Mrz
31
Leserbrief : Zeit für bessere Lösungen
BNN März 31, 2006 | einen Kommentar schreiben
Zu Brettens Verkehrsproblemen und der Pause beim Umbau des Alexanderplatzes:
Die dringend notwendige, hilfreiche Links-Abbiegespur am Alexanderplatz, eine im Grunde genommene simple Straßenbaumaßnahme, lässt auf sich warten. Sechs Monate sind jetzt schon seit dem zügig erscheinenden Baubeginn, vergangen! Man sagt, der strenge Winter, der eigentliche ein ganz normaler Winter war, sei schuld daran. Eine These, die keinen, der von der Sache etwas versteht, überzeugen kann.
Deshalb meine ich: Die Bauarbeiten müssen dringend wieder in Angriff genommen und abgeschlossen werden. Der Schwerlastverkehr, besonders der der Maut-Preller, muss sofort abgestellt werden, damit vor allem die Wilhelmstraße ihrer Funktion für den innerstädtischen Verkehr wieder gerecht werden kann. Der Marktplatz wird für den Schwerverkehr gesperrt.
Wenn diese drei Voraussetzungen für den innerstädtischen Verkehr in Bretten wieder geschaffen sind und voll funktionieren, wird das Verkehrsgeschehen in und um Bretten noch eine ganze Weile funktionieren. Man hat dann auch Zeit, sich bessere Lösungen einfallen zu lassen wie Untertunnelung bei der Rechbergklinik und die Überbrückung im Rinklinger Tal, die ja das Problem am Alexanderplatz nicht entlastet, sonder eher noch verschärft.
Dr. Gerhart Gerweck
Postweg 49
Bretten
Mrz
30
Am Alex geht’s jetzt wieder weiter
BNN März 30, 2006 | einen Kommentar schreiben
Bretten (BNN). Nachdem wegen Schwierigkeiten beim Bau einer Mauer und mit der Gründung eines Ampelmastes die Arbeiten am Alexanderplatz geruht hatten, sind sie nun wieder aufgenommen worden, teilte das Rathaus gestern mit.
OB Metzger habe wenig Verständnis dafür, dass an dieser so wichtigen und belasteten Baustelle die Arbeiten für mehrere Tage unterbrochen wurden: „Wir alle wissen, wie viel Ärger die Verkehrsteilnehmer in diesem Areal haben und wie sehnsüchtig alle auf die Fertigstellung warten. Ich erwarte also, dass keine weiteren Verzögerungen eintreten, damit – wie vorgesehen – die Baumaßnahme Ende April abgeschlossen werden kann.“
Die neue Fahrbahndecke zwischen Silcherweg und B 35 soll am 21. und 22. April aufgebracht werden. Bis dahin sollen auch die Markierungen auf der B 35 fertig sein.
Mrz
30
Leserbrief : Bitte mehr Sachlichkeit
BNN März 30, 2006 | einen Kommentar schreiben
Zur Diskussion um die Ortsentlastungsstraße im Brettener Westen.
In der Bürgerversammlung wurde die Historie der verschiedenen Planungen von Umgehungsstraßen dargestellt und das, was daraus wurde und/oder noch werden soll/muss. Der Bund hat alle anderen Vorschläge, die in Leserbriefen vor und in Beiträgen während der Versammlung wiederholt wurden, abgelehnt beziehungsweise auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Auch das wurde sehr deutlich klargemacht von den Vertretern der Stadtverwaltung und der Ingenieurbüros. Es wurden auch alle gesetzlich notwendigen Maßnahmen und Gestaltungsspielräume benannt, die eine umweltverträgliche Verwirklichung einer Ortsentlastungsstraße gewährleisten sollen.
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Mrz
30
Leserbrief : Nur Planzahlen
BNN März 30, 2006 | 1 Kommentar
Zur Verabschiedung des Brettener Haushaltsplans 2006:
Realität und Ehrlichkeit sind die Voraussetzungen für’s Vertrauen. Deshalb müssen sich die Verwaltung und der Gemeinderat entsprechend benehmen, wenn sie das Vertrauen, wie vor der Wahl angekündigt, wirklich erreichen wollen. Mal sehen wie es sich mit den Haushaltszahlen dieses erklären läst.
