Mai
27
Zum Leserbrief „Die Armut selbst ist der Skandal“ (BNN vom 26. Mai) erreichte uns diese Zuschrift:
Was Frau Biehl-Herzfeld in ihrem Leserbrief auf die Gründung des Vereins „Kraichgau Hilfe“ andeutet, ist in der Tat ein Skandal. Leider irrt sie sich aber, wenn sie in Bretten eine Konkurrenzsituation zwischen Diakonie, Caritas und DRK und der Kraichgau Hilfe sieht.
Ende 2005 initiierte Herr Zeuch das Treffen mit den großen drei – mit dem Ziel, in Bretten eine Tafel einzurichten. Wenn kurz darauf Diakonie, Caritas und DRK einen Tafelladen in Bretten errichten wollen, ist dies doch wohl ein Ideenklau. Warum sind diese großen, seit Jahrzehnten im sozialen Bereich engagierten Organisationen nicht selbst auf diese Idee gekommen? Soll die private Initiative jetzt ihre Arbeit einstellen, weil die drei großen plötzlich auf der Bildfläche erscheinen, die – anders als die Idee der Tafel – Lebensmittelspenden verbilligt verkaufen wollen? weiter lesen –>
Mai
27
Viele Ausnahmen und Schlupflöcher für Lastwagenfahrer / Bretten im Schnittpunkt von Ausweichstrecken
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Ein Nachfahrverbot für den Schwerverkehr auf den Bundesstraßen von und nach Bretten soll dazu beitragen, dass Lastwagenfahrer auf der Autobahn bleiben und nicht – wegen der Maut, wegen der Baustellen oder aus anderen Gründen – auf B 294, B 293 oder B 35 ausweichen. Eigentlich müssten die entsprechenden Schilder bereits aufgestellt sein, sollte die Polizei schon kontrollieren und Bußgelder verhängen. Doch bisher gibt es noch zu viele ungeklärte Fragen – bis hin zu den Standorten der Schilder.
Für Lastwagenfahrer, die im durch A 5, A 6, A 8 und A 81 gebildeten Viereck zwischen Karlsruhe und Stuttgart, Heilbronn und Heidelberg die Autobahn vermeiden wollen, führt fast automatisch der Weg über Bretten: Die B 35/B 10 als Achse parallel zur A 8, die Strecke B 294/B 35 als Abkürzung zwischen Pforzheim und Bruchsal, die Verbindung B 294/B 293 als Diagonale zwischen Heilbronn und Karlsruhe – und mittendrin der Verkehrsknotenpunkt Bretten. Dies hat man offenbar beim Regierungspräsidium erkannt und deshalb vorgesehen, den Durchgangsverkehr von Lastwagen nachts weitestgehend zu unterbinden. weiter lesen –>
Mai
26
Leserbrief : Die Armut selbst ist der Skandal
BNN Mai 26, 2006 | 2 Kommentare
Zum Artikel „Jetzt müssen die Händler entscheiden“ erreichte uns diese Leserzuschrift:
Nun gibt es sie also gleich doppelt – die Hilfe für Bedürftige – einmal als Tafelladen von DRK, Caritas und Diakonie als Verkauf zu niedrigem Preis und einmal als unentgeltliche Abgabe von Lebensmitteln durch den Verein „Kraichgau Hilfe“. Nicht nur die Brettener Lebensmittelhändler werden sich wundern. Wird es ein Gerangel geben um die im Handel nicht mehr benötigten Lebensmittel? Ist dies auch ein Verteilungskampf um den „Kuchen der Wohltätigkeit“, von dem jeder gerne ein Stück für sich in Anspruch nehmen möchte?
