Mrz
20
Leserbrief : Nicht zum Wohle der Patienten
BNN März 20, 2006 | einen Kommentar schreiben
Zur geplanten Entlastungsstraße und der Bürgerversammlung über dieses Thema:
Seit vielen Jahren bin ich Mitarbeiterin und Personalratsvorsitzende der Rechbergklinik Bretten. Seit acht Jahren wohne ich in der Virchowstraße.
Wir Mitarbeiter sind sehr in Sorge um unsere Patienten und um unser Krankenhaus wegen der zu erwartenden Lärmbelästigung durch die geplante Südwestumgehung. Patienten können sich meistens nicht aussuchen, dass in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Wenn Sie zu uns in unsere Klinik kommen, dann unter anderem auch deshalb, weil sie Ruhe erwarten können.
Bisher ist es ein Standortvorteil: „Unsere Klinik auf dem Berg am Rande der Stadt“, mit der schönen Landschaft und dem Therapieweg. Durch die Planung sehen wir dieses in Frage gestellt. Ob der Therapieweg wirklich so erhalten bleiben wird, der direkte Zugang zur Natur, daran hege ich meine Zweifel. Die abgesteckte Trassenmarkierung verläuft in unmittelbarer Nähe zum Gelände der Rechbergklinik.
Die Lärmbelästigung, die wir jetzt schon durch die Eisenbahnführung haben, ist im Sommer bei geöffneten Fenstern ganz enorm hoch. Wird dieser Lärmpegel auch noch von der Südwestseite aus erhöht, so ist das bestimmt nicht zum Wohle unserer Patienten.
Ich selbst war längere Zeit im obersten Stock des Krankenhauses als Patientin gelegen und habe die Lärmbelästigung durch die Eisenbahntrasse als große Belastung empfunden. Bei den Planungen darf die Stadt dieses nicht einfach unbeachtet lassen.
Irmgard Frank
Virchowstraße
Bretten
Mrz
18
Leserbrief : Kaum Platz
BNN März 18, 2006 | einen Kommentar schreiben
Zu „Hervorragender Bildungsstandort wurde weiter ausgebaut“ am 13. März:
Über die Feier anlässlich des Ausbaus der Max-Planck-Realschule und der Schillerschule ist zu lesen, die Lehrer hätten der Stadt zwar gedankt, gleichzeitig aber weitere Verbesserungen der räumlichen Situation gefordert. Auf den ersten Blick scheint dies ein undankbares Verhalten zu sein. Doch haben Nachfragen der Bildungsgewerkschaft GEW gezeigt, dass weitere Baumaßnahmen notwendig sind, um einen zeitgemäßen Unterricht zu gestalten. Da sich die Schülerzahlen an der MPR in kurzer Zeit verdoppelt haben, braucht man nicht nur mehr Klassenzimmer und eine Cafeteria, sondern auch mehr Fachräume für den naturwissenschaftlichen und musischen Bereich.
Ganz zu schweigen davon, dass ein Lehrerzimmer, in dem höchstens 45 Lehrer einen Sitzplatz finden und kaum Platz für ihr Lern- und Lehrmaterial haben, für über 60 Kollegen ein untragbarer Zustand ist. Im Rathaus hat jeder Beschäftigte seinen Schreibtisch und eine Regalwand. Die Reaktion des OB ist daher unangebracht, ist er doch mit seinen Werbemaßnahmen für die MPR in den Gemeinden auf der Bauschlotter Platte für die drastisch gestiegenen Schülerzahlen und ein angemessenes Raumangebot verantwortlich.
Hartmut Hensgen
Franz Singer
GEW Teamvorstand Bretten
Mrz
18
Leserbrief : Preis wäre hoch
BNN März 18, 2006 | einen Kommentar schreiben
Zur Diskussion um die Westtangente und die Bürgerversammlung am Mittwoch:
Die enorm hohe Beteiligung an der Bürgerversammlung zeigte eindrucksvoll die Stimmung zu der geplanten Ortsumgehung und bestätigte damit den Wunsch der Bürger, diese Trasse nicht zu verwirklichen. Der Preis wäre hoch: Für diese Trasse würde Der bestehende Landschaftsschutz würde ausgehebelt, die Naherholung am Rechberg und die Ruhezone des Kreiskrankenhauses beeinträchtigt. Auf das neue Wohngebiet „Am Steiner Pfad“ und den bestehenden „Rechberg“ würden erhebliche Verkehrsbelästigungen zukommen.
Schwerverkehr und Mautsünder würden diese Trasse – geschätzter Verkehr 15 000 Fahrzeuge in 24 Stunden – dankend annehmen und Emissionen verursachen, die auch die Brettener Innenstadt treffen würden, Rückstaus wären wiederum vorprogrammiert, da die Trasse nicht auf den Alexanderplatz sondern in die Melanchthonstraße mündet.
