Bretten (tk). Für Diskussionsstoff sorgte dieser Tage ein Leserbrief in den BNN, in dem sich Bürger besorgt über Baumfällarbeiten im Rüdtwald geäußert hatten.
Die Liste Unabhängiger Bürger (LUB), die derzeit zwei Stadträte stellt, hatte daraufhin in einem Schreiben den Oberbürgermeister um Mitteilung des Sachstandes gebeten.
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Zu „Haushaltsberatung und die Folgen”:

Die bevorstehenden finanziellen Belastungen der Bürger sind viel zu bedrohlich, als dass man sie zwischen den Faschingszellen nur zur Kenntnis nimmt und nach Aschermittwoch wieder vergisst. Die bereits bestehenden hohen Steuern und die Spitzenverschuldung werden jetzt noch einmal durch weitere Gebührenerhöhungen, Steuererhöhungen, noch mehr Schulden und noch mehr ehrenamtliche Arbeit vom Gemeinderat gebilligt. Über die Endkonsequenz macht man sich wohl keine Gedanken – die Verwaltung hat scheinbar alles im Griff. Vor allem das Portemonnaie ihrer Mitbürger.
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Hitze, Trockenheit, Insektenplage, Stickstoff setzen den Bäumen zu – Forstchefs zwischen Hoffen und Bangen

ENZKREIS. “2004 wird das Schicksalsjahr für den Wald”, prognostizieren Forstwissenschaftler. Die große Hitze 2003 und der trockene Winter würden den Bäumen stark zu schaffen machen, sagen sie.
Ganz so dramatisch sehen die Experten in der Region die Zukunft nicht. So meint der Neuenbürger Forstdirektor Heiner Pabst: “Unsere Bäume sind sehr leidensfähig.” Sein Maulbronner Kollege, Forstdirektor Fritz Geiger, räumt jedoch ein: “In den kommenden Jahren werden wir Probleme bekommen.” Geiger ebenso wie Pabst ein Mann aus der Praxis, gibt den Theoretikern insoweit recht: “Für das Nadelholz kann es ein Schicksalsjahr werden. Wir besitzen im Stromberg jedoch überwiegend Laubholz.”
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Zur Rüdtwald-Thematik äußern sich diese BNN-Leser:

Was regen sich denn die Gölshauser Bürger und ein paar Wenige aus den umliegenden Ortschaften eigentlich noch über die Planungen von OB Metzger auf, die in ein paar Jahren dem Rüdtwald den Garaus machen sollen?
Unsere Wanderungen, vor etwa fünf Wochen und am vergangenen Freitag lassen in uns den Verdacht aufkommen, dass im Rüdtwald schon intensive Vorbereitungen zur Industrieansiedlung getroffen werden: Der nördlich des Wilfenbergweges liegende Teil des Waldes, im Bereich Hofweg bis Kreuzgrabenweg, ist schon mehr als zur Hälfte abgeholzt.
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Bretten (tk). Für den Besuch der Brettener Bäder müssen die Bürger künftig etwas tiefer in die Tasche greifen: Die Eintrittspreise sollen nach den Worten von OB Paul Metzger um etwa zehn Prozent angehoben werden. Das würde bedeuten, dass im Hallenbad statt zwei künftig 2,30 Büro und im Freibad statt 2,30 künftig 2,50 Euro berappt werden müssen. Dieser Erhöhung muss freilich noch der Aufsichtsrat der Stadtwerke zustimmen.
Die Zeit des kostenfreien Parkens auf dem Sporgassen-Parkplatz wird um 15 auf nunmehr 30 Minuten verringert. Dadurch erhofft sich Kämmerer Willi Leonhardt Mehreinnahmen in Höhe von rund 25 000 Euro im Jahr. Erfreulich ist, dass die Abwassergebühren heuer nicht erhöht werden. Der rund 4 Millionen Euro umfassende Etat des Eigenbetriebes Abwasser wird laut Leonhardt komplett durch Beträge und Gebührenüberhänge gedeckt.

