Ende Juli will der Oberbürgermeister die beiden neuen Hallen im Grüner einweihen
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier

Bretten. Genau 13 Monate nach dem Großbrand vom Ostersamstag 2005 wurde gestern an den neuen Sporthallen im Brettener Schul- und Sportzentrum Richtfest gefeiert. Trotz der Verzögerungen, die es durch den langen Winter gegeben hat, soll es in diesem Tempo weitergehen. Bereits am 28. Juli, rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien, will Oberbürgermeister Paul Metzger die Einweihung feiern, zusammen mit jenen Vereinen, deren Arbeit durch den Verlust der alten Halle stark eingeschränkt worden war. Ob Metzgers Ankündigung einzuhalten ist, scheint jedoch nicht ganz sicher zu sein. Die drei Architekten Fetzner, Ketzel und Selinka jedenfalls reagierten darauf zurückhaltend. Bis zum Beginn des nächsten Schuljahres stehen die Hallen aber auf jeden Fall für Vereinssport und Unterricht zur Verfügung. weiter lesen –>

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Höhere Quote statt Entspannung auf dem Arbeitsmarkt
Bretten (ba). Von der saisonüblichen leichten Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, die gestern bei der Vorlage der Zahlen für den April allenthalben zitiert wurde, ist im Raum Bretten nichts zu spüren. Während die Arbeitslosenquote in Karlsruhe, Ettlingen und Bruchsal stagnierte oder leicht zurückging, ist sie in Bretten gegenüber Ende März noch einmal um einen Zehntelprozentpunkt gestiegen und liegt nun bei 7,1 Prozent. weiter lesen –>

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Noch 194 Mitarbeiter in Bretten
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf

Bretten. Die Firma SCA Schucker in Bretten hat elf ihrer derzeit 205 Mitarbeiter am Standort Gölshausen entlassen. Dies räumte Geschäftsführer Josef Schucker gestern auf Anfrage gegenüber den BNN ein. Als Grund für diese Maßnahme nannte der Unternehmer einen deutlichen Rückgang der Aufträge. weiter lesen –>

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Solon von Athen (635-559 v.Chr.)

Bei dem Namen Solon denken viele zuerst an den allgemeinen Schuldenerlass. Nicht weniger wichtig ist: Solons Verfassungsreform zielte auf eine Identifikation des Bürgers mit der „Polis“ ab, darauf, das Wohl des Gemeinwesens zur Richtschnur des Handelns der einzelnen Bürger zu machen.

Solon:

„Wider die Feigheit der Bürger”

Wenn ihr ob eigner Verruchtheit diese Leiden müsst dulden,
schiebt doch den Göttern dann nicht schamlos die Schuld in die Schuh,
Ihr habt ja selber befließen den Herren die Leiter gehalten;
Wundert euch nicht, wenn zum Dank nun man mit Knechtschaft euch lohnt.
Einzeln schleicht ihr ein jeder auf füchsischer Fährte; doch wo ihr
als Versammlung erscheint, wie seid ihr töricht und feig!
Immer schielt ihr nach Worten und hört auf des Schmeichlers Gerede,
doch was verborgen sich tut, darauf habt ihr nicht acht.“

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Änderung des Flächennutzungsplans für Industriegebiet Gölshausen VI beschlossen:
Bretten. (ch) Die im nördlichen Teil des Rüdtwalds geplante Erweiterung des Industriegebiets Gölshausen hat eine weitere Hürde genommen. Einstimmig beschloss am Dienstagabend der Gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Bretten/Gondelsheim, den Flächennutzungsplan (FNP) zu ändern. Nach den Worten von Oberbürgermeister Paul Metzger kann jetzt für das Gebiet ein Bebauungsplan aufgestellt werden.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres war der Regionalplan geändert und einschließlich der geänderten Naturparkgrenzen durch Veröffentlichung im Zentralblatt Baden-Württemberg genehmigt worden. Die mit der Änderung einhergehende Forstumwandlung soll voraussichtlich Anfang Juni abgeschlossen sein. Gegen den geplanten Eingriff in den Rüdtwald hatte es heftigen Widerstand gegeben. Allerdings stimmte der Brettener Gemeinderat dem Vorhaben mit großer Mehrheit, bei nur zwei Gegenstimmen, zu. „Ich habe viel dabei gelernt”, meinte der OB während der Ausschusssitzung. Für den krankheitsbedingt nicht anwesenden Gondelsheimer Rathauschef Markus Rupp stellte Vizebürgermeister Manfred Schleicher die Zustimmung des Gondelsheimer Gemeinderats fest. Zwei Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses gaben zu Protokoll, dass sie zwar persönlich die FNP-Änderung ablehnten, sich aber trotzdem dem Votum der Stadt anschließen wollten.
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Streng genommen, ist der an der Sulzfelder Hauptstraße geplante Lebensmittelmarkt für die Gemeinde eine Nummer zu groß. Einem Gutachten zufolge sind aber keine Einwände der Behörden zu erwarten. „Das wird so über die Bühne gehen“, ist Bürgermeister Eberhard Roth zuversichtlich.
Von Alexander Hettich

Die Kraichgaugemeinde und ihr Nachbarort Zaisenhausen sind mit zusammen 6400 Einwohnern ein Kleinzentrum. Der auf 1400 Quadratmeter angelegte Markt, den eine Investorengruppe in der Nähe der Bahntrasse plant, gilt als „großflächig“. Eine Konstellation, die Aufsichtsbehörden auf den Plan ruft und im Einzelhandelserlass eigentlich nicht vorgesehen ist. Ausnahmen sind freilich möglich.

