Bretten

Behörden erteilten Anfrage eines Bauerbacher Müllers Abfuhr / Kontroverse über Gewerbegebiet

Bretten-Bauerbach (roal). Schon gleich in seiner ersten Sitzung hatte sich der neu gewählte Bauerbacher Ortschaftsrat mit zum Teil „kitzeligen” Bauvorhaben zu beschäftigen: Der Besitzer der Hagenmühle, die landschaftlich versteckt an der Straße von Flehingen nach Gochsheim auf Bauerbacher Gemarkung hinter dem Klärwerk liegt, hatte angefragt, ob er auf seinem Mühlen- und einem angrenzenden, von ihm landwirtschaftlich genutzten Grundstück ein Zweifamilienhaus errichten könne.
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Von Ulrich Merz
In ihrer Geschichte hat sie viele Höhen und Tiefen erlebt. Zuletzt gab es dank der Stadtbahn eine wahre Renaissance. Jetzt feiert die Schienenstrecke durch den Kraichgau ihren 125. Geburtstag.
72 Kilometer lang ist die Verbindung zwischen Karlsruhe und Heilbronn. Schon die drei Eröffnungsdaten zeugen von den vielfältigen Problemen, die der damals grenzüberschreitende Bahnbau zu überwinden hatte. Das württembergische Teilstück Heilbronn – Schwaigern wurde am 10. Oktober 1878, die badische Strecke von Grötzingen nach Eppingen am 15. Oktober 1879 und die Verbindung zwischen Eppingen und Schwaigern am 8. August 1880 eingeweiht. weiter lesen –>

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Regierungspräsidium hat Planfeststellungsverfahren abgeschlossen:
Alexanderplatz – Ausbau kann beginnen

Bretten. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau von Brettens wichtigstem Verkehrsknoten abgeschlossen. Die Straßenkreuzung am Alexanderplatz, wo das städtische Straßennetz mit dem übergeordneten Straßennetz zusammentrifft, hat schon heute die Grenze seiner Leistungsfähigkeit erreicht. Immer wieder entstehen Staus und lange Warteschlangen an den Ampeln. Den Prognosen zufolge wird die Belastung des Verkehrsknotens bis zum Jahr 2015 noch um rund 17 Prozent zunehmen. Der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums sieht vor, den Knoten fit für die Anforderungen der Zukunft zu machen. Vor allem eine Linksabbiegemöglichkeit in die Innenstadt für den Verkehr auf der B 35 aus Richtung Mühlacker soll Entlastung bringen.
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Im Brettener Gemeinderat:
Bretten. (gm) Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates am kommenden Dienstag werden die neu in das Gremium gewählten FDP/VBU –Vertreter, Professor Dr. Alex Veit und Karin Gillardon, eine selbstständige Gruppierung bilden und sich nicht einer der anderen Fraktionen anschließen. Anders Markus Gerweck und Dieter Amann von der Liste Unabhängiger Bürger (LUB). Die LUB – Vertreter werden wie in der vergangenen Wahlperiode eine gemeinsame Fraktion mit den Freien Wählern bilden.
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“Viabono”- Unterschrift von Heidi Leins:
Bretten (gm). Stadträtin Heidi Leins hat sich energisch dagegen ausgesprochen, dass ihr Name im Zusammenhang mit der Stellungnahme von Bürgerarbeitskreis und BUND Bretten zu der Viabono — Verleihung (wir berichteten in unserer Ausgabe von vergangener Woche) verwendet wird. Sie habe, so teilte sie der Brettener Woche mit, Gerhard Dittes vom BUND gebeten, ihren Namen aus dem Internet und den Veröffentlichung zu streichen. Zwar habe sie sehr wohl Kenntnis von den Aktivitäten von BAK und BUND gehabt, ihr sei aber, so Leins, nicht bewusst gewesen, „dass mein Name verwendet würde.” Dies auch schon deshalb nicht, weil sie ihrer Fraktion nichts davon erzählt habe „und auch nicht konnte, denn das alles lief in den letzten Tagen vor den Ferien.” Sie sei sich sehr wohl bewusst, stellt Stadträtin Heidi Leins fest, dass ohne diese Information und einen entsprechenden Beschluss sie nicht unter „Freie Wähler” firmieren könne. In Übrigen habe sie kein Problem damit, „nur” mit ihrem Namen
zu unterschreiben, wenn ihr dies richtig erschiene.
Gerhard Dittes, von der Brettener Woche zu den Vorgängen um die Unterschrift befragt, äußerte sich knapp: „Dazu gebe ich keine Stellungnahme ab.”