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Gemeinderat beriet Sparpaket / Gewerbe- und Grundsteuer A werden erhöht
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf

Bretten. Mit den Finanzen der Stadt beschäftigte sich der Gemeinderat zwei Abende lang hinter verschlossenen Türen. Was dabei mehrheitlich beschlossen wurde, war ein dickes Sparpaket, verbunden mit der Erhöhung von einigen Gebühren und Steuern. „Wir waren uns alle einig, dass wir wenig Spielraum haben”, sagte Oberbürgermeister Paul Metzger gestern den BNN bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs.
Insgesamt 44,5 Millionen Euro an Einnahmen und Ausgaben umfasst der Verwaltungsetat, dem heuer 430 000 Euro aus dem Vermögenshaushalt, aus dem die Investitionen bestritten werden, zugeführt werden müssen. Freilich hätte es noch viel dicker kommen können: „Unsere Ausgangslage waren rund 1,9 Millionen Euro”, erläutert Kämmerer Willi Leonhardt, „und davon haben wir knapp 1,5 Millionen durch Reduzierungen auf der Ausgabenseite und Verbesserungen auf der Einnahmenseite erzielt.”
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Diskussion über Gewerbesteuer und Sparmaßnahmen

Bretten (ba). Darüber, dass der Stadt Bretten das Geld fehlt, hat sich der Gemeinderat an den beiden vergangenen Abenden hinter verschlossenen Türen den Kopf zerbrochen. Der öffentlichen Sitzung am Dienstag schloss sich eine nichtöffentliche Haushaltsberatung an. Erst nach 23 Uhr ging das Gremium auseinander, um die Klausur am folgenden Abend fortzusetzen. Ob gestern tatsächlich alle noch offenen Punkte abgehakt werden konnten, werden wir morgen berichten.
Die wohl schwierigste Frage hob sich der Gemeinderat für den zweiten Abend auf: Wie sehr wird die Gewerbesteuer erhöht?
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Hoffnung, dass das nötige Geld 2005 bereit gestellt wird
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier

Bretten. Der Plan für den Umbau des Alexanderplatzes fand am Dienstag Abend im Gemeinderat einmütige Zustimmung. Er sieht vor, die Kreuzung im Westen der Stadt für die nächsten Jahren verkehrstauglich zu machen. Auf ein positives Echo stieß vor allem die Aussicht, dass die Innenstadt entlastet würde. Vorgesehen ist nämlich eine neue Linksabbiegerspur aus Richtung Stuttgart in die Me-lanchthonstraße (wir berichteten).
Die Hoffnung, dass damit auch die Fußgängerzone über den Marktplatz hinaus in die Weißhofer Straße ausgedehnt werden könnte, ließ Stadtplaner Ulrich Braun aber zerplatzen: Die aus Richtung Oberderdingen kommenden Autos werden bis auf Weiteres durch die Stadt fahren. „Diesen Verkehr bekommen wir mit dem Umbau des Alexanderplatzes nicht weg.”
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Stuttgart. Die Städte und Gemeinden sollen den Flächenverbrauch im Südwesten einschränken. Darum baten Umwelt- und Verkehrsminister Ulrich Müller (CDU) und Wirtschaftsminister Walter Döring (FDP) jetzt die Bürgermeister und Oberbürgermeister der Kommunen im Land in einem in der vergangenen Woche verschickten Brief. Stadtentwicklung und Flächenverbrauch seien lange Zeit Synonyme gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Umwelt- und Verkehrsministerium. Heute spreche vieles dafür, dass das „Leitbild der flächenmäßig ständig wachsenden Stadt ausgedient hat”. cros

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Nachdem die Bewerbung für die Landesgartenschau leider nicht von Erfolg gekrönt war, scheinen die Stadtoberen nun eine neue Vision für Bretten ersonnen zu haben. Im Zuge der Euphorie für unseren roten Nachbarplaneten soll sich Bretten als Standort für ein Mars-Trainings-Camp bewerben. Die Idee für diese Bewerbung kam angesichts der von den Marssonden zur Erde gesandten Bildern zustande. Die dabei zu erkennende Landschaft ähnelt nämlich verblüffend einem Areal im Brettener Süden, welches früher das Fabrikgelände einer kunststoffverarbeitenden Firma war.
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