Sporthalle Im Grüner wurde durch Großbrand in Schutt und Asche gelegt:
Bretten, (gm) Völlig niedergebrannt ist am Samstag die Brettener Sporthalle Im Grüner. Die Ursache des verheerenden Brandes ist nach Mitteilung des Polizeipräsidiums Karlsruhe bisher noch unklar – für „wenig wahrscheinlich” hält man gegenwärtig eine Brandstiftung. Zum Millionen – Schaden kommen die Schwierigkeiten, Schulsport und Vereinen eine neue Unterkunft zu suchen. Während auf der einen Seite noch Ursachenforschung betrieben wird, hatte Oberbürgermeister Paul Metzger bereits an den Feiertagen die Zukunft fest im Blick.
Sein ehrgeiziges Ziel: In einem Jahr soll eine neue Hallenlösung zur Verfügung stehen. Dem engen Zeitrahmen angepasst ist auch der nächste Termin. Dem Gemeinderat, aus dessen Reihen ein Bauausschuss gebildet werden soll, werden schon in der kommenden Woche Neubau-Alternativen mit entsprechenden ersten Skizzen vorgelegt.
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Nachbargemeinden stellen ihre Sporthallen für Schulen und Vereine zur Verfügung
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Bretten. Kaum hatte die Brettener Feuerwehr am gestrigen Morgen gegen 10 Uhr die letzten Glutnester in der Ruine der Sporthalle gelöscht, begannen intensive Gespräche von Seiten des Oberbürgermeisters mit Vertretern der Gebäudeversicherung, der Schulen, der Stadtwerke und der Vereine. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen spätestens in einem Jahr eine neue Halle eröffnen”, sagte Paul Metzger den BNN am Nachmittag. Diese Zielsetzung sei „zwar sehr ehrgeizig”, räumte der OB ein, aber bei steigenden Schülerzahlen und erhöhter Nachfrage von Seiten der Vereine habe die Stadt ,7keine Zeit zu verlieren.”
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Nach Feuer in Bretten geht Ursachensuche weiter – Glutnester in Sporthalle machen Ermittlungen schwierig
BRETTEN. Die Ursache des Großbrands, dem am Karsamstag die städtische Sporthalle in Bretten zum Opfer gefallen ist, bleibt unklar. Die Ermittler halten vorsätzliche Brandstiftung aber für wenig wahrscheinlich. So fasst das Polizeipräsidium Karlsruhe den gegenwärtigen Stand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen zusammen. Ob das verheerende Feuer auf einen technischen Defekt oder eine fahrlässige Brandstiftung zurückzuführen sei, lasse sich allerdings noch nicht beantworten.
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Fast 250 Feuerwehrleute bei Großbrand am Samstag im Sportzentrum Bretten im Einsatz / Millionenschaden
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Bretten. Völlig zerstört wurde die Sporthalle im Sportzentrum Im Grüner durch einen Großbrand am Samstagnachmittag. Gegen 12.30 Uhr hatten Zeugen bemerkt, dass aus den oberen Fenstern der Halle Flammen schlugen und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Als Minuten danach die ersten Feuerwehrler der Abteilung Bretten eintrafen, stürzte das Dach ein – und eine mächtige Feuerwalze, verbunden mit tiefschwarzem Rauch, quoll aus dem Gebäude.
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Brand der Sporthalle Bretten
Bretten – Wenig Beschauliches gab es am Karsamstag aus Bretten zu vermelden. Getrübt wurde die Osterfreude in der Melanchthonstadt durch den Großbrand der Sporthalle “Im Grüner”. Obwohl Anwohner das Feuer schon kurz nach dessen Ausbruch um 12.30 Uhr gemeldet hatten, dauerten die sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen der Floriansjünger bis in die Abendstunden an. Die Löschwasserversorgung war von Anfang gesichert, trotzdem war die Feuerwehr gezwungen, ihr zusätzliches Löschgut mit einer Tragkraftspritze direkt aus dem Schwimmerbecken des benachbarten Hallenbads abzupumpen. Insgesamt entstand bei dem Brand ein Sachschaden von zirka vier bis fünf Millionen Euro.
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Richtfest am Erweiterungsbau von Schillerschule und Max-Planck-Schule / Winterwetter verzögert die Fertigstellung
Bretten (wai). Ein Traum geht an der Max-Planck-Realschule und der Schillerschule in Erfüllung. Das Richtfest für den Erweiterungsbau, von dem beide Schulen profitieren, konnte jetzt gefeiert werden. „Raum für Raum ein Traum” reimte Reinhard Großmüller bei diesem Anlass. Ein Traum, den er sich „Zimmer für Zimmer immer wieder auf der Zunge zergehen” lasse, freute sich der Rektor der Schillerschule. Aus dem Traum sei Wirklichkeit, gemauerte Realität geworden: Klassenzimmer, Cafeteria, Ruhezone, Kreativ-Raum, Förderraum für Motorik, Hausaufgabenraum und Spielzimmer umfasst unter anderem das Raumprogramm, das in dem Erweiterungsbau für die benachbarten Schulen realisiert wird.
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Geschäftsleute tun sich zusammen, um am Image zu arbeiten und gegen die Konkurrenz von draußen zu bestehen
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. In den Geschäften der Altstadt und nicht nur draußen vor den Toren Brettens soll auch in Zukunft der Rubel rollen. Deshalb haben Geschäftsleute die Initiative ergriffen, den Standort Innenstadt attraktiver zu machen. Einzelhändler, Wochenmarktbeschicker, Friseure und Bäcker setzten sich zusammen, um zu überlegen, was man tun kann, um gegen die wachsende Konkurrenz zu bestehen. Mehr als 50 Firmen aus der Altstadt folgten dem Aufruf von Alexander Drabek, Cornelia Vallon und Ulrike Müller zur Gründung einer neuen Gruppe innerhalb der Vereinigung Brettener Unternehmer (VBU). „Da steckt Gewicht dahinter” , kommentiert VBU-Vorsitzender Prof. Dr. Alex Veit, dem ein Konsens von Unternehmern und Stadt am Herzen liegt.
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Bretten entzweit: Wald oder Gewerbegebiet?
Wenn es in einer 28 000-Einwohner-Stadt wie Bretten gelingt, 6000 Unterschriften zu sammeln und über 1000 Menschen auf die Straße zu bewegen, dann muss etwas Besonderes vorgefallen sein.

