Feb
26
Die GSI als Erfolgsgeschichte
Pforzheimer Zeitung Februar 26, 2005 | einen Kommentar schreiben
Landrat Karl Röckinger lobt das Hilfsmodell der Gemeinnützigen Service- und Integrationsgesellschaft in Mühlacker
MÜHLACKER.Auf das zehnjährige Bestehen der in Mühlacker beim Berufsschulzentrum angesiedelten GSI verwies gestern Enzkreis-Landrat Karl Röckinger. Der Kreischef sprach von einer Erfolgsgeschichte.
Im März 1995 wurde die Gemeinnützige Service- und Integrationsgesellschaft Enzkreis GmbH – kurz GSI – gegründet. “Sie gab in dieser Zeit insgesamt 1284 Männern und Frauen, die nur von Arbeitslosen- oder Sozialhilfe hätten leben müssen, die Gelegenheit, sich zu qualifizieren und eine berufliche Perspektive aufzubauen.” Darauf verweisen Landrat Karl Röckinger, Vorsitzender des Aufsichtsrats, und Wolfgang Steimer, Sozialdezernent des Enzkreises und seit Januar zusätzlich Geschäftsführer der GSI, in einem Rückblick auf diese Erfolgsgeschichte für Menschen ohne Arbeit.
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Feb
24
Stadt will auf Genehmigungsbehörden einwirken
BAK Februar 24, 2005 | einen Kommentar schreiben
Nachdem am 14.12.2004 der sogenannte Scoping-Termin zum Rüdtwald stattfand, werden die beteiligten Genehmigungsbehörden nach dem Genehmigungsverfahren Rüdtwald Verfahrensplan weiter tätig werden, d.h. erst nach Abschluss der Prüfung der Körperschafts- Forstdirektion, des Regionalverbandes, sowie der Naturpark- Verwaltung wird deren Ergebnis vorgestellt und es kann, bei positiver Entscheidung, erst dann ein Bebauungsplan durch die Stadtverwaltung Bretten aufgestellt werden. Dies wäre der übliche, vorgesehene Verfahrensgang.
Doch nicht in Bretten ! Schon zu diesem sehr frühen Zeitpunkt des Gesamtver fahrens, in dem noch keinerlei Aussagen über dessen Ausgang gemacht werden können, will die Stadt einen Bebauungsplan erarbeiten lassen. Zum Artikel >>
Feb
24
Wir stehen unter Zeitdruck
Brettener Woche Februar 24, 2005 | 1 Kommentar
Holzeinschlag im Rüdtwald:
Bretten. (gm) Wenn Schnee und Eis es wieder möglich machen, wird der Holzeinschlag im Rüdtwald fortgesetzt. Oberbürgermeister Paul Metzger geht davon aus, dass „im Spätjahr die Planungen für das neue Industriegebiet stehen”. Gegenwärtig würden im Rüdtwald die erntefähigen Holzbestände entnommen, weil ein späterer Einschlag mit Nachteilen verbunden sei: „Wir können nicht im Sommer Holz entnehmen, das dann keinen Wert mehr hat. Wir müssen die Voraussetzung schaffen, im nächsten Jahr dort zu bauen, zumal das außen liegende Gölshäuser Gebiet über den Rüdtwald erschlossen werden soll.”
Metzger macht deutlich, dass der Holzeinschlag keineswegs voreilig, sondern unter unabdingbaren zeitlichen Vorgaben erfolgt. „Wir stehen unter Zeitdruck. Der Umstrukturierungsprozess im Industriegebiet benötigt Flächen. Können wir die nicht zur Verfügung stellen, orientieren sich die Firmen nach außerhalb. Und das könnte unsere ganze bisherige Entwicklung auf den Kopf stellen.”
Unter Zeitdruck stehe man auch deshalb, so der OB, weil „wir lange, viel zu lange gebraucht haben, die Grundsatzentscheidung zu realisieren. Keiner, der das Gebiet verhindert, wird den Arbeitslosen, die dann unweigerlich haben werden, helfen können.” Metzger verweist darauf, dass augenblicklich die Gefahr besteht, „dass rund 700 Arbeitsplätze weg brechen. Da verhandeln wir permanent”.
Anmerkung : gelb markierter Text wurde in der Internetversion veröffentlicht, nicht in der Printversion !
Feb
23
Leserbrief : Was kam dabei heraus?
