Apr
24
VBU gegen Pläne für Schmidt-Areal
BNN April 24, 2004 | einen Kommentar schreiben
Zum Leserbrief „Statt neuen Märkten lieber Lücken füllen” (BNN vom 21. April) erreichte uns folgende Zuschrift:
Im genannten Leserbrief wurde die Präsenz der Vereinigung Brettener Unternehmen (VBU) in Sachen „Kühler-Schmidt”-Gelände angemahnt. Die VBU beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit großer Sorge der aufgezeigten Problematik.
Die Vereinigung Brettener Unternehmen steht der Ansiedelung von Großmärkten, Filia-listen und anderen Einzelhändlern auf dem über 10 000 Quadratmeter großen ehemaligen „Kühler-Schmidt”-Areal ablehnend gegenüber. Sie betrachtet es als ihre ureigene Aufgabe, die Interessen ihrer Mitglieder mit Nachdruck zu vertreten und einer weiteren geschäftlichen Ausblutung des Innenstadtkerns, was eine Ansiedlung einer solchen Dimension zwangsläufig zur Folge hätte, entgegen zu treten.
Die offizielle Stellungnahme der VBU geht der Stadtverwaltung in den nächsten Tagen zu. Weitere öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, um die negativen Auswirkungen für den Stadtkern der Bevölkerung deutlich zu machen, laufen in nächster Zeit an!
Michael Meyerhoff
Pressesprecher der Vereinigung Brettener Unternehmen (VBU)
Wilhelmstraße 39
Bretten
Apr
23
Abschied von Thermoselect
BNN April 23, 2004 | 1 Kommentar
Ausschreibung für Alternativen
Von unserem Redaktionsmitglied Ulrich Schweizer
Kreis Karlsruhe. Der Landkreis Karlsruhe verabschiedet sich endgültig von Thermoselect. Gestern billigte der Kreistagsausschuss für Abfallwirtschaft die Ausschreibung für eine alternative Entsorgung des Restmülls aus dem Landkreis.
Zwar favorisiert der Kreis eine Entsorgung der Abfälle in der Müllverbrennungsanlage in Mannheim, dennoch muss nach EU-Recht eine europaweite Ausschreibung erfolgen. Allerdings und daran ließ Landrat Claus Kretz keinen Zweifel, gilt das Autarkieprinzip. Nach diesem Gesetz sind Abfälle, die in Baden-Württemberg erzeugt werden, auch im Land zu entsorgen. Für einen Anbieter außerhalb von Baden-Württemberg bliebe somit nur der Bau einer neuen Anlage im Land, der Kauf oder die Beteiligung an einer solchen, um zum Zug zu kommen. „Wir müssen also über Europa, um nach Mannheim zu kommen”, kommentierte ein Kreisrat die auf allgemeines Unverständnis stoßende Vorschrift.
weiter lesen –>
Apr
22
Metzger fordert Teufel zu “neuen Wegen” auf
Brettener Woche April 22, 2004 | einen Kommentar schreiben
Naturschutzrechtliche Ausgleichsregelungen in der Kritik
Metzger fordert Teufel zu “neuen Wegen” auf
Bretten. (gm) Vehement zieht Brettens Oberbürgermeister Paul Metzger gegen die nach seiner Meinung zu starren und ganzheitliche Lösungen sowie sinnvolle Alternativen ausschließenden Regelungen zu naturschutzrechtlichen Ausgleichsflächen zu Felde und prangert den damit verbundenen hohen Verbrauch von Ackerböden an. weiter lesen –>
Apr
22
Derdingen lehnt Brettener Einkaufszentrum ab
BNN April 22, 2004 | einen Kommentar schreiben
Nowitzki befürchtet deutliche Umsatzeinbußen im Ort
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Oberderdingen/Bretten. Die Gemeinde Oberderdingen lehnt das von der Nachbarstadt Bretten geplante Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Areal der Firma Kühler-Schmidt ab. Dies beschloss der Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig. Als Hauptgrund für diese Haltung nannte Bürgermeister Thomas Nowitzki (CDU) die Befürchtung, dass es bei Realisierung des Projektes in Bretten in den Oberderdinger Geschäften deutliche Umsatzeinbußen gebe.
