Okt
29
Leserbrief : Beitrag zu “Entarteter Kunst”
Brettener Woche Oktober 29, 2004 | einen Kommentar schreiben
Schon lange Zeit lag ein verrostetes Moped-Gestell im Wald (Gemarkung Bretten) in Sichtweite eines Wanderweges. Es lag und lag und störte offensichtlich niemanden, obwohl in unmittelbarer Nähe Holz geschlagen worden war.
Im Oktober 2003 meldete ich den Sachverhalt der zuständigen Abteilung (Sekretariat) bei der Stadtverwaltung Bretten. Etwa eine Woche später rief die Ortspolizeibehörde Bretten an, zur Wahrnehmung eines Ortstermines. Hierbei konnten keine Hinweise zum Nummernschild oder zur Fahrgestell-Nummer gefunden werden.
Mitte Dezember 2003 sagte ich der selben Abteilung in Bretten, dass das Wrack noch immer an der beschriebenen Stelle liegen würde und machte den Vorschlag, dieses doch sinnvoller Weise vor Weihnachten und Jahreswechsel entfernen zu lassen.
Ostern 2004 war das Wrack immer noch nicht beseitigt und machte im frischen Frühlingsgrün einen etwas freundlicheren Eindruck.
Am 1. Mai 2004 veranstalteten Freunde der Natur eine Wanderung am obengenannten nahegelegenen Wanderweg. Preisfrage: Wer hatte das Wrack gesehen?
Jetzt – Oktober 2004 – liegt und liegt es immer noch! Umrahmt von herbstlichen Farben liefert es derzeit einen Beitrag zur „Entarteten Kunst” und erhöht weiterhin den Eisengehalt von Oberflächen- und Grundwasser.
K. Jaschke Bretten-Ruit
Okt
28
Neue Betriebe haben sich auch steuerlich gerechnet
BNN Oktober 28, 2004 | einen Kommentar schreiben
Gewerbesteuer-Einnahmen deutlich höher als erwartet
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Bretten. Positiver als ursprünglich angenommen stellte sich die finanzielle Situation der Stadt Bretten zum Ende des vergangenen Jahres dar: Auf Grund der deutlich verbesserten Einnahmesituation bei den eigenen Steuern, vor allem der Gewerbesteuer, konnte im Verwaltungshaushalt eine Zuführungsrate von über zwei Millionen Euro an den Vermögenshaushalt (aus dem die Investitionen bestritten werden) erwirtschaftet werden. Diese Zahl nannte Bürgermeister Willi Leonhardt bei der Vorstellung der Jahresrechnung 2003, von der der Brettener Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig Kenntnis nahm.
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Okt
28
“Nervenaufreibendes Haushaltsjahr steht bevor”
Brettener Woche Oktober 28, 2004 | einen Kommentar schreiben
Bretten. (gm) In ein Wechselbad der Gefühle tauchte der Blick auf die städtischen Finanzen den Gemeinderat bei seiner Sitzung am Dienstagabend. Denn während die Jahresrechnung 2003 die zunächst nicht erwartete Zuführung von 2,1 Millionen anstelle einer „schwarzen Null” brachte, die Rücklagen erhöht werden konnten und auch 2004 mit einem positiven Ergebnis zu rechnen ist, machte der Haushalt 2005 mit seinem Eckwertebeschluss deutlich, dass schwere Zeiten ins kommunale Haus stehen.
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Okt
25
Leserbrief : Gewerbeflächen im Überfluss
BNN Oktober 25, 2004 | 2 Kommentare
Zum Artikel über die neue Investoren-Broschüre der Stadt Bretten:
So lobenswert die Bemühungen um neue Investoren sind, um so gewichtiger sind die Fragen wegen angeblich fehlender Gewerbe- und Industrieflächen. Die gibt es im Umkreis von zirka 20 Kilometer im Überfluss – und zwar um die 300 Hektar. Selbst in Oberderdingen warten zirka 20 Hektar auf die Investoren. Wie uns Bürgermeister Nowitzki versicherte, wäre die interkommunale Zusammenarbeit mit allen Partnern des Industriegebietes Oberderdingen, Sulzfeld, Kürnbach, Zaisenhausen sofort möglich und umsetzbar.
