Bretten

Frage von Erich Kästner:
„Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.“

Ja, es wird besser – aber nur, wenn man den jüngsten
Empfehlungen von Frank R. Wallace folgen wird:
„Der Zweck menschlichen Lebens ist, zu gedeihen und glücklich
zu leben. Aufgabe der Gesellschaft ist, die Bedingungen zu
garantieren, die es allen Menschen erlauben, dieses
Wohlergehen und Glück zu erreichen… Keine Person, keine
Gruppe von Personen und keine Regierung darf Gewalt,
Androhung von Gewalt, Betrug oder Täuschung gegen
die Person und das Eigentum eines Individuum initiieren…“

In diesem Sinne, schöne Feiertage und ein gutes Neues Jahr 2006.
BAK 13

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Arbeiten in der Melanchthonstraße wegen Hagels für einige Wochen verschoben

Von unserem Mitarbeiter Arnd Waidelich
Bretten. Der Superstau, der mit der für den gestrigen Abend angekündigten Sperrung der wichtigsten Brettener Ausfahrtstraße zur B 35 erwartet worden war, ist ausgeblieben. Fast pünktlich zum für 16 Uhr geplanten Beginn des Abfräsens der Fahrbahndecke der Melanchthonstraße unterhalb des Alexanderplatzes setzte ein Hagelsturm ein. Er vereitelte den Start der Baumaschinen.
Werner Späth, Bauleiter der beauftragten Firma, sagte kurz entschlossen ab: „Bei der Witterung konnten wir die Arbeiten höchstens unter dem Risiko fortsetzen, dass in zwei Jahren die ganze Fahrbahndecke wieder kaputt ist. Das wollte ich nicht eingehen.“ Zu diesem Zeitpunkt herrschte bei der Brettener Polizei längst Alarmbereitschaft. Die Mannschaft um Revierleiter Rolf Hilpp hatte sich akribisch auf den erwarteten Ausnahmezustand auf den Brettener Straßen vorbereitet. Neben der routinemäßigen Besetzung des Reviers in der Weißhofer Straße sollten vierzehn weitere Beamte die erwarteten neuralgischen Punkte überwachen und notfalls den Verkehr regeln. Denn dass es zu massiven Problemen kommen würde, wenn sich der Freitagnachmittagverkehr von der am stärksten befahrenen Verkehrsachse ins Zentrum von Bretten hinein verlagern würde, war abzusehen.
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WIE OBJEKTIV, WIE GERECHT UND WIE SOZIAL ist der Brettener Gemeinderat?

Wenn man bedenkt, dass Fehlbeträge beim Betreiben von Schwimmbad, Hallenbad, Sauna, Parkhäusern etc. durch die Stadtwerke entstehen oder entstehen können und durch die Energiepreise ausgeglichen werden, so muss man derartige Praktiken ernstlich hinterfragen.

Warum werden diese Einrichtungen nicht ausgegliedert, zumal sie nur freiwillige Leistungen der Stadt sind? Da jedermann Strom, Gas oder Wasser zum Überleben benötigt, muss er die Preise bezahlen, die ihm die Stadtwerke abverlangen. Nun sind aber in diesen Preisen die Defizite der o.g. Einrichtungen enthalten.

Diejenigen, welche sich möglicherweise die Besuche im Schwimmbad oder Sauna nicht leisten können und die Parkhäuser gar nicht benutzen können, weil sie kein Kfz besitzen, aber die vollen Energiepreise bezahlen müssen, werden automatisch zum Sponsor für eine privilegierte Schicht, die sich die Annehmlichkeiten subventionieren läßt
Kann der Gemeinderat ein solches finanzielles Ungleichgewicht und die Ungleichbehandlung zwischen Benutzern und Stadtwerke-Kunden verantworten?
BAK13

Und das meint ein Fachmann:
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Staus durch Straßensperrung und Umbauarbeiten in Bretten:

Bretten, (gm) So richtig sauer sind inzwischen die Einzelhändler auf der Diedelsheimer Höhe. Durch die ständigen Staus und Behinderungen am Alexanderplatz und auf der B35 bleiben ihnen die Kunden weg. Einbußen bis zu 40 Prozent werden geltend gemacht. Sie haben die Erfahrung gemacht: „Viele Kunden aus dem
Umland meiden inzwischen Bretten und kaufen woanders ein”, so Michael Betz. Was besonders aufstößt: An der Baustelle wird oft tagelang überhaupt nicht gearbeitet. Und: Beschwerden an die entsprechenden Stellen bleiben ohne jede Reaktion. Doch an diesem Wochenende kommt es noch dicker. Auch Brettens Oberbürgermeister Paul Metzger schwant Schlimmes. „Ein ganz übles Wochenende”, prophezeit der Verwaltungschef und bereitet die inzwischen Stau erprobten Brettener auf eine Steigerung vor: Seit dem gestrigen Mittwoch ist die Melanchthonstra-ße nur noch als Einbahnstraße stadtauswärts zu befahren, der Verkehr in Richtung Bretten wird auf der B 35 über die Anschlussstellen Bretten Ost und Bretten Mitte umgeleitet. Ab Freitagnachmittag geht dann bis Samstagvormittag voraussichtlich gegen 10 Uhr in der Melanchthonstraße gar nichts mehr — sie ist voll gesperrt. „Ich kann das leider nicht ändern”, verweist Metzger auf
die Zuständigkeiten des Landkreises und des Bundes im Bereich Melanchthonstraße/Alexanderplatz. „Der gesamte Verkehr rollt durch die Innenstadt – wir werden überall Probleme bekom-men”. Hoffnung richtet sich auf die Verkehrsregelungen der Polizei: „Sie wird hoffentlich in der Lage sein, das Ganze zügig zu gestalten”.

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Bretten wartet auf die Rechtskräftigkeit des Gewerbegebietes Rüdtwald:

Bretten, (gm) Wenn bis zum Frühsommer 2006 keine neuen Gewerbeflächen bereit stehen, geht mit Sicherheit mindestens eine der größeren Firmen, die darauf warten, sich in Bretten ansiedeln zu können, für die Melanchthonstadt verloren. Mit verloren wären dann rund 200 Arbeitsplätze, die von bisher zwei Standorten neu in Bretten an einem Standort zusammengeführt werden sollen. Noch weitere Firmen warten auf eine feste positive Zusage der Stadt, die von der Rechtskräftigkeit der Planungsbeschlüsse zur Ausweisung des Gewerbegebietes Rüdtwald abhängig ist. Wie dringend notwendig die Ansiedelung neuer Firmen ist, macht die Tatsache deutlich, dass eventuell rund 1000 Arbeitsplätze in Bretten für 2006 zur Disposition stehen – 400 davon werden vermutlich in die nähere Region abwandern.
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Warum wurde der Weihnachtsmarkt nicht verlängert? Das Amt für Wirtschaftsförderung startete am Donnerstag, 1. Dezember, an alle Aussteller die Anfrage, ob diese den Markt bis 18. Dezember verlängern würden. Die Beschicker setzten alle Hebel in Bewegung, um dieses möglich zu machen. Sie entschieden sich für ein „Ja”. weiter lesen –>

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Bauerbacher Ortschaftsrat befürwortet entsprechende Überlegungen im Regionalplan