„Wir sind ständig im Kontakt mit Regierungspräsidium, Regionalverband und Landratsamt“, erklärt Roth. Die Gemeinde hat bei der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) eine Expertise in Auftrag gegeben und ist damit einer entsprechenden Auflage der Genehmigungsstellen zuvorgekommen. Fazit der Ludwigsburger Gutachter: Der Markt passt durchaus in die Einkaufslandschaft. So sei etwa nicht zu erwarten, dass die Neuansiedlung den Geschäften in Bretten und Eppingen unzulässig viele Kunden abluchse. Der erwartete Umsatzrückgang in diesen Städten dürfte unter fünf Prozent liegen, prognostizierte GMA-Gutachterin Gabriele Ostertag. Zulässig sind bis zu zehn Prozent.
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Zur Verkehrssituation in Bretten:
Oberbürgermeister, Gemeinderat und Bürger bemühen sich mit großem Engagement um die Lösung der Brettener Verkehrsprobleme. Vorschläge aller Art werden leidenschaftlich diskutiert: Die Südumgehung, die Unterführung am Alexanderplatz, der vierspurige Ausbau bis zum Diedelsheimer Dreieck, die Untertunnelung bei der Rechbergklinik, die Überbrückung des Rinklinger Tals, die Einbeziehung der Bahnhofstraße, der vierspurige Ausbau der Wilhelmstraße und so weiter.
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Bretten (tk). Rund zwei Dutzend Interessierte waren am Freitagabend zu einer Besichtigung des künftigen „Tafelladens“ in der Weißhofer Straße (die BNN berichteten) gekommen. „Wir freuen uns über diese große Resonanz“, erklärt Peter Jahnke, Leiter des Diakonischen Werks in Bretten. Die Einrichtung wird den Tafelladen, der am 1. Juni seinen Betrieb aufnehmen soll, federführend betreiben. Weitere Partner sind die Caritas und der DRK-Kreisverband Karlsruhe.
Bislang liegen Jahnke 43 Erklärungen von Interessierten vor, die ehrenamtlich beim Tafelladen mitarbeiten möchten. Nun benötige man noch eine Bäckerei-Theke, ein Kühlregal sowie ein Fahrzeug, mit dem die gespendeten Lebensmittel von den Geschäften abgeholt werden. Diese sollen kostengünstig an Bedürftige abgegeben werden. In den nächsten Tagen werden Jahnke und weitere Helfer mit den Betreibern der hiesigen Lebensmittelmärkte Gespräche führen und für ihr Projekt werben.
Wer den Tafelladen unterstützen möchte, wird gebeten, sich mit dem Diakonischen Werk, Telefon (0 72 52) 95 13 0, in Verbindung zu setzen.

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Bretten (lsw) – Einen unerwarteten Geldregen haben Autofahrer am Wochenende auf der B 293 in der Nähe von Bretten im Kreis Karlsruhe erlebt. Nach Polizeiangaben vom Montag hatte ein Motorradfahrer die Tageseinahmen eines Betriebs verloren. Das Geld war in einer Ledertasche deponiert, die er an einer Ampel öffnete, um nach seinem Handy zu suchen. Beim Losfahren vergaß er, die Tasche zu schließen. Mehrere dutzend 50- und 100-Euro-Scheine wirbelten daraufhin durch die Luft. Der Geldbote hatte allerdings Glück im Unglück: Ein hinter ihm fahrender Lastwagenfahrer machte lautstark auf das Missgeschick aufmerksam. Mehrere Helfer sammelten die Scheine auf und übergaben sie dem Besitzer.

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Statistik 2005
Hohe Spritpreise und Maut führen erstmals seit Jahren zu Abnahme

Stuttgart – Hohe Benzinpreise und die Lkw-Maut haben 2005 nach Angaben des Innenministeriums zum ersten Mal seit Jahren zu einem geringeren Verkehrsaufkommen auf den Straßen in Baden- Württemberg geführt. Demnach nahm der Verkehr auf den Autobahnen um 2,1 Prozent und auf den Bundesstraßen um 0,6 Prozent ab. Ein leichter Zuwachs des Verkehrs auf den Landesstraßen von 0,3 Prozent habe den allgemeinen Rückgang nicht ausgeglichen, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Stuttgart. Endgültige Aussagen seien aber erst Mitte dieses Jahres möglich. Die bisher vorliegenden Zahlen basierten auf der Auswertung von 122 Zählstellen im Land. Im Sommer kämen noch die Werte von 2000 weitere Stellen hinzu.
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