Da sich der Arbeitsamtsbezirk Bretten über Oberderdingen bis nach Zaisenhausen und Sulzfeld erstreckt, ist es so recht einfach, in der Zusammenarbeit mit anderen Kommunen auf die gewünschte Zahl von 45 Arbeitsplätzen pro hundert Einwohner zu kommen. Vor allem aber könnten damit sofort und ohne weitere Zeitverzögerung Arbeitsplätze geschaffen werden, die Stadtverwaltung käme damit ihrer sozialen Verpflichtung nach, ein Argument das ansonsten nur zur Durchsetzung von weiteren Flächeninanspruchnahmen verwendet wird.
Voraussetzung ist allerdings, dass es überhaupt ansiedlungswillige Firmen gibt. Sollten diese in Bretten tatsächlich Schlange stehen und sich die Verwaltung nicht um die Arbeitsplätze kümmern, weil man eine nicht realisierbare Erweiterung mit Gewalt vorantreiben will und dafür Firmen abweist, ist dies ein fahrlässiger Umgang mit Arbeitslosen. Warum dann auch noch eine Broschüre für viel Steuergeld? Selbst die Gewerbesteuer ist für die Zukunft nicht mehr das Zugpferd, wie der Bund der Steuerzahler allen Bürgermeistern bereits mitgeteilt hat. Das wissen die schon lange, erklärte kürzlich ein Vertreter in Bretten.
Arbeitsplätze kann man nicht dadurch schaffen, dass man die Unternehmen mit Subventions- bonbons anlockt, das können die anderen auch, sondern, dass man Ideen in Produkte und Dienstleistungen umwandelt. Hierzu bedarf es anderer Rahmenbedingungen und integriertem, auch interkommunalem Handeln und Denken in Zusammenhängen. So lange das nicht stattfindet und alles politisch entschieden wird, wird es immer mehr Industrieansiedlungen geben – allerdings nicht in Deutschland.
Wie schreibt Hans-Jürgen Wirth in seinem Buch „Narzissmus und Macht“ so treffend: „Der Grat zwischen Führungskraft und Größenwahn ist schmal, so dass er eine Zeit lang übersehen werden kann. Das bedeutet: Eigenschaften, die ansonsten zum Psychiater führen, führen in der Politik zu hohen Ämtern“
rot markierter Text wurde von der Redaktion nicht veröffentlicht
Dieser Leserbrief ging auch der “Brettener Woche” zu, wurde dort jedoch nicht abgedruckt
Franz Cizerle, Matthias Menzel
Bürgerarbeitskreis Bretten
Okt
25
Bei Utescheny stehen 2005 die Räder still
SWR-Nachrichten Oktober 25, 2004 | einen Kommentar schreiben
Bretten
Der Automobil-Zulieferer Utescheny in Gölshausen stellt Anfang des nächsten Jahres seine Produktion ein. Die 54 Beschäftigten haben bereits ihre Kündigungen bekommen. Neben dem Werk Gölshausen befinden sich noch zwei weitere Bestandteile der weitverzweigten Gruppe im Insolvenz-verfahren. Betroffen sind insgesamt rund 380 Arbeitsplätze. Ins Schleudern geraten war Utescheny durch Unstimmigkeiten innerhalb der Gründerfamilie über den weiteren Kurs des Unternehmens.
Okt
19
Leserbrief : Beim Fußball gäbe es einen Platzverweis
BNN Oktober 19, 2004 | einen Kommentar schreiben
Zum Bericht über die Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter im Gondelsheimer Gemeinderat:
Der Wille des Wählers zählt nicht mehr – die Stimmen der Gondelsheimer Bürger werden ignoriert. Grundsatzempfehlungen scheint es nicht zu geben. Wahlversprechen gibt es nur auf dem Papier – und
Argumente, die vor Jahren der eigenen Partei nützten, an die erinnert man sich nicht mehr.
