Abstimmungsergebnis aus der Gemeinderats-Sitzung vom 30.3.2004.

Die CDU als stärkste Fraktion hat mit 11 Ja-Stimmen oder 100% ihrer Mitglieder der Abholzung des Rüdtwaldes zugestimmt.
Die SPD hat mit 5 Ja-Stimmen oder 83% ihrer Mitglieder einer Vernichtung des Rüdtwaldes zugestimmt.
Die FWV hat mit 4 Nein-Stimmen oder 100% ihrer Mitglieder gegen eine Abholzung votiert, ebenso die Grünen mit ihren 2 Nein-Stimmen.
Bei der LUB votierte ein Mitglied gegen die Abholzung, ein Mitglied verstärkte die Reihen der Abholzungsbefürworter.

Somit kann festgestellt werden, dass die beiden Fraktion der CDU und SPD den Willen der Bürger missachten, der sich in beinahe 6000 Unterschriften gegen eine Abholzung manifestiert hat. In Anbetracht der bevorstehenden Kommunalwahlen, darf man gespannt sein, wie dieses arrogante Verhalten dem Wähler vermittelt werden soll.

Nachfolgend eine Tabelle mit dem Abstimmungsverhalten der Gemeinderäte. Eine Abstimmung mit “JA” bedeutet eine Zustimmung zur Abholzung des Rüdtwaldes. zur Tabelle (von einem Gemeinderatsmitglied auch als “Fahndungsliste” bezeichnet) >>>

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In Baden-Württemberg ist der Flächenverbrauch zu hoch. Nach Ansicht von Umwelt-, Energie- und Klimaforschern muss die Bebauung ungenutzter Flächen drastisch verringert werden. Wertvolle Flächen für den Arten- und Biotopschutz gingen so verloren.
Nach Angaben des Nachhaltigkeitsbeirats (Der Nachhaltigkeitsbeirat ist ein Beratungsgremium aus neun Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen) wurden im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg täglich 10,6 Hektar Freiland verbaut. Das entspreche etwa 15 Fußballfeldern, hieß es in dem an Verkehrsminister Ulrich Müller (CDU) übergebenen neuen Bericht des Gremiums.
Im Jahr 2001 waren es sogar noch zwölf Hektar.
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Zur Berichterstattung über den Brettener Haushalt 2004:

Vor Überschuldung und Gigantismus warnte Herbert Vogler (FWV) schon vor Jahrzehnten. Das alles wurde von der Verwaltung „als Erbsenzählerei”, wie von Frau Leins richtig formuliert, abgetan. Auch die christlich und sozial orientierten Fraktionen haben sich hier nicht mit Ruhm bekleckert. Es stellte sich wiederholt heraus, dass nur die zwei kleinsten Fraktionen – FWV/LUB und die Grünen – kritische und kompetente Kommentare zum Haushalt beigetragen haben. Für das finanzielle Desaster lässt sich die Verantwortung nur zu einem geringen Teil an die Landes- und Bundespolitik abschieben, weil hausgemacht. Das belegt auch die Aussage vom OB, als er sagte, „dass überproportional Grundstücke gekauft wurden”. Waren hier Grundstücksspekulationen mit Steuergeldern im Spiel?
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Kein Widerspruch

BNN März 27, 2004 | 3 Kommentare

Merkwürdig ist das schon. Da steht einer im Kreuzfeuer der Kritik, wird bezichtigt, wertvolle Natur den Interessen der Wirtschaft zu opfern. Und derselbe Mann erklärt bei Tagungen der staunenden Fachwelt, wie man es schafft, mit dem raren Gut Boden schonend umzugehen. Das muss doch entweder ein dreister Hochstapler sein – oder jener Prophet, der bekanntlich im eigenen Land nichts gilt. weiter lesen –>

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Oberbürgermeister Paul Metzger referiert bei Tagungen als Experte fürs Flächen-Managment
Mit dem „Industrie-Karussell“ machte Oberbürgermeister Metzger vor etlichen Jahren von sich reden. Er und seine Verwaltung organisierten einen Grundstücks- Ringtausch und stellten Firmen so die dringend benötigten Flächen zur Verfügung. Vom Industrie-Karussell redet heulte keiner mehr, “Flächen-Management” ist der zeitgemäße Ausdruck. Und die Stadt Bretten gilt mittlerweile in Fachkreisen als Paradebeispiel dafür, wie man ein solches Flächen-Management anpackt, der Stadt eine gute wirtschaftliche Entwicklung sichert und trotzdem nicht über Gebühr bisher unberührte Landschaft verbraucht Bei Tagungen in Stuttgart und Berlin hat Paul Metzger in den vergangenen Monaten Experten aus Verwaltung und Wissenschaft den Brettener Weg vorgestellt. Nächste Woche ist er Referent bei einer Fachtagung über Flächenverbrauch im schleswig-holsteinischen Neumünster, weitere Veranstaltungen in Karlsruhe und Hannover sind terminiert. weiter lesen –>

