Bretten, (ira) „ Unsere Hausaufgaben haben wir gemacht”, sagte Bürgermeister Willy Leonhardt bei der letzten Sitzung des Brettener Gemeinderats in dieser Legislaturperiode und dieser Besetzung. Wenn die vom Land und dem Bund vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht stimmten, habe die Stadt keinen Einfluss auf die Entwicklung, ergänzte er. Durchweg positiv fiel die Bilanz der Verwaltung und des Gemeinderats bei der Vorlage der Halbjahresinformation zum Haushalt 2004 aus: „Wir gehen am Jahresende davon aus, dass wird trotz verschlechterter Rahmenbedingungen mit der schwarzen Null herauskommen”, so Oberbürgermeister Paul Metzger.
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Sechsjähriger lebensgefährlich verletzt
Bretten – Lebensgefährlich verletzt wurde am Dienstagabend ein sechsjähriger Junge beim Edith-Stein-Gymnasium in Bretten. Das Kind war gemeinsam mit seinem Onkel gegen 21 Uhr mit dem Fahrrad vom Fischerheim kommend in Richtung Weißhoferstraße gefahren. Plötzlich prallte der Junge mit dem Oberkörper gegen ein quergespanntes Stahlseil und stürzte. Dabei zog er sich schwere Schädelverletzungen zu.
Der Junge wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Inzwischen befindet er sich außer Lebensgefahr. Die Polizei Bruchsal hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht unter Telefon 07251/726-510 nach Zeugen. Laut einer Polizeimitteilung könnte es sich bei dem Vorfall um einen “gründlich in die Hose gegangenen Dummen-Jungen-Streich” handeln. (sie)

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Lage ausgeglichen – aber angespannt

Bretten, (gm) Die Brettener Gewerbesteuer hat sich auf relativ hohem Niveau stabilisiert, das geht aus der Halbjahresbilanz der Verwaltung für das Jahr 2004 hervor. Ein Einbruch sei, so wird festgestellt, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen derzeit nicht erkennbar. Zwar werden aller Voraussicht nach die Einnahmegrößen der vergangenen Jahre nicht mehr erreicht, die veranschlagte Bruttoeinnahme von rund 9,42 Millionen Büro aber kann eventuell sogar etwas verbessert werden.
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Bretten, (gm) „Wir haben das mit dem Regierungspräsidium abgestimmt”, kommentiert Oberbürgermeister Paul Metzger den jetzt aus Karlsruhe ergangenen Raumordnungsbeschluss für das Fachmarktzentrum in Bretten. „Er entspricht dem, was unter Berücksichtigung aller Aspekte von uns mitgetragen wird.”

Die unaufgeregte Reaktion aus dem Rathaus macht deutlich, dass das Fachmarktzentrum auch mit einer reduzierten Textilfläche ohne große bauplanerische Umstellungen kommen wird. Allerdings könnte die neue Ausgangslage ein Problem beinhalten. Denn die Stadt hat einen Trumpf in der Hinterhand, zu dem dann „möglicherweise neue Überlegungen angestellt werden müssten”: Sie verhandelt mit dem Branchenriesen C&A über eine Ansiedlung im Fachmarktcenter.
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Ausländer-Beirat vor der Auflösung