Dennoch bleibt ein Zweispalt: Die Armut selbst ist der Skandal. Es ist ein Skandal, dass in unserem Land soziale Einschnitte erfolgen, die mehr und mehr Menschen die Grundlagen entziehen, sich eigenständig zu versorgen. weiter lesen –>
Mai
26
Mogul-Betriebsrat kämpft für Standort
BNN Mai 26, 2006 | einen Kommentar schreiben
Bretten (tk). Massive Bedenken äußerten der Betriebsrat der Firma Federal Mogul und die IG Metall bei einem ersten Gespräch mit den für die drohende Schließung des Werks Bretten verantwortlichen Konzern-Vertretern. Wie bereits berichtet, ist geplant, die Produktion aus Bretten nach Kunsziget in Ungarn zu verlagern. Doch sei der Standort in Ungarn nach Ansicht des Betriebsrates „nicht in der Lage, mittelfristig die Aufgaben aus Bretten zu übernehmen“. Die Verantwortlichen bei Federal Mogul hätten nämlich versäumt, dort wirksame Strukturen aufzubauen.
Die Situation in Kunsziget sei geprägt von extremer Fluktuation, instabilen Arbeitsabläufen und permanenten Qualitätsproblemen. Deshalb hat der Betriebsrat unter Leitung von Özkan Cengiz die Verantwortlichen im Konzern aufgefordert, den Standort in Bretten zu erhalten. Die Gespräche sollen am 13. Juni weitergeführt werden.
Mai
26
Regierungspräsident fordert Freiburger zur nachhaltigen Haushaltssanierung auf
bwheute Mai 26, 2006 | 3 Kommentare
26.05.2006 Freiburg. Südbadens Regierungspräsident hat die Verantwortlichen der Stadt Freiburg aufgefordert, ihre Finanzen gründlich und nachhaltig zu sanieren. Andernfalls werde die Aufsichtsbehörde schon im nächsten Jahr die Finanzverwaltung an sich ziehen und selbst über Kreditaufnahmen und Zuschussvergaben entscheiden, kündigte Sven von Ungern-Sternberg nach einem Gespräch mit der Rathausspitze an. weiter lesen –>
Mai
25
Leserbrief : Keineswegs Heckenschützen
BNN Mai 25, 2006 | einen Kommentar schreiben
Zu Bericht und Kommentar über die gescheiterte Kommandantenwahl bei der Brettener Feuerwehr:
Die Brettener Feuerwehrleute sind keineswegs Heckenschützen oder gar Kameradenschweine. Die Feuerwehr ist auch nicht zerstritten oder handlungsunfähig. Die Feuerwehr hatte sich Monate lang mit dem Thema Kommandanten beschäftigt und man war sich einig, keinen geeigneten Kandidaten in den eigenen Reihen zu haben, der die verantwortungsvolle, zeitaufwändige Arbeit eines Stadtbrandmeisters ehrenamtlich neben seiner eigentlichen Arbeit machen kann. weiter lesen –>
Mai
24
Rathaus strebt Verflechtung von Ehrenamt und Hauptamt an
Bretten. (gm) Es war ein Wahldebakel – darüber ist man sich einig. In der Beurteilung der Ausgangslage und der Faktoren, die dazu geführt haben, gibt es allerdings deutlich unterschiedliche Ansichten. Die Brettener Feuerwehr hat in ihrer Hauptversammlung den einzigen Kandidaten für das Amt des ehrenamtlichen Stadtbrandmeisters, Günther Till, abgelehnt, nachdem Werner Baumann das Amt wegen beruflicher Belastung nicht weiterführen wollte.