Immerhin handelt es sich bei der Vorstellung des Haushaltes nur um Planzahlen – also fiktive Zahlen. Wie sehen aber die tatsächlichen Zahlen aus? Der Vergleich: Planzahlen Gewerbesteuer 2003 9,76 Millionen Euro, 2004 9,42 Millionen Euro, 2005 11,00 Millionen Euro, 2006 13,00 Millionen Euro. Gewerbesteuereinnahmen “IST”, tatsächlich und real: 2003 13,35 Millionen Euro, 2004 12,00 Millionen Euro, 2005 12,20 Millionen Euro.
„So viel Gewerbesteuer wie noch nie zuvor“ lautete die Überschrift (gemeint sind die geplanten 13 Mio Euro). Tatsache ist, dass bereits im Jahr 2003 die 13-Millionen-Euro-Marke wirklich überschritten wurde. Und nun?
Nicht nur, dass die Stadtwerke (ab 01.04.06 werden die Gebühren erhöht) mit einer Million Euro beim Haushalt aushelfen müssen, „Griff in die Trickkiste“ oder „Kunstgriff“, nein, es wurde zusätzlich noch eine Darlehensaufnahme für 2006 mit 1,70 Millionen Euro eingeplant.
Was für ein Zufall, dass die Darlehenstilgung der Stadtschulden 1,75 Millionen Euro beträgt. Demnach werden die Schulden mit Krediten bezahlt.Darüber wurde nicht berichtet, aber ehrlich wäre es schon gewesen.
rot markierter Text wurde nicht abgedruckt
Franz Cizerle
Fichteweg 8
Bretten
Mrz
29
Leserbrief : Die Brettener sind im Allgemeinen listig
Brettener Woche März 29, 2006 | einen Kommentar schreiben
Wie schön hatten doch einst die wehrhaften Brettener mit einer gehörigen Portion List die Belagerung gemeistert – das Brettener Hundle ist das Symbol von Standhaftigkeit und Schläue.
Die Belagerung durch PKWs und vornehmlich mautflüchtigen LKWs kann Bretten nicht meistern. Es sind jene LKWs die den Staat um Geld prellen und dafür noch die Gemeinden, die Ruhe der Bürger, deren Lungen und Straßen ruinieren. Es sind jene LKWs, für die Bretten nur Durchgangsstation ist.
Anstatt diese Belagerer mit Kanonen zu vertreiben, überlegt man sich wie man die Stadttore noch effizienter öffnen kann. Da ist vom vierspurigen Ausbau der Bundesstraße die Rede, oder von teuren Neubauten im Südwesten – als ob mein Schlaf als Anwohner der B35 nicht schon eh’ ruiniert wäre.
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Mrz
25
Größtes Problem nicht gelöst
BNN März 25, 2006 | einen Kommentar schreiben
Veranstaltung der Brettener Grünen zur Entlastungsstraße
Bretten (BNN). Rund 70 Bürger folgten einer Einladung der Brettener Grünen in den Fanfarenkeller zu einer Informationsveranstaltung zur aktuellen Diskussion über die Lösung der Verkehrsprobleme. In einer Computerpräsentation hinterfragte und beleuchtete der Fraktionsvorsitzende Otto Mansdörfer den von der Verwaltung angestrebten Lösungsansatz einer Entlastungsstraße über den Rechberg. weiter lesen –>
Mrz
23
Das Fell des Bären
BNN März 23, 2006 | 1 Kommentar
Haushaltsreden der Brettener Gemeinderatsfraktionen
Bretten (ba). Gelegenheit zu grundsätzlichen Auseinandersetzung mit der Brettener Stadtpolitik ist traditionell für die Fraktionen im Gemeinderat die Verabschiedung des Haushaltsplanes. Die Inhalte des Zahlenwerks sind bereits vor Wochen in einer Klausurtagung diskutiert worden. Am Dienstagabend dagegen legten Sprecher der fünf Ratsfraktionen in etwa 15-minütigen Reden dar, wie sie sich die künftige Entwicklung Brettens vorstellen und wo sie Gefahren und Konflikte sehen. Neben vielen anderen Aspekten, auf die wir hier aus Platzgründen nicht eingehen können, ging es in den Beiträgen immer wieder um die Brettener Haupteinnahmequelle Gewerbesteuer, aber auch das aktuelle Thema Entlastungsstraße wurde wiederholt angesprochen. weiter lesen –>