Bretten-Bauerbach (roal). Wird es in Bauerbach auf freiem Feld demnächst einen Solarpark zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie geben? Mit dieser Frage hatte sich der Bauerbacher Ortschaftsrat zu beschäftigen. Ortsvorsteher Wolfgang Rück erläuterte eine Vorlage zur „Teilfortschreibung des Regionalplanes Mittlerer Oberrhein zur Ausweisung eines Vorbehaltsgebiets für regional bedeutsame Photovoltaikanlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien“, so die offizielle Bezeichnung im Bürokratendeutsch.
Die Planer wollen im Gewann „Innerer Hieberg“ sieben Hektar landwirtschaftliche Fläche und im Gewann „Mittlerer Buckel“ beim „Herrenwald“ neben dem Überholbahnhof an der Schnellbahn insgesamt 34 Hektar Fläche für diesen Zweck umwandeln. Auf drei bis fünf Hektar innerhalb dieser Vorbehaltsflächen sollen bis zu zehn Meter hohe Glasspiegel auf Masten montiert werden, die vertikal und horizontal drehend dem Sonnenlicht folgen, dieses einfangen und in Strom umwandeln.
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Bretten (ba). Relativ flüssiger Verkehr in der Stadt, Stau auf der B 35: Die Sperrung der westlichen Einfahrt nach Bretten seit dem gestrigen Mittwoch wirkte sich jedenfalls innerhalb von Bretten zunächst nicht so dramatisch aus, wie anfangs befürchtet worden war. Statt über die Melanchthonstraße rollen die aus Richtung Bruchsal und Karlsruhe kommenden Autos mit Fahrziel Bretten oder Pforzheim seit gestern über die Heilbronner Straße in die Stadt hinein.
Innerhalb Brettens verteilte sich der Fahrzeugstrom dann auf verschiedene Routen, hat Günter Kolb, der stellvertretende Chef des Polizeireviers Bretten, festgestellt. Die einen nehmen den direkten Weg über Weißhofer Straße und Marktplatz, andere fahren die übliche Umleitungsstrecke über Sporgasse, Engelsberg, Gottesackertor und Wilhelmstraße, wieder andere über die Otto-Hahn-Straße und die Wanne ins Ruiter Tal.Zwei Streifenwagen hatte die Polizei gestern ständig im Einsatz, um den Umleitungsverkehr zu beobachten und notfalls regelnd einzugreifen.
Dass der Stau innerhalb Brettens in erträglichen Dimensionen blieb, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Autos erst einmal gar nicht nach Bretten hineinkamen. Auf der Bundesstraße 35 rollten die aus Richtung Bruchsal kommenden Fahrzeuge etwa ab der nördlichen Einfahrt nach Diedelsheim (Gondelsheimer Straße) nur noch im Schritttempo.
Nötig wurde die Sperrung der Melanchthonstraße stadteinwärts im Zusammenhang mit dem Ausbau des Alexanderplatzes. Dabei steht Bretten am morgigen Freitag noch ein Stau-Höhepunkt bevor: Am späten Nachmittag wird die Melanchthonstraße in beiden Richtungen gesperrt. Spätestens dann wird auch innerhalb Brettens kaum mehr von fließendem Verkehr die Rede sein können. Am Samstagvormittag, so die Ankündigung der Behörden, soll es dann aber wieder freie Fahrt in beiden Richtung der Melanchthonstraße geben.

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Landkreis Karlsruhe will Brummiflüchtlinge in Pforzheim, Bauschlott und Bretten stoppen – Bündel von Maßnahmen
ENZKREIS/KARLSRUHE. Im Gegensatz zum Enzkreis-Verkehrsgipfel schlägt der Landkreis Karlsruhe konkrete Maßnahmen gegen Mautflüchtlinge auf der B 294 zwischen Pforzheim-Nord, Neulingen-Bauschlott und Bretten vor.
Die Kreisversammlung der Bürgermeister rund um Karlsruhe war sich einig, bei den beiden hochbelasteten Korridore zwischen Pforzheim und Bretten sowie zwischen dem Pfinztal und Bretten über Mühlacker Richtung Stuttgart „nachhaltig und mit geeigneten Instrumenten“ Abhilfe gegen die zunehmende Zahl der Mautpreller zu versuchen.
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Kommentar zum Artikel “Es bleibt dabei: Am Sonntag ist Schluss ” in den BNN – siehe Pressespiegel BAK

Beschicker, der Einzelhandel und sicherlich auch Besucher des Weihnachtsmarktes sind gegen eine so frühzeitige Schließung. Der Brettener Weihnachtsmarkt ist schön und beliebt und inzwischen ein festes Element weihnachtlichen Brauchtums. Er wird vor historischer und publikumswirksamer Kulisse abgehalten und erlangt einen besonderen Reiz durch seine festliche Beleuchtung.

Das Brettener Amt für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften hat durch seine Fragebogenaktion die Meinung der Beschicker herausfinden wollen. Es hätte doch auch Besucher des Weihnachtsmarktes befragen können. Unverständlich bleibt, warum Herr Metzger davon nichts gewußt hat. Genauso fraglich ist, warum das Amt von der Zusage seines Chefs an die Kirchen nichts gewußt hat. Das Ganze hat mit mißlungener interner Kommunikation der Stadtverwaltung und evtl. des Gemeinderates zu tun. So muß nun nach Metzgers Zusage gegenüber den Kirchen die besinnliche Zeit ab dem 12. Dezember stattfinden. Sie kann auch stattfinden, wenn der Weihnachtsmarkt wegen vielfacher Wünsche verlängert wird.

Die ganze Adventszeit ist die Zeit der Weihnachtsmärkte. Auch der Brettener Weihnachtsmarkt
BAK 11

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