Für die CDU und die Freien Wähler aus Gondelsheim zählen nur Machtspielerereien. Bei solch einem „Foul” gibt es beim Fußball eigentlich einen Platzverweis, das ist leider bei Politikern nicht möglich. Oder lag es daran dass der „Stimmen-Stürmer” (Ilona Pricken vom Bürgerverein) eine Frau ist? Aber irgendwann – vielleicht im nächsten Jahr zur Bürgermeisterwahl – gibt es ein neues Spiel, und „Eigentore” vergisst der „Fan” (Wähler) hoffentlich nicht.
Petra Schalm
Jöhlinger Straße 18
Gondelsheim
Okt
19
Leserbrief : Grundsätze über den Haufen geworfen
BNN Oktober 19, 2004 | einen Kommentar schreiben
Zum Gondelsheimer Gemeinderat:
Über die Abstimmung zum Bürgermeister-Stellvertreter kann man als Bürger wirklich nur enttäuscht sein. Zählt der Wähler nicht mehr? Wieso werden plötzlich alle Grundsätze über den Haufen geworfen? Man sollte als Bürger ab und zu eine Gemeinderatssitzung besuchen. Erst dann kann man sich ein Bild von unseren Vertretern machen. Kein Wunder, dass hier, wie in der großen Politik, die Bürger nicht mehr wählen gehen wollen. Es wird doch immer über die Köpfe der Wähler entschieden!
Ingrid Hoffmann-Schlindwein
In der Hof Stadt 11
Gondelsheim
Okt
16
Entschuldungsprogramm vorgelegt
Pforzheimer Zeitung Oktober 16, 2004 | einen Kommentar schreiben
Grundstücks- und Aktienverkäufe die wichtigsten Vorschläge des Bürgermeisters – Erstaunen im Gemeinderat
NEULINGEN.In rustikaler Kulisse, im Saal der jetzt umgebauten und restaurierten Pfarrscheuer im Ortsteil Nußbaum, tagte nun erstmals der Neulinger Gemeinderat. Sanierung ist auch bei den Gemeindefinanzen angesagt, nämlich die Herstellung eines weitgehend schuldenfreien Zustandes.
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Okt
16
Ein Gefühl der Ohnmacht bleibt zurück
BNN Oktober 16, 2004 | einen Kommentar schreiben
Unverständnis und Frust bei Eltemvertretern der Schillerschule / „Müssen aber weiter arbeiten’
Bretten (dia). „Die meisten Eltern hatten das Gefühl, es hat sich etwas getan, seit Vollers da ist – es wehte ein neuer Wind”, findet Eltern -beiratsvorsitzende Michaela Schreiber Worte, die die Stimmungslage an der Schillerschule ausdrücken, seit dem offiziell ist, dass der langjährige Vize einem anderen Bewerber um die Rektorenstelle Platz machen muss.
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Okt
15
Aktionsbündnis “Flächen gewinnen” ins Leben gerufen
Ministerium für Umwelt und Verkehr Oktober 15, 2004 | 1 Kommentar
Bündnispartner stehen für eine effizientere Nutzung von Böden
“Mit dem Aktionsbündnis ‘Flächen gewinnen in Baden-Württemberg’ werden wir dem Ziel, einen sparsamen Umgang mit Boden und Fläche zu erreichen, ein Stück näher kommen”, sagte Umwelt- und Verkehrsminister Stefan Mappus am Dienstag (19. Oktober 2004) anlässlich der Unterzeichnung des Aktionsbündnisses. Bündnispartner seien die kommunalen Landesverbände Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag, die Naturschutzverbände BUND, Naturschutzbund und der Landesnatur- schutzverband in Baden-Württemberg, die Arbeitsgemeinschaften der Regionalverbände und der Baden-Württembergischen Bausparkassen, der Industrie- und Handelskammertag und der Handwerkskammertag sowie die Architektenkammer.
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