Jan
26
Die Risiken sind da
BNN Januar 26, 2005 | einen Kommentar schreiben
Landrat Kretz vor dem Einstieg in die Haushaltsdiskussion
Karlsruhe. Der Landkreis Karlsruhe steht vor den schwierigsten Haushaltsberatungen seiner Geschichte. Noch nie war das Zahlenwerk für das Jahr 2004 so groß, noch nie so schwer zu übersehen. Vor der morgigen Einbringung des Haushalts auf der Kreistagssitzung in Forst sprach unser Redaktionsmitglied Ulrich Schweizer mit Landrat Claus Kretz:
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Jan
26
Die Arbeitslosigkeit ist 2004 weiter angestiegen
BNN Januar 26, 2005 | einen Kommentar schreiben
Bezirke unterschiedlich betroffen, Bretten am stärksten
Von unserem Redaktionsmitglied , Tina Kampf
Kreis Karlsruhe. Die Arbeitslosigkeit ist im vergangenen Jahr in der Region weiter gestiegen. Im Durchschnitt lag die Quote im gesamten Bereich der Karlsruher Agentur für Arbeit bei 6,8 Prozent – und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahresschnitt. „Wir hatten erwartet, dass deutlich mehr Arbeitsplätze entstehen. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt”, sagte Agentur-Chef Hartmut Fleier gestern bei der Vorstellung der Jahresbilanz.
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Jan
26
Bischoff entlässt 45 bis 50 Leute
BNN Januar 26, 2005 | einen Kommentar schreiben
Bretten (tk). Die Firma BGT Bischoff Glastechnik AG plant, sich von 45 bis 50 Mitarbeitern zu trennen. Dies sagte Vorstandsvorsitzender Gerd Bischoff gestern den BNN auf Anfrage. Als Grund für diese Maßnahme nannte Bischoff die seit acht Jahren andauernde Krise in der Bauwirtschaft, die dazu geführt habe, dass die Umsätze nach 2003 auch im vergangenen Jahr „stark rückläufig” gewesen seien.
Nachdem am Montagabend entsprechende Verträge zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung abgeschlossen sowie ein Sozialplan erstellt wurde, ist nun geplant, die betroffenen Mitarbeiter in eine Be-schäftigungs- und Qualifizierungs-Ge-sellschaft einzubringen. In dieser von der Bundesagentur für Arbeit betriebenen Gesellschaft wären sie dann bis zu zwölf Monate lang angestellt und könnten sich weiter qualifizieren. Sollten die Mitarbeiter diese Vorgehensweise ablehnen, so Bischoff weiter, hätte dies betriebsbedingte Kündigungen zur Folge.
Die Beschäftigung der verbliebenen 205 Mitarbeiter ist nach Angaben des Firmenchefs gesichert. Bischoff: „Wir haben entsprechende Aufträge.” Das Gros davon werde aber im Ausland abgewickelt.
Jan
26
Gespräche über IKG
BNN Januar 26, 2005 | einen Kommentar schreiben
Unsere Bürger wollen ein Bürgerzentrum im Rathaus
Knittlinger Notariat zieht um / Gespräche über IKG
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Knittlingen. Seine Idee, im Rathaus ein Burgerzentrum einzurichten, will Knittlingens Burgermeister Heinz-Peter Hopp in den kommenden Wochen im Gemeinderat zur Diskussion stellen. „Wir haben bei einer Umfrage erfahren, dass unsere Bürger ein Bürgerzentrum im Rathaus wollen. Das soll ebenerdig zugänglich sein und alle Dienstleistungen einer modernen Verwaltung bieten.”
Für den Rathaus-Chef sind auch schon die Räumlichkeiten für ein solches Burgerzentrum klar: Dort, wo jetzt das Stadtbauamt seine Büros hat, könnten bald Bürger ihre Pässe und Führerscheine abholen oder sich als Gewerbetreibende anmelden. Platz gebe es dort genug -und einst habe es auch einen direkten Zugang gegeben, der später zugemauert wurde. „Das wäre für die Stadt die kostengünstigste Möglichkeit”, begründet Hopp seinen Vorschlag.
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Jan
22
Neulingen hat andere Pläne
Pforzheimer Zeitung Januar 22, 2005 | einen Kommentar schreiben
Gemeinderat lehnt Beteiligung an Gewerbegebiet Knittlingen einstimmig ab
NEULINGEN. Neulingen hat kein Interesse, sich an einem interkommunalen Gewerbegebiet auf der Gemarkung von Knittlingen zu beteiligen. Dadurch würde die Gemeinde nur durch noch mehr Durchgangsverkehr belastet. Das Interesse Neulingens in Sachen Gewerbegelände richtet sich daher in Richtung Süden, im Anschluss an die Pforzheimer Gewerbeflächen. In diesem Sinne nimmt der Neulinger Gemeinderat zur Flächennutzungsplanung der Nachbargemeinde Knittlingen Stellung und hat die Planungen einstimmig abgelehnt.
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Jan
21
Fast 50 Millionen Euro für Bauprojekte in Bretten
BNN Januar 21, 2005 | einen Kommentar schreiben
Baurechtsamt des Rathauses legte Zahlen für 2004 vor
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Flaute auf dem Bausektor? Im Baurechtsamt im Brettener Rathaus jedenfalls war davon im vergangenen Jahr nicht viel zu spuren. Die Kosten der von dieser städtischen Behörde genehmigten Bauprojekte hatten 2004 eine Summe von 49,5 Millionen Euro. Das waren glatt 20 Millionen Euro mehr als 2003. Ein großer Teil dieser Bauanträge war noch kurz vor Jahresende 2003 im Rathaus eingereicht worden – die bevorstehenden Änderungen bei der Eigenheimzulage wirkten sich hier aus. Entsprechend ist dann 2004 die Zahl der eingereichten Bauanträge, Bauvoranfragen und Befreiungsanträge um 22 Prozent auf 235 zurück- gegangen, 2003 waren es noch 287 gewesen. Der Run aufs Rathaus zum Jahresende 2003 spiegelt sich auch in der Zahl von 261 Baugenehmigungen im zurückliegenden Jahr wider, während 2003 nur 211 ausgesprochen wurden.