weiter lesen –>
Apr
22
Metzger klagt über Naturbürokraten
BNN April 22, 2004 | einen Kommentar schreiben
Bretten (BNN). Oberbürgermeister Paul Metzger (CDU) ärgert sich, dass der „im Prinzip sinnvolle Ansatz” des Naturschutzes von-„Naturbürokraten mit Scheuklappen” ad ab-surdum geführt wird. Als Beispiel nannte Metzger gegenüber den BNN den Bau der Umgehungsstraße Gölshausen. Dieser sei „sicher ein Unterfangen, das auch unter Klimaschutz-Aspekten bedeutsam” sei: Statt des unnötig Abgase produzierenden „stop-and-go” durch die Ortsmitte führe nun die Trasse den Durchgangsverkehr zügig am Stadtteil vorbei. Da die neue Trasse durch Natur führe, müsse dieser Eingriff in die Natur ausgeglichen werden.
Konkret sieht das laut Metzger indes so aus, dass für die knapp drei Hektar neu versiegelter Fläche und die knapp sieben Hektar bepflanzter Böschungen naturschutzrechtlich 14 Hektar Kompensationsflächen gefordert wurden. Dies sei „ein Missverhältnis, das den Umweltgedanken nicht befördert, sondern in seinen bürokratischen Forderungen maßlos wirkt”.
Ähnlich absurd seien die Vorgaben beim zweiten Stadtbahngleis, wo 350 Quadratmeter für einen Bahnsteig versiegelt würden, aber ursprünglich 1,7 Hektar (inzwischen 0,9) als Ausgleichsfläche gefordert wurden.
Apr
22
Mit Antrag falsche Erwartungen geweckt?
Amtsblatt der Stadt Bretten April 22, 2004 | einen Kommentar schreiben
In Presseveröffentlichungen zum Antrag von FWV/Liste Unabhängiger Bürger und Grünen zur Änderung der Hauptsatzung (TOP 7 der Gemeinderatssitzung vom 27.4.04) wird der Eindruck erweckt, es handle es sich um eine Entscheidung bezüglich der Inanspruchnahme von Flächen aus dem Rüdtwald. Dem ist nicht so.
In der Sitzung am 30.3.04 wurde die Einleitung des Verfahrens zur Erweiterung des Industriegebietes Gölshausen um Flächen aus dem Rüdtwald (statt 40 nur noch ca. 22 ha) beschlossen. Acht Gemeinderäte von FWV/Liste Unabhängiger Bürger und den Grünen von haben nun nach dieser Entscheidung den Antrag gestellt, die Hauptsatzung so zu ändern, dass der Eingriff in einen Bürgerwald Thema eines Bürgerentscheids werden könne. In der Sitzung vom 30.3.04 wurde aus der Mitte des Gemeinderates ein solcher Antrag nicht gestellt. Gefordert wurde von den jetzigen Antragstellern die namntliche Abstimmung.
weiter lesen –>
Apr
21
Leserbrief : Statt neuen Märkten lieber Lücken füllen
BNN April 21, 2004 | einen Kommentar schreiben
Zur Berichterstattung über die Planungen für das Areal der Firma Kühler-Schmidt erreichte uns diese Zuschrift:
Am 13. April stand in den BNN zu lesen, dass Bretten nun endlich an der Pforzheimer Straße einen Einkaufsmarkt bekommen soll. Wir haben ja auch sehnlichst darauf gewartet. Das zieht Kaufkraft in unsere aufstrebende Stadt und viele Besucher, sollten sie denn in die Innenstadt kommen, können von den vielen leer stehenden Ladengeschäften profitieren, wie wir Brettener ja auch – oder täusche ich mich da etwa?
