Bretten

750 Jahre Stadtrechte Bretten in einer Ausstellung aus Schülerhand im “Schweizer Hof” – Das Gestern neben dem Heute
BRETTEN. Auf den Tag genau vor 750 Jahren, am 20. November 1254, ist Bretten durch ein mehr oder minder zufälliges Ereignis zum ersten Mal urkundlich als “oppidum” erwähnt worden – und damit als Stadt.
“750 Jahre Stadtrechte Bretten – Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft”: Mit dieser Jubiläums-Ausstellung im Museum Schweizer Hof würdigt und feiert die Melanchthonstadt ihre Geschichte. In diesen 750 Jahren hat sich Bretten über viele Höhen und Tiefen hinweg zur heutigen Großen Kreisstadt und zum Mittelzentrum eines weiten Einzugbereiches entwickelt.
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Renate Pinhard löst Otto Mansdörfer an der Vorstandsspitze ab

Bretten (BNN). Die Mitglieder von Bündnis90/Die Grünen trafen sich, um nach den Veränderungen durch die Kommunalwahl die Vorstandschaft neu zu wählen. Die neu in den Gemeinderat eingezogenen Mandatsträger Monika Michel-Wittig und Otto Mansdörfer legten ihre Vorstandsämter nieder, ,,nicht weil wir das aufgrund irgendwelcher Regularien müssten, sondern weil sich die personelle Trennung von Fraktionsspitze und Ortsverband seit 20 Jahren bewährt hat”, wie Noch-Vorsitzender Otto Mansdörfer in seinem Arbeitsbericht darlegte.
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Knittlingen will ein 60 Hektar großes Gewerbegebiet
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier

Bretten. Dass Knittlingen unmittelbar an der Grenze zu Bretten ein mit 60 Hektar sehr opulent bemessenes Gewerbegebiet ausweisen möchte, gefällt den badischen Nachbarn ganz und gar nicht. Doch statt lautstarken Protests herrschte in der jüngsten Sitzung des Brettener Gemeinderats eher der diplomatische Ton vor: Die Verwaltungen sollen miteinander sprechen und versuchen, eine Lösung zu finden, die beiden Seiten gerecht wird, wünschte sich der Rat – wobei aber auch Skepsis herauszuhören war, ob die Knittlinger tatsächlich auf die Möglichkeiten verzichten würden, die ihnen ihr Regionalverband einräumt.
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Bretten (ha) “Es sieht momentan sehr schlimm aus”, eröffnete Oberbürgermeister Paul Metzger dem Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag den aktuellen Stand der Beratungen für den städtischen Haushaltsplan 2005. Nach dem neuesten Haushaltserlass, der noch schlechtere Einnahmen und höhere Belastungen der Stadt Bretten vorsehe als man ohnehin schon vermutet hatte, sei mit einer Minus-Zuführung von bis zu drei Millionen Euro an den Vermögenshaushalt zu rechnen. Dies bedeute im Klartext nichts anderes, als dass der laufende Betrieb der Stadt Bretten, der im Verwaltungshaushalt festgelegt ist, teilweise dadurch finanziert werden müsste, dass die Stadt dafür Kredite aufnimmt.

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Soll und Haben für Stadtgebiet auf einen Blick / Fotovoltaik-Anlage auf Dach der Faustschule

