Bretten

Von Roland Muschel

Über 6000 Unterschriften für den vollständigen Erhalt des Rüdtwaldes bei Bretten hat der Umweltverband BUND am Mittwoch dem baden-württembergischen Landesforstpräsidenten Fridolin Wangler übergeben. Der versprach, die Unterschriften an die zuständigen Behörden weiterzuleiten.
“Wir hätten heute auch 6000 Menschen mitbringen können”, sagte Michael Spielmann, Landesgeschäftsführer des BUND, bei der Übergabe im Stuttgarter Landwirtschaftsministerium. “Symbolisch” für den breiten Protest gegen die von der Stadt Bretten geplante Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes im Erholungswald habe man über 6000 Unterschriften mitgebracht.
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Regionalverband mit Kompromiss zufrieden:

Karlsruhe. Für das geplante Fachmarktzentrum in Bretten hat der Planungsausschuss im Regionalverband einen Doppelbeschluss gefasst. Das Fachmarktzentrum wird von 10.300 Quadratmetern Verkaufsfläche auf 9.150 Quadratmeter Verkaufsfläche zurückgeführt. Im Bekleidungssektor bleiben noch 800 Quadratmeter Verkaufsfläche. Mit dieser Größe unterschreitet das Projekt die planungsrechtlich kritischen Grenze. Die Änderung war notwendig geworden, da in unmittelbarer Nähe des Fachmarktzentrums möglicherweise ein großer Bekleidungsmarkt angesiedelt wird. An der Wilhelmstraße besitzt ein Investor die Option, einen Bekleidungsfachmarkt mit bis zu 5.000 Quadratmetern Verkaufsfläche zu verwirklichen. Aus diesem Grund wird in dem geplanten Fachmarktzentrum die Verkaufsfläche für das Sortiment Bekleidung ganz wesentlich gekürzt. weiter lesen –>

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Seit mehr als drei Jahren engagiert sich die “Initiative Rüdtwald” in Bretten unter Federführung des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die geplante Abholzung von über 20 Hektar Forstgebiet. Sie hat 6000 Unterschriften gesammelt, die Landesforstpräsident Dr. Fridolin Wangler am Mittwoch, 14. Juli, 15 Uhr, im Ministerium für Ländlichen Raum in Stuttgart übergeben werden. “Der wertvolle Erholungswald liegt heute noch in einem Naturpark und bietet Tieren und Pflanzen einen unersetzlichen Lebensraum”, betont der BUND. Bretten wolle dieses Gebiet für ein Gewerbegebiet opfern. Die Naturschützer haben andere Standorte vorgeschlagen.

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