Apr
14
Zwei dreiteilige Hallen bauen
Brettener Woche April 14, 2005 | einen Kommentar schreiben
Ausschuss empfiehlt nach Sporthallenbrand:
Bretten, (pm) Einstimmig hat der neugegründete Sporthallenausschuss in seiner ersten Sitzung am 11. April 2005 beschlossen, dem Gemeinderat die Weiterbeauftragung des Architektentrios Fetzner/Ketzel/Selinka vorzuschlagen. Im Prinzip geht es um die optimierte Fortführung einer Hallenplanung, die schon 2001 vom Gemeinderat beschlossen wurde, aber aus Geldmangel nicht zur Realisation kam. Die damals honorierten Leistungsphasen 1-3 werden auf die neue Planung angerechnet. Der Gemeinderat soll nun in seiner nächsten Sitzung die Architektengemeinschaft mit der Genehmigungsplanung bis Phase vier beauftragen. Vom Ausschuss favorisiert ist der Bau von zwei dreiteiligen Hallen eine für den Schulsport und eine mit Wettkampfstandard die durch ein Foyerelement verbunden sein sollen. In die Planung integriert ist außerdem der Ersatz für die bisherige Judokan-Halle. Bis zur Gemeinderats-Sitzung am 26. April werden klärende Gespräche mit dem Vorstand des Vereins geführt.
„Tenor der nichtöffentlichen Beratungen war, dass die beiden Hallen nur dann realisiert werden sollten, wenn dies ohne bedeutende Neuverschuldung möglich wird”, erklärte OB Paul Metzger nach der Sitzung.
Apr
14
Leserbrief : Ist völlig falsch dargestellt
Brettener Woche April 14, 2005 | 1 Kommentar
Auf der Internetseite der Initiative Rüdtwald steht ein Bericht mit dem Titel „Ortschaftsrat Gölshausen fällt um”. In diesem Bericht sind die Beschlüsse und Intentionen des Ortschaftsrates Gölshausen derart falsch dargestellt, dass sie auf diesem Wege einer Berichtigung bedürfen.
Der Ortschaftsrat hat bei seiner Sitzung am 4. April den Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplanes im Rüdtwald einstimmig abgelehnt Begründet wurde diese Ablehung in erster Linie mit der zu erwartenden Belastung des Ortsetters mit Oberflächen- und Schmutzwasser. Diese Position habe ich als Ortsvorsteher bei der Gemeinderatsitzung am 5. April eindeutig und unmissverständlich vorgetragen. Ich habe beim Gemeinderat um Verständnis geworben, dass wir in dieser Sache die Belange von Gölshausen über das gesamtstädtische Anliegen einer Industriegebietserweiterung stellen müssen und kann nicht nachvollziehen, warum die Vertreter der Initiative dieses Meinungsbild derart verfälschen. In der Brettener Woche Ausgabe Nummer 1147 wurde ich wörtlich zitiert mit den Worten: „Wir können nicht zustimmen ohne verlässliche Zahlen und einen Maßnahmenkatalog, der “uns vor Hoch- und Schmutzwasser schützt”. Auch an meiner persönlichen Einstellung zur ökologischen Funktion des Waldes hat sich nichts geändert und ich bekenne mich auch weiterhin zu meiner Unterschrift zum Erhalt des Rüdtwaldes. Aus meiner Sicht ist es auch kein Skandal, wenn ich öffentlich behaupte, dass das Industriegebiet in
Gölshausen fast kein Thema mehr ist. Aus dem Interesse der Gölshäuser Bevölkerung bei diesbezüglichen Themen in Gölshausen und Bretten kann ich nur zu diesem Ergebnis kommen.
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Apr
13
Gemeinde zählt Baulücken im Dorf
Pforzheimer Zeitung April 13, 2005 | einen Kommentar schreiben
Bürgermeister Wagner hat in Sternenfels sein Gremium mit Fakten konfrontiert: Viele Häuser nur von einer Person bewohnt
STERNENFELS.Das Thema Flächenverbrauch war ein Schwerpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderates in Sternenfels . Richtlinie des Gemeinderates: Durch die verstärkte Überbauung innerörtlicher Baulücken will die Verwaltung den Flächenverbrauch in der eigenen Gemeinde eingrenzen und trotzdem eine Eigenentwicklung ermöglichen.
