Gewerbesteuer 2005 liegt schon jetzt eine Million höher

Brettener Ansiedlungs – und Gewerbepolitik als Helfer in der Not:
Bretten. (gm) Die Stadt Bretten erntet erneut die Früchte ihrer Ansiedlungs- und Gewerbepolitik. Während in vielen Kommunen die Gewerbesteuer rückläufig ist oder stagniert, sieht die erste Bilanz für das laufende Jahr im Brettener Rathaus deutlich positiv aus. Bereits bei den Haushaltsberatungen hatte man den ursprünglichen Ansatz hoffnungsfroh auf elf Millionen hochgesetzt, jetzt kann Oberbürgermeister Paul Metzger sogar schon von über zwölf Millionen ausgehen. „Und das“, freut sich der Verwaltungschef, „könnte sich sogar noch verbessern. Es läuft bei uns – wieder einmal völlig atypisch“. Der durch die Gewerbesteuer aufgehellte Blick auf den Haushalt lässt im Rathaus ein Durchatmen zu. „ Wir brauchen weniger Darlehen und müssen die außergewöhnliche Belastung durch den Brand der Sporthalle nicht durch Rücklagenentnahme auffangen“, stellt der OB fest.
Die Brettener Gewerbesteuerentwicklung ist nicht zuletzt Anlass für Metzger, vehement gegen die von der Bundes CDU angedachten Pläne einer Abschaffung der Gewerbesteuer zu votieren. „Wenn man darüber nachdenkt, bin ich gespannt, welcher Ausgleich diskutiert wird – eine kräftige Anhebung der Mehrwertsteuer? Das wird den Arbeitsmarkt in Deutschland nicht voranbringen“.

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