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Bei der Variante Rüdtwald entstehen erhebliche und nachhaltige Verluste von wertvollen Biotopen (vor allem Wäldern). Die Beeinträchtigungen auf die Fauna des Gebietes sind auch als erheblich und nachhaltig zu betrachten, was durch die Sonderuntersuchungen bestätigt wird. Die Variante liegt zwar nicht im Wasserschutzgebiet, aber im Bereich hoch empfindlicher Grundwasserleiter.
zum Artikel >>>

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Vor 33 Jahren haben 18 Zabergäugemeinden den ersten Zweckverband für Wirtschaftsförderung in Deutschland gegründet. Eines der Ziele war ein 73 Hektar umfassendes Industriegebiet auf den Gemarkungen von Frauenzimmern und Cleebronn zu errichten.
Die Gemeindereform ließ die Zahl der Kommunen auf heute sechs schrumpfen. Sie wollten gemeindeübergreifend in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Industrieansiedlung, Gebietsmanagement und Tourismusförderung im Zabergäu zusammenwirken. Der Erfolg gab der Idee recht. Das damals strukturschwache Gebiet, das noch weitgehend landwirtschaftlich orientiert war, sollte wirtschaftlich stärkt werden.
18 Städte und Gemeinden des Zabergäus schlossen sich daraufhin zu einem Zweckverband zusammen, um ein gemeinsames, etwa 73 Hektar umfassendes Industriegebiet auf den Gemarkungen von Frauenzimmern und Cleebronn zu errichten.
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Spatenstich für den letzten Erschließungsabschnitt des Sternenfelser Gewerbeparks – Zukunftssicherung im Visier
STERNENFELS.Mit dem offiziellen ersten Spatenstich fiel am Dienstagabend der Startschuss für die Erschließung des letzten Teilstücks im Sternenfelser Gewerbepark. Siedlungswillige können anrollen.

Für die Gemeinde schließt sich damit in diesem Bereich eine Entwicklung, die im Jahr 1972 ihren Anfang nahm. Damals beschloss die Gemeinde einen Bebauungsplan, der es der Firma E.G.O. Oberderdingen ermöglichen sollte, ihre damalige Sternenfelser Betriebsniederlassung im Gebiet Schwann, dem vorderen Teil des heutigen Gewerbeparks, zu erweitern. Rund 150 Arbeitsplätze hauptsächlich für Frauen sollten damals geschaffen werden, allerdings kam dieses Vorhaben nie zum Zuge. Im Jahr 1985 konnte die Gemeinde das 4,6 Hektar große Gelände von der Firma E.G.O. erwerben.
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Zum Haushaltsbeschluss des Brettener Gemeinderats:

Als aller erstes sollten diese Leute einmal Grundrechnen lernen, denn immer nur Schulden machen kann auf Dauer nicht gut gehen. Man sollte vielleicht einmal versuchen, mit dem auszukommen, was da ist. Es kann doch nicht angehen, dass die Stadträte als Kontrollorgan dazu immer ja sagen und sich teilweise noch übertreffen wollen.
Da ist zu lesen, jeder Bürger hat 1239 Euro Schulden, die ihm andere gemacht haben. Rechnet man das auf die Zahl der Einwohner um, so kommen 36 Millionen zusammen. Man sollte diese Schuldenmacher zur persönlichen Haftung heranziehen, dann würden die Gelder bestimmt nicht so verbraten und am Ende vielleicht sogar auch einmal reichen.
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Ölbronn-Dürrn, Kieselbronn und Neulingen im Clinch: Verkehrsprobleme und Gewerbegebietshoffnungen

ÖLBRONN-DÜRRN. Die jüngste Ölbronn-Dürrner Ratssitzung beschäftigte sich mit der Problematik der Gemeiden Neulingen und Kieselbronn bei der Ausweisung von Gewerbeflächen. Die Gemeinde Neulingen wünscht östlich der Bundesstraße 294 und nördlich des künftigen Pforzheimer Gewerbegebiets Buchbusch in der Katharinentaler Senke ein fünf Hektar großes Gewerbegebiet. Das Pforzheimer Gewerbegebiet Buchbusch umfasst 60 Hektar und liegt nördlich der Autobahnausfahrt Nord. Kieselbronn dagegen befürchtet Lärm und Gerüche durch vorherrschende Westwinde und spricht sich gegen eine Bebauung aus.
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