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Jan
21
Da köchelt noch was
NRZ online Januar 21, 2005 | 8 Kommentare
HINTERGRUND Das kriminelle System Koch
FINANZAFFÄRE KOCH / Stadt Bretten verklagt Bankhaus. Ausgang ist bedeutsam für Emmerich.
EMMERICH. "O pardon, sind Sie der Graf von Luxemburg", trällerte Dorthe Kollo. Im Emmericher Rathaus findet man den Ohrwurm derzeit gar nicht lustig. Denn es ist nicht auszuschließen, dass der Bank-Platz Luxemburg die Stadt noch teuer zu stehen kommt. Und das hat mit Hans-Jürgen Koch zu tun. Dessen kriminelle Praktiken kennt man zur Genüge. Eine Klage der Schwarzwald-Gemeinde Grenzach-Wyhlen konnten die Emmericher im Oktober 2004 endgültig abschmettern. Nun droht neues Ungemach. Koch – die zweite?
Nach NRZ-Informationen stellt sich der neue Fall in groben Zügen so dar. Die Kreisstadt Bretten (bei Karlsruhe) hatte 1989 bei Koch Geld angelegt, der nannte den Brettenern eine besonders günstige luxemburgische Bank. Nun fordert Bretten vom Bankhaus Salomon Oppenheim Junior & Cie. 1,3 Mio. Euro zurück. Das Geld hatte Bretten bei der Openheim Pearson Int.-Bank angelegt, die inzwischen im Bankhaus Salomon aufgegangen ist.
Jan
19
Bretten umwirbt Gäste mit Viabono
BNN Januar 19, 2005 | 1 Kommentar
Bretten (ba). Die Stadt darf jetzt offiziell unter der Marke Viabono für sanften Tourismus werden. Das hat Viabono-Geschäftsführer Stephan Krug jetzt OB Paul Metzger mitgeteilt. Metzger hofft, dass Bretten nun über Viabono entsprechend interessierten Touristen als interessantes Ziel bekannt gemacht wird. „Wir hoffen, jetzt auch Hotels und andere Leistungsträger in diesem Bereich dazu zu bringen, entsprechende Angebote zu machen.”
Die Brettener Viabono-Bewerbung hatte im vergangenen Jahr einigen Staub aufgewirbelt, als eine Reihe von Bürgern, die mit der Politik der Stadt nicht einverstanden sind, sich direkt an die Gesellschaft wandten und die Meinung äußerten, die Stadt Bretten verdiene es nicht, für sanften Tourismus werben zu dürfen. In Gesprächen und Vor-Ort-Terminen habe die Stadt Viabono aber vom Gegenteil überzeugt, berichtet Paul Metzger.
Jan
18
Das bisschen Rüdtwald wird nicht reichen
BNN Januar 18, 2005 | einen Kommentar schreiben
Die Wirtschaftspolitik war das Kernthema beim Neujahrsempfang der Brettener Grünen
Bretten (wod). „Das bisschen Rüdtwald” werde in den nächsten Jahren nicht reichen, um die Ansiedlungs- und Umsiedlungsvorhaben der Stadt umzusetzen, sagte Otto Mansdörfer, Vorsitzender der Grünen-Fraktion, beim Neujahrsempfang, zu dem rund 20 Mitglieder ins Melanchthonstüble gekommen waren. Die vorhandenen 22 Hektar Fläche könnten die Nachfrage nicht befriedigen. Raus aus dem „Brettener Korsett” lautet deshalb die Forderung der Grünen, die Wirtschafts-Ansiedlungs-Diskussion gehöre auf eine breitere Basis, so Mansdörfer, die Räte der Umlandgemeinden müssten mit eingebunden werden.
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Jan
17
Gewerbeflächen gemanagt
bw HEUTE Januar 17, 2005 | einen Kommentar schreiben
BALINGEN. Die Gemeinderäte in 22 Gemeinden des Zollern-Alb-Kreises haben sich entschieden, mit einem regionalen Gewerbeflächenmanagement zu beginnen. Das gab der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Horst Mehrländer (FDP); bekannt.
Das Modell für den Gewerbeflächen-Pool hätten die Gemeinderäte in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit Mitarbeitern des Regionalverbandes Neckar-Alb entwickelt. Ziel der Zusammenarbeit sei es, sowohl Wirtschaftswachstum als auch einen sparsamen Flächenverbrauch in der Region zu gewährleisten. In vielen Gemeinden fehlten mittlerweile Grundstücke, auf denen Gewerbeflächen ausgewiesen werden können. Beim regionalen Gewerbeflächenmanagement ist vorgesehen, dass Gewerbeflächen aus mehreren Städten und Gemeinden einer Wirtschaftsregion in einen Pool eingebracht werden. Verkaufserlöse werden unter den Teilhabern des Pools aufgeteilt, unabhängig davon, in welcher Stadt oder Gemeinde eine Gewerbefläche verkauft wurde.
Das Projekt im Zollern-Alb-Kreis wurde mit 80 000 Euro aus den Etats des Wirtschafts- und des Umweltministeriums gefördert.