Ich habe mal geschätzt und bin auf der Achse Weißhofer Straße Melanchthonstraße auf mehr als zehn tote Fenster gestoßen. Und einige „Geschäfte drumherum” sahen auch nicht gerade gesund aus.Ich wage die Prognose: Wird an der Pforzheimer Straße ein Einkaufsmarkt zugelassen, sterben weitere Geschäfte.
weiter lesen –>
Apr
21
Bürgerentscheid über Rüdtwald?
BNN April 21, 2004 | einen Kommentar schreiben
Bretten (BNN) Über den Antrag der Grünen und der Fraktionsgemeinschaft FWG/LUB, die Hauptsatzung so zu ändern, dass der Eingriff in einen Wald ein Kriterium für einen Bürgerentscheid darstellt, entscheidet der Gemeinderat in seiner Sitzung am kommenden Dienstag, 27 April, 18 Uhr, im Ratssaal. Sieben Mitglieder der genannten Ratsfraktionen hatten in einem gemeinsamen Schreiben an den Oberbürgermeister darauf verwiesen, dass ein Bürgerentscheid in der Hauptsatzung bislang nicht vorgesehen sei.
Weitere Themen der öffentlichen Sitzung sind die Wahl der Schöffen und Jugendschöffen für die Geschäftsjahre 2005 bis 2008, der Jahresabschluss 2003 der Stadt Bretten, die Parkraumbewirtschaftung sowie der Jagdpachtvertrag über den gemeinschaftlichen Jagdbezirk Bretten-Bauerbach II
Darüber hinaus stehen die Vergabe von Architektenleistungen für das Edith-Stein-Gymnasium und die Vergabe der Straßenbauarbeiten für den Ausbau der Kirchstraße in Büchig auf der Tagesordnung
Apr
20
Informationen zum Rüdtwald
BAK April 20, 2004 | einen Kommentar schreiben
Der Rüdtwald liegt nord-östlich des Stadtgebietes von Bretten, zwischen der B293 nach Heilbronn und der L1103 nach Oberderdingen. Er bedeckt etwa eine Fläche von 120ha und ist im besten Sinne als Mischwald zu bezeichnen.
Einmalig in unserer Gegend ist der reiche Bestand an Roteichen. Aber auch die Tierwelt ist hier mit besonders schützenswerten Arten vertreten. In der Waldfunktionenkartierung wird der Rüdtwald als Erholungswald Stufe 2 geführt. zum Artikel >>>
Apr
15
Bürgerentscheid zum Rüdtwald?
Brettener Woche April 15, 2004 | einen Kommentar schreiben
Bretten (gm). Die Grünen im Gemeinderat und die Fraktion der Freien Wähler/Liste Unabhängige Bürger haben eine Änderung der Hauptsatzung beantragt, um ein Bürgerbegehren zum Rüdtwald durchführen zu können. In einem Schreiben an Oberbürgermeister Paul Metzger argumentieren sie, der OB selbst habe stets erklärt, in einem „Bürgerentscheid das richtige Mittel zu sehen, um den Frieden in der Stadt zu wahren: Sie waren in der Vergangenheit nicht müde, den Bürgern zu erklären, dass Ihnen ihre Meinung wichtig und wertvoll sei.”
Einen Bürgerentscheid aber sehe die Hauptsatzung in der vorliegenden Form nicht vor. Man beantrage daher, sie dahingehend zu ändern, „dass ein Eingriff in den Bürgerwald ein Kriterium für einen Bürgerentscheid darstellt. Das Quorum ist durch die untenstehenden Unterschriften erreicht.” Da der OB ja ein Verfechter und Befürworter des Bürgerentscheids sei, so die Grünen und die FWV/LUB weiter, „sehen wir auch kein Problem, dieses Thema in der nächsten oder spätestens in der darauf folgenden Sitzung aufzurufen.”