Bereits mit Baumanns Ankündigung waren Überlegungen aufgetaucht, den Stadtbrandmeister hauptamtlich bei der Stadt anzusiedeln. Und dahin tendierte offensichtlich auch die Mehrheit der Versammlung. Denn Günther Till, Abteilungsleiter Bretten, auf Vorschlag des Feuerwehr-Ausschusses nominiert, wieder ehrenamtlich tätig werden – die Ablehnung galt nicht dem Mann, sondern der ehrenamtlichen Ausrichtung seines Amtes. Das macht auch der Feuerwehr – Förderverein deutlich, der von „Nötigungen des Rathauses, immer noch mehr Aufgaben unentgeltlich zu übernehmen” und von der Schwierigkeit, das Ehrenamt notwendigerweise öfter in die Arbeitszeit zu integrieren spricht. Das Wahlverhalten, so der Förderverein, zeige, dass „die Kameraden sehr deutlich zu ihrem Mann stehen”. weiter lesen –>
Mai
24
Gemeinsame Sitzung der CDU-Fraktionen Bretten und Oberderdingen
Brettener Woche Mai 24, 2006 | einen Kommentar schreiben
„B35/B293 vierspurig ausbauen“
Bretten/Oberderdingen. Zu einer gemeinsamen Sitzung trafen sich die CDU-Fraktionen von Bretten und Oberderdingen. Im Vordergrund stand dabei der Erfahrungsaustausch im kommunalpolitischen Handeln und das gegenseitige Kennenlernen. Großes Interesse bestand an den jeweiligen aktuellen Gemeinderatsthemen und Abläufen. weiter lesen –>
Mai
24
Bürgerinitiative Rechberg gegen Ortsumfahrt West tagte
Brettener Woche Mai 24, 2006 | einen Kommentar schreiben
Diskussion und Austausch über Lösungen
Bretten. Am 15. Mai trafen sich Mitglieder der Bürgerinitative sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rittersaal des Hotels Krone, um über das Geschehen rund um das Thema „Ortsumfahrung West” zu berichten und sich auszutauschen.
Zu Beginn der Sitzung erfolgte ein kurzer Rückblick über die Entstehung der Bürgerinitiative sowie deren bisherige Sitzungen und Aktivitäten. Neben dem Abstecken der vorgeplanten Trasse durch Pfähle, mehreren Begehungen, einer Flugblattaktion unter dem Motto „Stranguliert sich Bretten mit einer Südwestumgehung selbst?” wurde ein Positionspapier erarbeitet, das die Belange aller Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und Stadtteile anspricht. Zu dessen Themenbereichen – Bedeutung Rechbergklinik, Transitverkehr, Brückenbauwerk, Anbindung Rinklingen, Alexanderplatz, Flurbereinigungsverfahren, Naherholungsgebiet, Frischluftzufuhr, Lärm-, Abgas- und Feinstaubimmissionen und Kosten – nahmen verschiedene Gruppenmitglieder Stellung. weiter lesen –>
Mai
24
Hauptamt oder Ehrenamt?
BNN Mai 24, 2006 | einen Kommentar schreiben
Hauptamt oder Ehrenamt?
Neue Stellungnahmen zum Debakel um die Wahl eines Kommandanten für Brettens Feuerwehr
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Die Stadtverwaltung habe dem Brettener Abteilungskommandanten die Aufgabe des Stadtbrandmeisters als freiwilliges Ehrenamt aufzwingen wollen. Die Feuerwehrkameraden hätten in dieser Situation mit ihrem Wahlverhalten deutlich zu ihrem Mann gehalten. Dies sei nicht unkameradschaftlich, schreibt der Brettener Feuerwehr-Förderverein zu der Berichterstattung über die geplatzte Kommandantenwahl am vergangenen Wochenende. „Die Nötigungen des Rathauses, immer noch mehr Aufgaben unentgeltlich zu übernehmen, müssen in diesem Fall gestoppt werden“, heißt es in der Stellungnahme, in der auch den Bürgern versichert wird, die Kameradschaft der Brettener Freiwilligen Feuerwehr sei in vollem Umfang gegeben. Tatsächlich habe es schon sehr konkrete Schritte für eine hauptamtliche Nachfolge des scheidenden Stadtbrandmeisters Werner Baumann gegeben, bestätigte gestern Oberbürgermeister Paul Metzger. Im Gespräch war Agathe Meinzer, ausgebildete Zugführerin und städtische Mitarbeiterin mit Dienstsitz im Feuerwehrhaus, die einst auf Wunsch der Feuerwehr zur Entlastung des Kommandanten eingestellt worden war und diesem in den Bereichen Katastrophenschutz und Feuerwehr zugearbeitet habe, erklärte OB Metzger. weiter lesen –>