Ist es rechtens, ein Gebiet entlasten zu wollen, ein anderes jedoch stark zu belasten?! Die stark zugenommene Verkehrsbelastung ist durch jahrelange Bautätigkeit und unzureichende Ampelführung teils hausgemacht. Schließlich ist eine Kostenlawine zu erwarten; sollten tatsächlich Mittel zur Verfügung stehen, ist Bretten mit einem Eigenanteil und für den späteren Unterhalt verantwortlich.
Jeder weiß um die Verschuldung unserer Stadt ! Lassen wir uns nicht täuschen.
Sinnvoller wäre es, die Baustellen Alexanderplatz und vorgesehene Kreisel zügig abzuwickeln und speziell für den Alexanderplatz weitergehende Maßnahmen zu finden.
Wir appellieren an die Gemeinderäte, die Wünsche der Bürgerschaft zu respektieren.
rot markierter Text wurde nicht abgedruckt
Dagmar Schwuchow
Virchowstraße 25
Bretten
Mrz
18
Leserbrief : Weit auseinander
BNN März 18, 2006 | einen Kommentar schreiben
Zur Diskussion um die Entlastungsstraße:
In der Informationsveranstaltung der Stadt zur geplanten Umgehung musste ich feststellen, wie Information und Wirklichkeit manchmal weit auseinander liegen. Einige Beispiele:
Herr Metzger: „Ich will keine Umgehungsautobahn“.
Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 21.02.: Problematisch erscheint dabei, dass auf längere Strecken keine Querung für Fußgänger oder Fahrzeuge vorgesehen ist / Kreuzungen von Geh- und Radwegen sind aufgrund der Verkehrsbelastung zu vermeiden / Als Entwurfsgeschwindigkeit erscheint in diesem Abschnitt der auf ca. 600 m kreuzungsfrei bleiben wird, 70 km/h angemessen.
Herr Metzger: „Ich will keinen achtspurigen Ausbau des Alexanderplatzes.“
Laut Plan und Planern: Steigerung des Verkehrsaufkommens am Alexanderplatz um mindestens 30 Prozent, wenn die Umgehung kommt.
Herr Metzger: „Ich möchte die Bürger in die Planung einbeziehen“
Realität: am 16.02.2006 bzw. 17.02.2006 erste offizielle Information in der Zeitung über geplante Abstimmung am 21.02.2006 über Grundsatzbeschluss des Gemeinderates.
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Mrz
17
Statistiken weichen oft voneinander ab / „Es geht um Geld“
Von unserem Redaktionsmitglied Rainer R. Günther
Stuttgart. Die in den kommunalen Melderegistern verzeichneten Einwohnerzahlen weichen zum Teil stark von der amtlichen Statistik ab – in Stuttgart zum Beispiel um 30 000 Personen. Da die Leistungen des Landes an die Kommunen pro Einwohner auf Basis der Daten des Statistischen Landesamts abgerechnet werden, ergeben sich für viele Gemeinden Nachteile. Immer wieder kommt es zum Zahlenstreit zwischen Land und Kommunen. „Es geht dabei um bares Geld“, ärgerte sich ein Kommunalexperte.
Die Gemeinde Zwiefalten kann zum Beispiel eine Differenz zwischen den Erhebungen des Rechenzentrums Reutlingen und den eigenen Einwohnerunterlagen von 60 Personen nachweisen. Weil aber im kommunalen Finanzausgleich die Einwohnerzahlen der amtlichen Bevölkerungsstatistik zu Grunde gelegt werden, gehen Zwiefalten jährlich Leistungen des Landes in Höhe von 30 000 Euro durch die Lappen. Es gibt viele Gründe, warum die Zahlen zum Teil stark abweichen. „Die Differenzen sind teilweise bedingt durch die zeitliche Verarbeitung von Zu- und Abgängen“, sagt Finanzminister Gerhard Stratthaus. Während vor Ort die Einwohnerdatei tagesaktuell geführt wird, bewertet das Statistische Landesamt die Datenlieferungen der Gemeinden monatsweise. Das Datenmaterial der Statistiker beruht ohnehin auf schwankendem Grund. Es basiert auf den Ergebnissen der Volkszählung von 1987. Fortgeschrieben von Jahr zu Jahr werden die Zahlen„mit zunehmender Entfernung vom Basiszeitpunkt immer ungenauer“, räumte der Finanzminister ein. weiter lesen –>
Mrz
17
Leserbrief : Überlebensfrage
BNN März 17, 2006 | einen Kommentar schreiben
Zum Bericht über die Einweihung der Erweiterungsbauten von Max-Planck-Realschule und Schillerschule in Bretten:
Als direkt betroffene und langjährige Lehrerin der MPR war ich verärgert über den Tenor des Artikels zum Punkt „weitere Forderungen der MPR“. Es hört sich so an wie „jetzt hat die MPR drei neue Klassenzimmer gekriegt und hat immer noch nicht den Hals voll!“ Abgesehen von den anderen bildungspolitisch sinnvollen Wünschen ist die Forderung nach einem weiteren Lehrerzimmer für mich eine Überlebensfrage.