VON GREGOR PREISS
Einzelne Bürger sprechen im Internet von einem “Verbrechen” und bescheinigen ihrem Stadtoberhaupt ein Politikverständnis “wie im Mittelalter”. Stein des Anstoßes ist ein Wald. Genauer: Der Rüdtwald, ein städtischer Erholungswald als Teil des Naturparks Stromberg-Heuchelberg nord-östlich von Bretten. Eben dieser Wald erscheint vielen Bürgern des waldarmen Kraichgaus so wertvoll, dass sie sich gegen dessen Teil-Abholzung in einer Größenordnung von 20 Hektar zur Wehr setzen.

Bürgermeister Paul Metzger (CDU) nämlich plant mit Hilfe des Gemeinderats just dort den Bau eines Gewerbegebiets, obwohl der Rüdtwald in einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Umweltstudie als der schlechteste von drei möglichen Standorten bewertet wurde. Bei der vorgesehenen Ausgleichsfläche handelt es sich um landwirtschaftliche Flächen weshalb sich auch die Landwirte zu den Gegnern gesellt haben.

So weit, so schlecht, sagen Umweltschützer und Grüne, die als Beschwerdeführer fungieren. Ihr Ärger paart sich mit Unverständnis darüber, dass im Umkreis von 20 Kilometern rund 330 Hektar Gewerbefläche brachliegen. Die Nachbargemeinden plädieren für ein gemeinsames Gewerbegebiet und würden Bretten gerne in ihren Industrie-Pool aufnehmen. Nicht so der Bürgermeister von Bretten: Er möchte sein eigenes. Unbeeindruckt vom “Geschwätz” derer, “die gegen alles und jeden sind”, sagt Metzger lapidar: “Ich bin letztes Jahr demokratisch gewählt worden, die Wähler kannten meine Position.” Und die heißt “Eigenentwicklung” zur Senkung der Arbeitslosigkeit.
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Zu ,,Gelungene Stadtbildkosmetik“ in der Beilage ,,Leben und Arbeiten in Bretten“:

Der Begriff Kosmetik wird unter anderem im Zusammenhang mit der Beseitigung von Schönheitsfehlern verwendet, sodass man letztlich davon ausgehen könnte, dass das, was verschönert wurde beziehungsweise neu entstanden ist; schöner ist als das, was zuvor Bestand hatte. Und das ist für mich in Anbetracht des überaus voluminösen Beton-Wohn- und -geschäftsklotzes am Engelsberg mehr als zweifelhaft. Kein Bericht im Zusammenhang mit dem Neubau verzichtet darauf herauszustellen, welch gelungenes, architektonisch herausragendes und vorteilhaftes Bauwerk uns die Stadtplaner mitten in unsere schöne Altstadt platziert haben.
Natürlich ist schon klar, dass bei dieser ganzen Lobhudelei gewichtige Verkaufsinteressen im Vordergrund stehen, sodass der werten Leserschaft beziehungsweise uns Brettenern die ,,gelungene Stadtkosmetik“ als Stadtbildverschönerung suggeriert wird, obwohl bereits beim Heranwachsen dieses Projektes viele für sich selbst schon entschieden haben, dass diese Planung alles andere als eine Verschönerung darstellt, in dieser exponierten Lage innerhalb der Altstadt schlichtweg hässlich ist und mit dem alten Stadtbild rein gar nichts mehr zu tun hat.
Dass unser OB den Planern angesichts des in unmittelbarer Nachbarschaft stehenden und passend hergerichteten ,,Schweizer Hofes“ nicht auf die Finger geklopft hat ist unverständlich.

Karlheinz Schneider
Max von Laue Straße 6
Bretten

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Zu ,,Bestmögliches Ergebnis einer gründlichen Abwägung“ vom 11. März:
Die Chancen einer interkommunalen Industrieansiedlung sollten genutzt und zumindest eine gemeinsame Vermarktung der Flächen im Bereich Bretten angestrebt werden. Das sind lobenswerte Äußerungen von Verbandsdirektor Hager. OB Metzger befürwortet eine interkommunale Zusammenarbeit. Wozu soll dann die Abholzung im Rüdtwald gut sein? Zunächst für einen von auswärts kommenden Betrieb schon bis Ende dieses Jahres. Schafft dieser Betrieb neue Arbeitsplätze, oder bringt er seine Mitarbeiter mit?
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