Mrz
22
Haushalt 2006 einstimmig vom Gemeinderat verabschiedet:
Bretten. (gm) Der Verwaltungschef gab die Linie vor. „Ich bin nicht unzufrieden, aber es gibt auch keinen Grund zum Jubeln”, beurteilte er den Haushalt 2006, der am Dienstagabend im Gemeinderat einstimmig verabschiedet wurde. Ehe die Fraktionen ihre Stellungnahmen abgaben, hatte der Kämmerer, Bürgermeister Willi Leonhardt, noch einmal die wichtigsten Eckdaten vorgestellt. Mit einem Gesamtvolumen von 62,2 Millionen liegt der diesjährige Haushalt zwei Millionen über 2005 und kommt dank der gestiegenen eigenen Gewerbesteuereinnahmen ohne Neuverschuldung aus, vorgesehen ist sogar eine geringfügige Entschuldung. Von den 14,4 Millionen des Vermögenshaushaltes entfallen allein sechs Millionen auf die Projekte Sporthallenbau, Sanierungsgebiete und Eisenbahnunterführung.
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Mrz
22
Nicht als verdeckte Schwarzarbeit
Brettener Woche März 22, 2006 | 1 Kommentar
Metzger sieht Grenzen für Ehrenamt:
Bretten. (gm) „Ich halte viel vom ehrenamtlichen Einbringen in die Gemeinschaft, aber nicht als verdeckte Schwarzarbeit, die Länder und Kommunen für Leistungen nutzen, die sie sonst nicht sichern könnten”. Oberbürgermeister Paul Metzger machte am Dienstagabend deutlich, dass es für ihn deutliche Grenzen bei der Übernahme von Arbeiten auf ehrenamtlicher Basis gibt. Auslöser der Absage an professionelle Dienstleistungen tangierende Ehrenamtlichkeit war der Vorschlag von Stadtrat Otto Mansdörfer (Die Grünen), kommunale Aufgaben für das Ehrenamt zu öffnen. Sein ganz konkreter Vorschlag: Arbeiten an maroden Gehwegen nicht auszuschreiben oder über das Tiefbauamt erledigen zu lassen, sondern Ehrenamtlichen zu übertragen.
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Mrz
21
Leserbrief : Erheblicher Realitätsverlust
BNN März 21, 2006 | 1 Kommentar
Zu den Forderungen nach weiteren Räumen anlässlich der Einweihung der Erweiterungsbauten von MPR und Schillerschule:
Seit 1971 bin ich Bürger von Bretten. In all den vergangenen Jahren ist immer an irgend einer Brettener Schule umgebaut, angebaut, erweitert oder aufgestockt worden. Auch neue Schulen wurden gebaut. Dasselbe gilt für Turn- und Schulsporthallen. Für den Gemeinderat und die Stadtverwaltung hatten Investitionen in Schulbauten immer Priorität.
Die anlässlich der Einweihung der Erweiterungsbauten von MPR und Schillerschule erhobenen Forderungen nach weiteren baulichen Maßnahmen sind gelinde gesagt eine Unverschämtheit und zeugen von Weltfremdheit und erheblichem Realitätsverlust der fordernden Personen. Wenn dem Oberbürgermeister bei soviel Unverfrorenheit „der Kragen platzt“, ist das nur verständlich. Heute ist es das zu kleine Lehrerzimmer, morgen der nicht angepasste Pausenhof etc. etc.
Wie wäre es mit etwas mehr Dankbarkeit für das bisher Erreichte. Alles muss irgendwie finanziert werden. Jetzt sollte erst einmal Schluss sein mit dem bildungspolitischem Wunschkonzert, es gibt noch viele andere Projekte, die auch erledigt werden müssen. Außerdem haben wir schon genug Schulden angehäuft. Irgendwann muss jeder Kredit zurückgezahlt werden.
Franz Gorn
Max-Planck-Straße 4
Bretten
