Verunglimpfung der älteren Mitbürger. Besonders erbost war er über ein anonymes Flugblatt, das sehr polemisch gegen das Seniorenhaus Stimmung gemacht habe. In diesem Zusammenhang wollte er von seinem Kollegen Peter Bürker (FWG) wissen, ob dieser damit etwas zu tun habe. Den Grund für die Anfrage habe die Internet-Seite der Handballabteilung des TV Gondelsheim geliefert, auf der dieses Flugblatt zu lesen gewesen sei. Und für diese Seite sei Peter Bürker als Verantwortlicher genannt. Die Vorwürfe wies Peter Bürker als haltlos zurück und beteuerte, davon nichts zu wissen. weiter lesen –>

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BUND fordert gesundheitsorientierte Lärmgrenzwerte statt Dauerbeschallung der Bevölkerung

Stuttgart. Schlechte Aussichten für den Lärmschutz: Die Landesregierung setzt sich für die gesetzlich erlaubte Dauerbeschallung der Bürger ein, statt für einen wirksamen Schutz zu sorgen. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg hin. Baden-Württemberg hat im Bundesrat den „Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Lärmkartierung“ eingebracht, der einen gefährlichen Angriff auf den Lärmschutz der Bevölkerung bedeutet: „Das Land will viel zu hohe Schwellenwerte für Lärmschutzmaßnahmen festsetzen, kritisiert BUND-Landesgeschäftsführer Michael Spielmann: „Erst ab einer Lärmbelastung von 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht sollen die Bürger ein Recht auf Schutzmaßnahmen haben. Diese Schwellenwerte liegen damit aber um mindestens 5 dB über den Werten, bei denen nach umweltmedizinischen Erkenntnissen das Herzinfarktrisiko erheblich ansteigt. Ein 5 dB lauterer Lärmpegel – das bedeutet nicht nur etwas mehr Lärm, sondern entspricht mehr als eine Verdopplung der Lärmquellen.“ Statt die Menschen zu schützen, werde der Bevölkerung auf Jahre hinaus eine weitere Dauerbeschallung zugemutet.
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Informationsabend der Brettener FDP zu Verkehrsproblemen in der Melanchthonstadt / Planungen erläutert
Bretten (BNN). Die Brettener FDP-Vorsitzende Karin Gillardon begrüßte beim Informationsabend im Rittersaal der Krone unter anderem die zahlreich erschienenen Vertreter der Bürgerinitiative Rechberg sowie weitere Interessierte. Ziel des Abends sollte es sein, einen Anstoß zum Überdenken der Verkehrsplanung zu geben und sich für ein zukunftsorientiertes Gesamtkonzept einzusetzen, so ein Pressetext. weiter lesen –>

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Brettener Polizei verzeichnet steigende Zahl von Beschwerden über Ruhestörung / Tipp: Nachbarn einladen
Bretten (mh). 22 Uhr. Das Thermometer zeigt immer noch über 25 Grad an. Im Wohnungsinnern sind es noch einige Grade mehr. Da bleibt nur die Flucht auf die Terrasse oder in den nächsten Biergarten. Das kühle Getränk und das Grillsteak versprechen Linderung, jedoch nicht immer zur Freude der Nachbarn und Anwohner. „Die Zahl der Ruhestörungen ist deutlich angestiegen“, berichtet denn auch Rolf Hilpp, Leiter des Polizeireviers Bretten. Am Wochenende seien von Freitag auf Samstag alleine in der Zeit zwischen 22 Uhr und Mitternacht neun Ruhestörungen gemeldet worden und in der darauf folgenden Nacht sieben weitere. Und das seien nur die größeren gewesen. Größer bedeute, dass mehrere Beschwerden über dieselbe Störung eingehen. weiter lesen –>

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Walzbachtal (jum). Die Gemeindeverwaltung Walzbachtal hat das Landratsamt Karlsruhe per Schreiben aufgefordert, die notwendigen Schritte einzuleiten, um das Nachtfahrverbot für Lkw über zwölf Tonnen auf der B 293 durchzusetzen. Das gab Bürgermeister Karl-Heinz Burgey in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt. Von Berghausener Seite ist die notwendige Beschilderung bereits erfolgt. Die Sperrung für die Gegenrichtung jedoch, die am Knotenpunkt B 35/B 293/K 3572 bei Diedelsheim vorgesehen ist, wurde von der dort zuständigen Stadt Bretten noch nicht angeordnet (die BNN berichteten) weiter lesen –>

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Zur Berichterstattung über die Fällaktion im Baugebiet „Steiner Pfad“:
Zu Recht rügt Herr Metzger diesen Frevel in der Natur. Anderseits wurden gerade bei uns in Zaisenhausen auf größeren Flächen im Naturschutzgebiet die Hecken beseitigt – und dies auf Anordnung der unteren Naturschutzbehörde und mit den Geldern der Steuerzahler. Die Begründung lautete „Offenhalten der Landschaft“.
Auch hier bewahrheitet sich wieder einmal der Satz: „Wenn zwei das gleiche tun, ist es noch immer nicht dasselbe“.