BNN Februar 23, 2005 | 1 Kommentar
Zum Bericht „Etat im großen Zusammenhang” in der Ausgabe vom 15. Februar:
Nun war es nicht anders zu erwarten, als dass der „Betriebsausflug des Gemeinderates” in den schönen Schwarzwald „in einer sehr guten Atmosphäre” verlaufen wird.
Merkwürdig ist bei dieser Sache nur, dass die Stadt, beispielsweise zur letzten Weihnachtzeit, aus finanziellen Gründen keine Weihnachtsbäume für die Schulen zur Verfügung stellen konnte und jetzt – kaum zwei Monate später – sich diese “Klausurtagung” rund 12.000.- Euro kosten ließ. Das muss man auch als Kaufkraftabfluss aus Bretten, auf Kosten der Steuerzahler, betrachten. Denn auch Brettener Gastronomie hätte sich über den zusätzlichen Konsum gefreut und das ausgegebene Steuergeld in Form von Gewerbesteuer zum Teil wieder zurück geführt.
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Feb
23
Wer zeigt Lastern Rote Karte?
Pforzheimer Zeitung Februar 23, 2005 | einen Kommentar schreiben
Hilferuf von Heinrich Furrer – Verkehrsminister Mappus und andere Politiker sollen gegen die Mautsparer vorgehen
NEULINGEN.Ebenso wie zahlreichen Neulinger Bürgern reißt dem Kreis- und Gemeinderat Heinrich Furrer allmählich der Geduldsfaden, was die Zunahme des Durchgangsverkehrs in Bauschlott betrifft.
Der Fraktionssprecher der Freien Wähler Neulingen wendet sich deshalb in seiner Not an den baden-württembergischen Verkehrsminister Stefan Mappus (CDU), an die Landtagsabgeordneten Winfried Scheuermann (CDU) und Thomas Knapp (SPD) sowie an Landrat Karl Röckinger.
Anlass für diesen Hilferuf ist der zunehmende Schwerlastverkehr auf der Bundesstraße 294 im Ortsteil Bauschlott seit Einführung der Lkw-Maut auf den Autobahnen. Bei einer Verkehrszählung vor etwa vier Jahren seien rund 14 000 Fahrzeuge einschließlich Schwerlastverkehr auf der Ortsdurchfahrt gezählt worden.
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Feb
22
Oettinger will mehr für die “grüne Infrastruktur” tun
Sindelfinger / Böblinger Zeitung Februar 22, 2005 | einen Kommentar schreiben
Stuttgart – Der designierte Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat den Dialog mit Umwelt- und Naturschutzverbänden aufgenommen und verstärkte Anstrengungen auf diesem Gebiet angekündigt: “Naturschutz bedeutet ökologische Standortsicherung”, betonte er bei einem Naturschutztag seiner Partei am Samstag.
VON JAN SELLNER
Die CDU-Landtagsfraktion hatte geladen – und über 600 Umwelt- und Naturschützer waren in den Landtag gekommen, um über das “Naturerlebnisland Baden-Württemberg” zu diskutieren. “Eine überwältigende Resonanz”, wie der Landesvorsitzende des Naturschutz-bundes Deutschland (Nabu), Stefan Rösler, fand – Ausdruck des großen Gesprächsbedarfs, den die Naturschützer haben. Der Grund: Viele fühlen sich von der Landespolitik zu wenig ernst genommen.
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Feb
21
Möbelriese weckt Skepsis
Pforzheimer Zeitung Februar 21, 2005 | einen Kommentar schreiben
Geplantes Projekt stößt im Umland auf Vorbehalte – Schultes Kurz für deutliche Reduzierung
ENZKREIS/PFORZHEIM. Das vorgesehene Möbelkaufhaus des österreichischen Lutz-Neubert-Konzepts im Bereich der Autobahnausfahrt Pforzheim-Nord löst bei sämtlichen Umlandgemeinden eine Welle von Bedenken aus.
Die Chance, im Bebauungsplangebiet „Obsthof II“ durch das 30-Millionen-Euro-Vorhaben um die 150 Arbeitsplätze zu schaffen (siehe auch „zum Thema“), will kein Nachbar-Bürgermeister verstreichen lassen. Aber: In Birkenfeld, Niefern-Öschelbronn, Ispringen, Neulingen, Ölbronn-Dürrn und Kieselbronn werden durchweg negative Auswirkungen auf den örtlichen Einzelhandel und auf den Verkehr befürchtet.