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Betrifft: Kommentar „Seltsamkeiten…” vom 9. September. Wer oder was ist die Stadt? Die Bürger sind die Stadt. Auf Grund unserer Verfassung (auch der Kommunalverfassung) haben die Bürger das Recht, dass alle Entscheidungen in der Kommunalpolitik sich einzig und allein am Wohl der Bürger zu orientieren haben. Wenn sich Organisationen und Bürger in der Stadt gegen die selbstherrlichen Beschlüsse von OB und Stadtrat zur Wehr setzen, ist das keine Seltsamkeit, sondern die legitime Form des Protestes gegen Willkür und Verdummung.
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Mit dem von der Stadt Bretten geplantem Einkaufszentrum in der Pforzheimer-Straße (Kühler-Schmidt Gelände), zusammen mit dem Modepark Röther in der Wilhelmstraße (zusammen ca. 15.000qm Verkaufsfläche) wird es in der Melanchthonstadt bald so aussehen :

* Immer weniger Menschen kommen in die Innenstadt
* Viele Geschäfte werden schließen
* Alte Menschen verlieren ihre Einkaufsmöglichkeit
* Die Häuser verlieren an Wert
* Die Gebäude verwarlosen
* Die Kriminalität steigt
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Gemeinden wehren sich gegen Flut von Wettbewerben – Bürokratie abbauen

ENZKREIS.”Nach der Planeritis ist die Wettbewerberitis übers Land gekommen” – über die Flut der Aktionen, Preise und Initiativen des Bundes und der Landesregierung ärgert sich Jürgen Kurz schon lange. Der Vizepräsident des baden-württembergischen Gemeindetags wünscht sich vielmehr “Entbürokratisierung und Aufgabenabbau” in Stuttgart und in Berlin. Der Staat solle die “Eigeninitiative der Kommunen” fördern und das Geld, das für die zahlreichen Wettbewerbe ausgegeben wird, besser “in den Finanzausgleich für die Gemeinden” bringen, sagt der Bürgermeister aus Niefern-Öschelbronn.
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OB Metzger reagiert auf Vorwürfe der Umland-Bürgermeister
Bretten (ba). „Natürlich hat die Stadt Bretten niemanden vermittelt. Wir haben nur ansiedlungswillige Firmen, die in Bretten keine Fläche fanden, den Hinweis gegeben, sich nach Oberderdingen zu wenden”, reagierte Oberbürgermeister Paul Metzger gestern auf die in den BNN veröffentliche Erklärung der interkommunalen Wirtschaftsf Order-Gesellschaft WFI, es sei keine aus Bretten vermittelte Ansiedlungsanfrage bei ihr angekommen. weiter lesen –>

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Oberderdingen (BNN).
Weder bei der interkommunalen Wirtschaftsförder-Gesellschaft WFI noch bei den Gemeindeverwaltungen der beteiligten Orte Oberderdingen, SuIzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen sei in den letzten Wochen und Monaten eine aus Bretten vermittelte Anfrage eines ansiedlungswilligen Betriebs angekommen. Dies erklären die Bürgermeister dieser Gemeinden und reagierten damit auf eine BNN-Meldung zur aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt. Darin war eine Äußerung von Oberbürgermeister Metzger wiedergegeben worden, es ,,bestehe Hoffnung, einzelne Bewerber nach Oberderdingen und Gondelsheim vermitteln zu können”.
Beim einem Treffen zeigten sich die WFI-Bürgermeister erstaunt darüber.”Es wäre so einfach, gegebenenfalls zwischen der Stadt Bretten, der WFI und dem anfragenden Unternehmen einen Termin zu vereinbaren”,sagte Thomas Nowitzki (Oberderdingen).
,,Bretten kann auf dem Feld der Wirtschaftsförderung und dem Erhalt und der Schaffung neuer Arbeitsplätze die Verantwortung für den Mittelbereich zeigen, die sonst so gerne herausgestellt wird” so Sulzfelds Bürgermeister Eberhard Roth. Die Erfahrungen der WFI, so die Bürgermeister unisono, seien jedoch gerade in der jüngsten Vergangenheit andere.

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