Knittlingen (mh). Ausdauer ist bei der Sitzung des Technischen Ausschusses in Knittlingen gefragt gewesen. Über sechs Stunden tagte das Gremium. Mit einem Besuch verschiedener sanierungsbedürftiger Wege, Straßen und Gebäude hatte am Nachmittag alles begonnen. Die wichtigsten Arbeiten sollen sofort in Angriff genommen, der Rest soll soweit möglich im Haushalt 2005 berücksichtigt werden. Später im Rathaus drehte sich dann vieles um das Thema Ökologie. So beschlossen die Mitglieder die Einrichtung eines Ökokontos und debattierten über die Möglichkeiten einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach eines öffentlichen Gebäudes.
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Bretten (ba). Vor allem um die Schonung der Umwelt geht es beim Energiemanagement der Stadt, deren Ergebnis Stadtbaumeister Lange und ein Vertreter eines Ingenieurbüros jetzt dem Gemeinderat präsentierten. Ein durchaus erwünschter Nebeneffekt ist freilich auch die Einsparung von Energiekosten, nicht zuletzt deshalb, weil daraus der Aufwand für energie-sparende Investitionen bezahlt werden soll.
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Haushaltserlass:
Bretten. (gm) Der neue Haushaltserlass des Landes kommt die Stadt teuer zu stehen. Um 1,2 Millionen Euro verschlechtert sich durch ihn der Brettener Haushalt. Und OB Metzger befürchtet neue Hiobsbotschaften aus Karlsruhe: „Wenn die Kreisumlage erhöht wird, sind wir schnell bei einer Negativzuführung von drei Millionen. Es sieht noch schlimmer aus, als wir einkalkuliert haben. Wir müssen Darlehen aufnehmen, um den Betrieb zu finanzieren.”
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Knittlingen will nun ein Ökokonto einrichten – “Seit langem ein Anliegen” – Diskussion um Mitarbeit der Verwaltung
KNITTLINGEN. Es funktioniert ungefähr so wie ein Sparbuch. Nur dass nicht Geld abgebucht oder einbezahlt wird, sondern Maßnahmen in der Natur. Auch Knittlingen will nun ein Ökokonto einrichten.
Denn die gesetzlichen Vorgaben sind da: Plant eine Gemeinde beispielsweise ein neues Bau- oder Gewerbegebiet, ist für diesen Eingriff in die Natur ein Ausgleich erforderlich. Da Knittlingen in den vergangenen Jahren viel Fläche erworben hat, die für eine ökologische Aufwertung in Betracht kommt, erscheint es der Verwaltung nun sinnvoll, ein Ökokonto einzurichten.

Im Flächenpool verbucht
Im so genannten Flächenpool des Ökokontos werden bereits bestehende oder geplante Ausgleichsmaßnahmen verbucht. Maßnahmen des Naturschutzes oder der Landschaftspflege, die auf diesen Flächen gemacht werden, werden “eingezahlt” und stehen im Fall eines Eingriffs in die Natur als Ausgleichsflächen zur Verfügung. Planer von Baugebieten können dann auf das Ökokonto zurückgreifen.
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Bretten. Die Ortsentlastungsstraße im Westen von Oberderdingen ist planfestgestellt, befindet sich im Bau und wird künftig die L 554 mit der L 1103 ortsdurchfahrtfrei verknüpfen. Regional betrachtet bietet sie die Möglichkeit einer günstigeren Verbindung von der B 3 bei Ubstadt bis zur B 35 bei Knittlingen oder von der B 293 bei Flehingen zur B 35 bei Bretten. Dies bedeutet mehr Verkehr für Bretten, Großvillars und Knittlingen. „Es ist deshalb verständlich”, so Oberbürgermeister Paul Metzger, „wenn Oberderdingen anstrebt, den Schwerverkehr auf der Verbindung Großvillars – Knittlingen zu unterbinden. Die Verbindung über die Ortsdurchfahrt Bretten ist aber kein Ersatz. Gerade im Osten des Stadtgebietes sind die Verkehrsverhältnisse (steile Abfahrt, komplizierte Kreuzung mit schlechten Sichtverhältnissen, Schulweg, hohes Verkehrsaufkommen) nicht geeignet, zusätzlichen Verkehr – schon gar nicht Schwerverkehr! – aufzunehmen.
Darum fordert Oberbürgermeister Paul Metzger, dass der von Bretten und Oberderdingen gemeinsam formulierte Antrag auf eine Direktverknüpfung der L 1103 mit der B 35 im Osten des Brettener Stadtgebietes, trotz leeren Landeskassen realisiert werden muss und regt dafür erneut gemeinsame Initiativen an.

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Bretten (BNN) . Mit Briefen an seine Kollegen Nowitzki und Roth hat OB Metzger auf Kritik am geplanten Fachmarktzentrum im Brettener Süden reagiert. Metzger weist auf die Verantwortung für den gesamten Mittelbereich hin, für den Bretten nach dem Landesentwicklungsplan die Aufgabe habe, der Verschlechterung der Versorgungslage entgegenzuwirken, wenn durch großflächige neue Einkaufszentren Probleme auftreten – wie dies bereits für Unterhaltungselektronik beklagt werde. Dafür sei zwar auch im Fachmarktzentrum kein leistungsfähiger Partner gefunden worden. Jedoch würden fehlende Sortimente wie Spielwaren und Tonträger angeboten.

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