Zunächst informierte Bürgermeister Helmut Wagner die Gemeinderäte über die von der Ministerkonferenz für Raumordnung vorgeschlagenen Instrumente zur Reduzierung des Flächenverbrauchs. “Nachverdichtung, Arrondierung, Baulücken und die Umnutzung von Brachflächen. Das sind Stichworte, die in unserer Kommunalpolitik sowohl beim Wohnungsbau als auch beim Gewerbe schon seit Jahrzehnten höchste Bedeutung haben”, unterstrich Wagner. Für wichtig halte er außerdem, dass interkommunale und regionale Kooperationen beim Flächenmanagement gestärkt werden – ein Stichwort, das auch bei einem anderen Tagesordnungspunkt des Gemeinderats Bedeutung gewann:
Bei der Anhörung der Gemeinde zur Änderung des Regionalplanes Mittlerer Oberrhein und der Erweiterung des Industriegebietes Gölshausen in Bretten. Dazu will die Stadt Bretten 22 Hektar Waldfläche abholzen. “Ein Verständnisproblem” hatte nicht nur Gemeinderätin Marie-Luise Rohde mit diesem Ansinnen der Nachbarstadt. “Warum tut man sich nicht mit Nachbargemeinden wie Oberderdingen und Knittlingen zusammen, wo ausreichend Gewerbeflächen vorhanden sind?” rätselte sie.
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Apr
12
Leserbriefe und wie die Presse in Bretten damit umgeht
BAK April 12, 2005 | 2 Kommentare
Jeder von Ihnen, sehr verehrte Leserinnen und Leser, der schon einmal einen Leserbrief verfasst hat, weiß um die Arbeit die dahinter steckt : stunden- und tagelang wird formuliert, verworfen, neu verfasst. Man macht es sich ja nicht leicht, soll doch der Leserbrief eine möglichst präzise Wiedergabe der eigenen, fundierten Meinung in die Öffentlichkeit transportieren.
Groß dann das Erstaunen und manchmal auch der Ärger, wenn der Leserbrief überhaupt nicht, oder in mehr oder weniger stark veränderter oder verkürzter Form erscheint. ( Die Redaktionen behalten sich ein Recht auf Kürzungen vor )
Dass dies in Bretten doch recht häufig geschieht, sehen Sie an einigen Beispielen, die wir für Sie zusammengetragen haben.
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Apr
12
Sulzfeld respektiert Brettener Rüdtwald-Pläne
BNN April 12, 2005 | einen Kommentar schreiben
Ausweisung von Fläche im Rüdtwald am ehesten vertretbar
Sulzfeld (behe). Der Sulzfelder Gemeinderat stimmt der Änderung des Regionalplanes zu. Dieser sieht die Ausweisung von rund 23 Hektar Industriefläche im Brettener Stadtteil Gölshausen vor. Im Zuge des Verfahrens werden auch die Kommunen gehört.
„Die Ausweisung von Industrieflächen auf ihrer Gemarkung ist zunächst einmal ureigenste Sache der Stadt Bretten und ihren Entscheidungsträgern,” sagte Bürgermeister Eberhard Roth. Die Stadt als Mittelzentrum habe nachgewiesen, dass diese Fläche für die eigene Entwicklung notwendig sei. Nach Abwägen aller regionalplanerischen Faktoren unter anderem gab es eine Umweltverträglichkeitsprüfung habe sich der jetzt vorgeschlagene Standort im Bereich des Rüdtwaldes als die am ehesten vertretbare Variante erwiesen.
Dass dabei über zwanzig Hektar Wald geopfert werden müssen, schmeckte dem Sulzfelder Gemeinderat nicht. Auf der anderen Seite respektierte man aber die Entscheidung der Stadt Bretten. Das Gremium schloss sich jedoch der Empfehlung des Regionalverbands an, wonach künftig bei Entwicklungen im gewerblichen Bereich interkommunale Lösungen angestrebt werden. Der Sulzfelder Gemeinderat hat dabei etwa das nur sieben Kilometer entfernte gemeinsame Industriegebiet im Oberderdinger Ortsteil Flehingen im Auge, an dem auch die Weinbaugemeinde beteiligt ist.