Vor allem die Randsortimente Glas, Porzellan, Keramik, Wohnaccessoires und Hausrat sind vielen Gemeinderäten ein Dorn im Auge. Zuletzt hat das der Ispringer Gemeinderat zum Ausdruck gebracht.
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Feb
19
Holzernte imRüdtwald
BNN Februar 19, 2005 | einen Kommentar schreiben
Bretten (ba). Oberbürgermeister Metzger rechnet fest mit der Zustimmung der Forstdirektion zur Umwandlung eines Teils des Rüdtwalds in Gewerbefläche. Dies entnimmt er einem Schreiben der Forstbehörde, das diese Woche im Rathaus eingegangen ist.
Zwar müssten noch einige Details geklärt werden, diese würden sich jedoch allenfalls auf die Größe der Ausgleichsfläche auswirken, sagte Metzger gegenüber den BNN.
Die Forstarbeiten, die derzeit im Rüdtwald vorgenommen werden, geschehen freilich schon mit Blick auf die bevorstehende Umwandlung. Der im Forsteinrichtungsplan für 2005 vorgesehene Holzeinschlag konzentriere sich auf den Rüdtwald. „Wenn wir nicht jetzt das Nutzholz entnehmen würden, müssten wir es womöglich im kommenden Sommer ernten”, erklärte der OB. Bei den aktuellen Arbeiten handele es sich aber noch nicht um die eigentliche Umwandlung des Waldes.
Wenn der Ansiedlungsdruck für die Erweiterung des Gewerbegebiets nicht so groß wäre, hätte man die Holzernte auch auf Ende 2005 verschieben können, sagte Metzger. Ziel sei aber, nach Abschluss der Genehmigungsverfahren den Interessenten so schnell wie möglich die von ihnen benötigten Flächen zur Verfügung stellen zu können.
Feb
18
Kreistag trifft historische Entscheidung
Gondelsheimer Mitteilungen Februar 18, 2005 | 1 Kommentar
Beseitigung des Bahnübergangs Gondelsheim
Überwältigende Mehrheit für Nordtrasse
Keine geschlossenen Schranken und keine langen Rückstaus zum Unmut der Anwohner und Verkehrsteilnehmer, sondern ein über die Nordtrasse auf die B 35 einmündender Durchgangsverkehr auf der K 3506 und eine kleine Pkw-taugliche innerörtliche Unterführung in Höhe der ehemaligen Zuckerrüben- verladestation seit vergangenen Donnerstag keine Utopie mehr!
Der „Ausschuß für Umwelt und Technik” des Kreistages Karlsruhe hat sich in öffentlichen Sitzung am 10. Februar 2005 mit überwältigender Mehrheit für die Position und die Belange der Gemeinde Gondelsheim ausgesprochen. Man folgte dabei den Argumenten von Kreisrat und Bürgermeister Markus Rupp, welcher die Vorteile der Nordtrasse sowie die Nachteile der anderen Varianten nachdrücklich darlegte.
Auch die Landkreisverwaltung hatte sich in ihrer Sitzungsvorlage der Gondelsheimer Begründung angeschlossen.
17 Kreisräte votierten nach einer zum Teil hitzig und emotional geführten Debatte letztlich für die von allen Gondelsheimer Gemeinderatsfraktionen getragene Nordtrasse. Bei nur drei Gegenstimmen wovon zwei Kreisräte, nämlich die der Fraktion der Grünen, auch eine Südtrasse abgelehnt hätten nur von einer „Mehrheit”, wie im samstäglichen Bericht der Badischen Neuesten Nachrichten („Kreisseite”) geschehen, zu schreiben, ist gelinde ausgedrückt, eine Untertreibung. Alleine der Brettener Oberbürgermeister Paul Metzger plädierte für eine Südtrasse.
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Feb
18
Der Marktplatz bleibt in der Stadt
BNN Februar 18, 2005 | 1 Kommentar
Arztpraxen, aber keine Unterhaltungselektronik / OB sprach vor Unternehmern
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. „Der Marktplatz ist unsere gute Stube. Und die bleibt in der Stadt” verkündete Oberbürgermeister Paul Metzger am Mittwoch Abend vor Brettener Geschäftsleuten und Unternehmern. Um diesen Anspruch deutlich zu machen, dürfe das künftige Fachmarktzentrum an der südlichen Stadtausfahrt nicht den Namen „Marktplatz” tragen, erklärte Metzger beim so genannten Heringsessen der Vereinigung Brettener Unternehmer (VBU) in der Stadtparkhalle.
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