Es ist unzumutbar, zirca 65 Lehrer in einen Arbeitsraum für maximal 40 zu stopfen. Als ich eine Katze wollte, wurde ich gefragt wieviel Quadratmeter meine Wohnung habe, damit das Tier gesund lebt. Ich wünschte mir ähnlich viel Fürsorge für mich als Lehrerin.
Sabine Tölke-Rückert
Merianstraße 26
Bretten
Mrz
17
Gemeinsamer Weg zur Lösung der Verkehrsprobleme?
BNN März 17, 2006 | 2 Kommentare
In der überfüllten Stadtparkhalle prallten Information und Vorbehalte zum Thema Entlastungsstraße aufeinander
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Der Plan der Stadt, im Westen Brettens eine Entlastungsstraße vom Alexanderplatz übers Rinklinger Tal und den Rechberg zur B 294 zu bauen, stößt auf großes Interesse bei den Bürgern. Das belegte die enorme Zahl von weit mehr als 500 Besuchern der Informationsveranstaltung zu diesem Thema am Mittwoch Abend in der Stadtparkhalle. Die große Mehrheit dieser Bürger steht dem Straßenprojekt kritisch oder ablehnend gegenüber, was aus etlichen Wortbeiträgen hervorging.
Gleich zu Beginn erklärte Oberbürgermeister Paul Metzger, „wenn die Bürgerschaft die Entlastungsstraße nicht wünscht, dann wird sie nicht gebaut. Dann lasse ich aber auch kein Gemeckere über die Verkehrsverhältnisse zu. Dann muss sich jeder mit dem Stau arrangieren.“ Wiederholt appellierte der Oberbürgermeister an die Gegner des Vorhabens, sich mit Stadt und Planern zusammen zu setzen, sich auszutauschen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Ein Sprecher der neu gegründeten Bürgerinitiative griff zum Schluss der Veranstaltung dieses Angebot auf. „Wir wollen aufzeigen, dass diese Straße ihre großen Mängel hat. Aber wenn die Bürgerinitiative sich einbringen soll, kann nur auf einer Ebene diskutiert werden. Es darf nicht von vorn herein eingegrenzt werden, worüber man reden kann und worüber nicht.“ weiter lesen –>
Mrz
16
Nach Experten-Anhörung zu gesundheitlichen Risiken:
Bretten. (gm) Rechtlich hat es keine Auswirkungen auf die Entscheidung der Stadt, gibt aber die Stimmung in Diedelsheim wieder: Der Diedelsheimer Ortschaftsrat hat vor vollem Haus am Wochenbeginn die Aufstellung eines Mobilfunkmastes im Bereich des Diedelsheimer Dreiecks abgelehnt. Jetzt will die Bürgerinitiative weiter gegen die Aufstellung von Funkmasten in unmittelbarerer Wohngebietsnähe mobil machen und auch noch einmal mit dem Grundstückseigentümer über mögliche Haftungsrisiken sprechen. Und sie will über die Ortsteile hinaus unter anderem am 6. April mit einem Vortragsabend im Rittersaal des Hotels Krone am Brettener Marktplatz und mit einem eigenen Flyer Aufklärung betreiben.
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Mrz
16
Zuführungsrate ausgewiesen
Brettener Woche März 16, 2006 | einen Kommentar schreiben
Haushalt liegt vor:
Bretten. (gm) Dank der eigenen Steuerentwicklungen – insbesondere der Gewerbesteuer – wird die Stadt Bretten dem Gemeinderat in der nächsten Woche einen gegenüber dem Eckwertebeschluss geänderten Haushalt vorlegen. Anstelle einer ursprünglich befürchteten Negativzuführung von 1,5 Millionen kann die Stadt jetzt eine Zuführung von mindestens 500 000 Euro erwarten. Dabei sind weder Steuer – noch Gebührenerhöhungen vorgesehen, auch eine Neuverschuldung wird nicht ausgewiesen: „Wir tilgen mehr als wir finanzieren müssen”. weiter lesen –>
Mrz
15
Zur heutigen Bürgerversammlung Argumente für und gegen eine neue Straße im Westen der Brettener Kernstadt
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