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Apr
12
Vom Schlosswald sind nur noch Reste geblieben
BNN April 12, 2005 | 1 Kommentar
Graf wehrt sich gegen Vorwürfe des Bürgervereins: „Einschlag zur Wiederherstellung des geplanten Parks”
Von unserem Mitarbeiter Arnd Waidelich
Gondelsheim. Der Gondelsheimer Schlosswald ist weg. Am 14. März morgens begannen die Fällarbeiten im „Kirrloch”. Übrig sind am Saum des Waldes nur noch kärgliche Reste des alten Bestandes.
Die Aufregung darüber ist in Gondelsheim groß. Entsetzen herrscht vor allen Dingen beim Bürgerverein. „Einen intakten Wald ohne Not abzuholzen, erschreckt viele unserer Mitbürger”, heißt es in einer Stellungnahme des Bürgervereins. Der Gemeinderat sei über solch einen Kahlschlag nie informiert worden. Nach Informationen des Bürgervereins habe der Graf nur eine Erlaubnis für das Fällen von einem Hektar Wald. Im seit Ende März diesen Jahres gültigen Flächennutzungsplan sei das Gebiet „Kirrloch” endgültig als Wald ausgewiesen. Die Fällaktion gehe weit über den Antrag hinaus, im „Kirrloch” einen Parkwald einzurichten. Ein Parkwald sehe einzelne Baumgruppen vor und keinen Kahlschlag. Der Bürgerverein könne kein Verständnis dafür aufbringen, dass der Graf ältere Bäume und einen Struktur- und artenreichen Waldrand entfernen lasse, ohne die ein Landschaftspark gar nicht denkbar wäre.
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Apr
11
Leserbrief : Der politische Aspekt
BNN April 11, 2005 | einen Kommentar schreiben
Zur geplanten Beteiligung der Stadtwerke Bretten an einem Kraftwerkprojekt:
Von ihrem Aufsichtsrat wurde einstimmig beschlossen, sich an der Gründung einer Beteiligungsgesellschaft mit 40 kommunalen Stromversorgern zur Errichtung und Betreibung eines Großkraftwerks zu beteiligen. Man will 2,5 bis 3 Mio. Euro in dieses Vorhaben investieren. Vor einer endgültigen Entscheidung sollen die Wirtschaftlichkeit untersucht und die Chancen und Risiken sorgfältig abgewogen werden.
Der Wirtschaftsminister in Stuttgart sieht allerdings ein Problem: Die Verantwortlichen baden-württembergischer Stadtwerke seien bislang nicht in der Lage gewesen, gemeinsam so viel Leistung nachzufragen, dass der Bau eines neuen Kraftwerks sich gelohnt hätte. Er warnt davor, sich Illusionen über die Machbarkeit eines solchen Projekts zu machen.
Bisher müssen die Stadtwerke Bretten ihre “Kraichgau-Energie” fast vollständig von Dritten einkaufen. “Strompreise werden steigen …wir bekommen die teurere Energie aus neuen Kraftwerken angeboten”, erklärt ihr Geschäftsführer. Diese Erklärung behält nur dann ihre Gültigkeit, wenn man sie auf das Netzgebiet der Stadtwerke Bretten bezieht. Bei einem anderen Netzbetreiber können je nach Vertragsgestaltung entweder der Kunde oder der Stromlieferant weniger Netznutzungsentgelt an den Netzbetreiber bezahlen. Hier handelt es sich dann um einen Preisvorteil, wenn Netznutzungsentgelt und Strompreis niedriger sind als der Strompreis im eigenen Netzgebiet.
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Apr
9
Ministerium reduziert regionales Grün nicht
Pforzheimer Zeitung April 9, 2005 | einen Kommentar schreiben
ENZKREIS/PFORZHEIM/CALW.Mit der jetzt erfolgten Veröffentlichung im Staatsanzeiger ist der vom Wirtschaftsministerium genehmigte Regionalplan 2015 (die PZ berichtete über das Ja aus Stuttgart) rechtsverbindlich geworden. Damit können Pforzheim und andere Gemeinden ihre Flächennutzungspläne vom Regierungspräsidium beziehungsweise von den zuständigen Landratsämtern genehmigen lassen. Gleiches gilt für Bebauungspläne.