Herbert App
Hauptstrasse 14
Zaisenhausen

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Zum Artikel „Hier wüteten Maschinen gegen wehrlose Bäume“ (BNN vom 22. Juli):
Man muss nicht zwischen den Zeilen lesen können, um zu erkennen, wer für den Baumfrevel verantwortlich ist. Oberbürgermeister Metzger hat sich durch seine widersprüchlichen Aussagen selbst entlarvt. Jetzt, wo die Bäume am Boden liegen, wirbt der OB bei seinen Bürgern für Verständnis. Aus Geldnot habe er die Bäume roden lassen, denn „Bretten sei darauf angewiesen, dass das Gebiet so schnell als möglich erschlossen werde“. weiter lesen –>

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Bürger ärgert Fällaktion im Gebiet „Steiner Pfad“
Von Arnd Waidelich und Thilo Kampf
Bretten. Die Aufregung war bei Hans Leonhardt groß. Platt gewalzt war ein Gutteil der Bäume auf seinem Grundstück „Am Steiner Pfad“. Erschließungsmaßnahmen für das gleichnamige Neubaugebiet hatten ihren Tribut gefordert. Der Zorn des Brettener Baumwarts richtet sich nicht so sehr gegen die Maßnahme als solche, sondern vielmehr gegen den Zeitpunkt. „Hier wüteten Baumaschinen gegen wehrlose Bäume, die kurz vor der Ernte standen. Mancher Besitzer hatte sich schon auf seine Früchte gefreut“, steht Hans Leonhardt immer noch die Zornesröte im Gesicht.
Teils 55 Jahre alte Apfel- und Birnbäume, Walnuss-, Zwetschgen- und Mirabellenbäume, die sich unter ihrer Obstlast nur so beugten, seien der Fällaktion zum Opfer gefallen, klagt Leonhardt, der sich auf fünf bis sechs Zentner Äpfel pro Baum gefreut hatte. Nicht nur er habe einen „enormen Ausfall“ dadurch zu beklagen, dass das Obst nicht mehr bei der Lohnmosterei abgegeben werden könne. Dies sei umso ärgerlicher als abzusehen sei, dass die Erschließungsmaßnahmen jetzt sowieso für einige Zeit wegen der Bauferien ruhen würden.
Der Bürgerarbeitskreis Bretten zeigt sich mittlerweile nicht minder verärgert. „Hier wird eine Streuobstwiese in der Vegetationsperiode brutal und rücksichtslos abgeholzt,“ heißt es auf seinen Internet-Seiten. weiter lesen –>

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Zum Artikel „Pflegeheim auf Turnplatz rückt näher“ (BNN vom 17. Juli):
Die Bürger haben mehrheitlich für den Bau eines Pflegeheimes auf dem Turnplatz in Gondelsheim gestimmt. Bürgermeister Rupp kann sich über einen warmen Regen für das Gemeindesäckel freuen. Ob die geweckten Erwartungen und die abgegebenen Versprechungen im Hinblick auf das Pflegeheim („vorwiegend für Gondelsheimer“) später erfüllt werden, bleibt offen. Ich habe schlechte Erfahrungen mit Versprechungen der Gemeindeverwaltung über die Höhe der Erschließungskosten im Baugebiet „Metzgerteich“ gemacht. Mit 90 Euro pro Quadratmeter liegen sie inzwischen in doppelter Höhe gegenüber dem „Jostenbuckel“. weiter lesen –>

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Um der Propaganda um die Erhöhung bzw Verringerung der Verkehre in einzelnen Stadtgebieten der Stadt Bretten ein Ende zu setzen, hier eine tabellarische Auffstellung der Vergleichszahlen 1986 – 2003 aus dem Verkehrsgutachten des Büros Koehler/Leutwein erstellt im Auftrag der Stadt Bretten. …–>weiter lesen

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