Bretten, (gm) Auf dem Prüfstand steht gegenwärtig der Ausländerbeirat der Stadt Bretten, für den unter Umständen ein/e Ausländerbeauftragte/r bestellt werden soll. „Das Interesse der ausländischen Mitbürger ist nicht sehr groß”, stellt der Vorsitzende des Beirates, Bürgermeister Willi Le-onhardt, fest. Außerdem: „Uns gehen die Themen aus, wir müssen oft mit Gewalt suchen, um die Tagesordnung zu bestücken.” Zur Sprache gekommen war die Auflösung bei der letzten Beiratssitzung im April. „Die Reaktion war eindeutig”, so Leonhardt. „Man war der Meinung, den Beirat einzustellen und dafür eine/n Ausländerbeauftragte/n zu beantragen.” Entscheiden muss dann der neue Gemeinderat: „Wir werden im September eine entsprechende Vorlage einbringen.”
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Die Stadt muss an allen Ecken und Enden sparen. So können wir es immer wieder in der Zeitung lesen und auch bei Telefonaten mit der Stadtverwaltung hören. Zum Beispiel können keine Geschwindigkeitsmessungen in Göls­hausen gemacht werden, weil das zu teuer ist. Die Ufer der Bäche in Gölshausen können nicht gemäht werden, weil gespart werden muss. Der Durchgang für Fußgänger an der S-Bahn in Gölshausen wird im Berufsverkehr sehr stark durch Zweiradfahrer benutzt. Die Belästigung ist von 5.30 bis 19.30 Uhr für die Anwohner unerträglich. Die Unfallgefahr ist auch nicht unerheblich. Eine Kontrolle kann aus finanziellen Gründen nicht erfolgen.
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Bretten/Stuttgart (BNN). Der Bund für Um­welt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat dem baden-württembergischen Landes­forstpräsidenten Dr. Fridolin Wangler eine Liste mit über 6 000 Unterschriften gegen die geplante Abholzung von über 20 Hektar des Rüdtwalds überreicht. Damit protestierte der Umweltverband gegen die von der Stadt Bretten geplante Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes, das sich bis in den Rüdtwald hinein erstrecken soll. „Der Rüdtwald liegt im Naturpark Stromberg-Heuchelberg und bietet seltenen, gesetzlich geschützten Pflanzen und Tieren einen unersetzlichen Lebensraum“ erläuterte Gerhard Dittes, Vorsitzender der BUND-­Ortsgruppe Bretten. Durch die geplante Abholzung seien unter anderem Springfrosch und Pirol bedroht.
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Weniger im Stadtsäckel

Bretten, (gm) Noch bevor der neue Gemeinderat ins Amt geht, machen aktuelle Vorgaben des Staatshaushaltsplans des Landes schon jetzt deutlich, dass ihm ein schweres Jahr bevorsteht. „Gemeinderätliche Verantwortung ist nicht vergnügungssteuerpflichtig”, umschreibt Oberbürgermeister Paul Metzger die Tatsache, dass es ein hartes Ringen wird. Denn den Gemeinderat werden nicht nur die umstrittenen Themen wie Industriegebiet und Fachmarktcenter beschäftigen in erster Linie wird es um einen ausgeglichenen kommunalen Haushalt gehen. Und das wird schwer. „Uns fehlen 2005 schätzungsweise rund eine Million Euro an Finanzzuweisungen des Landes”, stellt Oberbürgermeister Paul Metzger fest. „Der Haushalt wird ein schwieriges Unterfangen.” Klar ist schon jetzt, dass Wünsche auf der Strecke bleiben und der Rotstift regieren wird. Einziger Ausweg: „Wenn wir unsere Standards halten wollen, wird es darauf ankommen, dass wir uns wirtschaftlich weiterentwickeln. Das heißt Sicherung der Kaufkraft, Ansiedlung und Entwicklungs-Optionen für Firmen.”

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„Es geht um die planungsrechtliche Hoheit für Mittelzentrum Bretten”

Bretten, (gm) Nicht nur verwundert und verstimmt ist man im Brettener Rathaus, sondern schlägt auch kämpferische Töne an: Der Einzelhandelsverband BAG Baden-Württemberg ist, so sieht es Oberbürgermeister Paul Metzger, „mit Einzelheiten aus einem nichtöffentlichen Arbeitsgespräch beim Regierungspräsidium in die Presse gegangen.” Metzger: „Es ist absolut unüblich, aus einem internen Arbeitsgespräch in der Öffentlichkeit zu berichten.”
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Bretten als Wachstums-Modell in Deutschland
In einer Untersuchung der Universität Hannover über ,,Wachtstumspole in Deutschland“ wird auch Bretten als Beispiel aufgenommen: Nach Telefoninterviews mit mehreren Unternehmen und Institutionen aus der Region — speziell in Ettlingen und Bretten — und vor persönlichen Gesprächen mit Firmeninhabern und Geschäftsführern, stellten die beiden Forscher Wolfgang Müller vom Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung an der Universität Hannover und Rüdiger Lang vom Karlsruher Institut für Marktforschung (MM) ihre Fragen den Brettener Oberbürgermeister Paul Metzger. weiter lesen –>

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