Verbandsvorsitzender Heinz Hornberger (CDU) und Verbandsdirektor Jens Kück (SPD) machen die 71 Städte und Gemeinden darauf aufmerksam, dass damit unter anderem auch die Interkommunalen Gewerbegebiete (IKG) in Knittlingen sowie im Dammfeld für Birkenfeld und Keltern regionale Ziele darstellen. Für Mönsheim und Friolzheim ist der Weg ebenfalls geebnet. Sämtliche regionalen Grünzäsuren und Grünzüge sind genehmigt worden ohne jeden Abstrich. Das sind größere Grünflächen, in denen nicht gebaut werden darf. Keine Änderungen durch das Ministerium gibt es bei den Plansätzen zu den Einzelhandelsgroßprojekten.
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Apr
9
Studie zeigt: Menschen im Verbreitungsgebiet der “Pforzheimer Zeitung” schätzen die Läden in der Goldstadt wegen Angebot, Preis und Atmosphäre
PFORZHEIM. Die Stadt ist offenbar bei weitem besser, als ihre traditionell bruddlerischen Einwohner glauben. Einer groß angelegten Befragung zufolge genießt Pforzheim beinahe traumhafte Werte als Einkaufsstadt.
Pforzheim ist das Zentrum des Nordschwarzwalds. Das hat man sich nicht als Werbeslogan im Pforzheimer Rathaus ausgedacht – es ist Bestandteil der baden-württembergischen Landesplanung. Die Region Nordschwarzwald umfasst die Landkreise Calw, Freudenstadt und den Enzkreis sowie den Stadtkreis Pforzheim, und die Landesplanung weist seit Jahrzehnten Pforzheim ganz wörtlich die Rolle als Oberzentrum zu. Und trotz allen Bruddelns über die im Nachkriegsbaustil eher praktisch als schön aufgebaute City: Mindestens im Pforzheimer Umland, im Enzkreis, im nördlichen Kreis Calw und bis hinein in den offiziell gar nicht zur Region gehörenden Landkreis Karlsruhe, nach Bretten, wird die Stadt dieser Rolle gerecht. Vor allem als Einkaufs- und Ausgeh-Stadt. Das belegt die repräsentative ZMG-Markt-Media-Studie Pforzheim 2005, mit der die “Pforzheimer Zeitung” ihr Verbreitungsgebiet und die eigene Rolle darin unter die Lupe genommen hat.
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Apr
9
Hauser informierte Kürnbacher Rat über Entwicklungen in WFI
Kürnbach (tk). Über die aktuellen Entwicklungen in der Wirtschafts-Förderungsgesell-schaft Interkommunales Industriegebiet Oberderdingen (WFI) informierte Burgermeister Karlheinz Hauser den Kürnbacher Gemeinderat. Demnach verfügt die WFI, an der die Gemeinden Ob er der dingen, Sulzfeld, Zaisenhau-sen und Kürnbach beteiligt sind, über insgesamt knapp fünf Hektar voll erschlossene Industriegrundstücke. Hinzu kommen laut Hauser noch 2,8 Hektar teilerschlossene Grundstücksflächen.
Im Interkommunalen Industriegebiet seien bislang insgesamt elf Hektar verkauft und 20 Betriebe angesiedelt worden, sagte Hauser weiter. Der Kaufpreis sei am 1. April dieses Jahres mit 55 Euro pro Quadratmeter voll erschlossene Fläche festgelegt worden. Im vergangenen Jahr konnten laut Hauser drei Grundstücke an Betriebe veräußert werden. Für 2005 sind nach Aussage des Bürgermeisters „keine weiteren Erschließungsmaßnahmen geplant”, da die WFI noch über genügend Grundstücke ab einer Fläche von l 500 Quadratmetern verfüge.
Die interkommunale Zusammenarbeit mit den an der WFI beteiligten Gemeinden sei „absolut richtig” gewesen, lobte Hauser. Die derzeitige schwierige Wirtschaftssituation beeinträchtige zwar die Entwicklung des Interkommunalen Industriegebietes, doch seien „wichtige Grundlagen geschaffen” worden, um sich „zwischen den Mittelbereichen Bretten und Eppingen zu positionieren.” Die Mittelbereiche lebten nämlich „nicht nur von der Entwicklung einzelner Städte, sondern von der Entwicklung, die im gesamten Bereich stattfindet.”
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