Jan
29
Verzicht auf Sitzungsgelder
Stuttgarter Zeitung Januar 29, 2004 | 1 Kommentar
GÄRTRINGEN (cri). Wegen der angespannten Haushaltslage sparen die Gemeinderäte von Gärtringen (Kreis Böblingen) nicht nur bei der Feuerwehr und den Vereinszuschüssen. Sie haben auch rund ein Drittel ihrer eigenen Aufwandsentschädigung gestrichen. Das kommunalpolitische Ehrenamt ihrer 23 Volksvertreter lässt sich die Gemeinde jährlich 45 000 Euro kosten. Diese Summe soll ein Ausgleich sein für den Aufwand der Gemeinderäte bei Fraktions- und Gemeinderatssitzungen sowie bei Besichtigungsterminen und Klausurtagungen. Verzichten wollen die Räte in diesem Jahr auf den Teil, der für Fraktionstreffen anfällt, nämlich 15 600 Euro.
Jan
28
Auch deutsche Kinder haben Probleme
Heilbronner Stimme Januar 28, 2004 | einen Kommentar schreiben
Von Heike Kinkopf
Falsche Grammatik, eingeschränkter Wortschatz. Sprachdefizite sind im Kraichgau längst kein Phänomen junger Ausländer mehr. Deutsche Kinder haben die gleichen Probleme. Kindergärten – beispielsweise in Sulzfeld – fördern gezielt Vorschulkinder.
“Kindern fehlt es an Sinneswahrnehmungen”, überlegt Michaela Zürner. Die ausgebildete Erzieherin aus Eppingen macht mit Ilse Porthun Sprachförderung im Kindergarten Sulzfeld. In zwei Gruppen sechs Mädchen und Jungen. Davon unberührt, läuft bereits seit zwei Jahren die Sprachhilfe für jüngere Kinder ausländischer Herkunft.
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Jan
28
Schlussrechnung bringt viele in die finanzielle Nöte
Brettener Woche Januar 28, 2004 | einen Kommentar schreiben
Stadtwerke räumen sogar Ratenzahlung ein:
Bretten (gm). Post von den Stadtwerken gab es in den vergangenen Tagen – und die brachte manche unangenehme Überraschung und sorgt gegenwärtig für Aufregung. Denn Gaspreiserhöhung und Stromtarifänderungen lassen viele beim Blick ins ohnehin gebeutelte Portemonnaie zusammenzucken. Bis zu 700 Euro und mehr müssen Familien mit der Jahresschlussrechnung begleichen – kaum machbar für alle, die bei knappem privatem Budget mit jedem Cent rechnen müssen. Die Stadtwerke zeigen sich kulant. „Wir haben in Härtefällen schon eine ganze Reihe von Ratenvereinbarungen getroffen,” weist Stadtwerkechef Stephan Kleck auf die Möglichkeit hin, den hohen Betrag abzustottern.
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Jan
28
Mensa-Bau für dieHebelschule?
Brettener Woche Januar 28, 2004 | einen Kommentar schreiben
Stadt stellt Förderantrag:
Bretten. (gm) Die Stadt Bretten hat beim Oberschulamt Karlsruhe den Antrag auf Förderung eines Mensa-Baues an der Hebelschule gestellt. Der von dem Brettener Architekten Jürgen Fetzner in einem ersten Entwurf entwickelte Glasanbau könnte, wenn Fläche und Ausstattung vom Oberschulamt anerkannt werden, zu 90 Prozent bezuschusst werden. „Erst wenn über die Fördermittel entschieden ist, werden wir über den Mensa-Bau beschliessen,” erläutert Kämmerer Bürgermeister Willi Leonhardt. „Wahrscheinlich werden wir die eventuellen zehn Prozent, die auf Bretten zukämen, aber bereits im Haushaltsentwurf etatisieren. Sollte die Förderung geringer ausfallen, muss neu beraten werden.” Leonhardt rechnet mit einer Realisierung des für die Ganztagsschule notwendigen Neubaus mit 120 Essplätzen, Versorgungstrakt und Sanitäreinrichtungen bereits 2004/2005.
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Jan
23
Wir dürfen kein Eigentor schießen
BNN Januar 23, 2004 | einen Kommentar schreiben
Eine Arbeitsgruppe im KW soll über Preiserhöhungen im Schülerverkehr beraten
Karlsruhe (urs). Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern sämtlicher sieben Land- und Stadtkreise, die dem Karlsruher Verkehrsverbund (KW) angeschlossen sind, wird sich mit den anstehenden Kürzungen bei der Schülerbeförderung beschäftigen. Das bestätigte gestern der Pressesprecher des KVV Horst Stammler, gegenüber den BNN. Der Beschluss zu diesem Vorgehen wurde bei einer Sitzung der Gebiets-körperschaften beim KVV am Mittwoch in Karlsruhe gefasst.
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Jan
23
Der Landkreis auf steilem Weg nach unten?
BNN Januar 23, 2004 | 1 Kommentar
Der Landkreis auf „steilem Weg nach unten?”
Kreishaushalt 2004 mit einem Volumen von 253,6 Millionen Euro genehmigt / Neuer Schuldenrekord
Von unserem Redaktionsmitglied Ulrich Schweizer
Eggenstein-Leopoldshafen. Mahnende Worte, Spar-Apelle, aber auch der Blick nach vorn beherrschten die gestrige Kreistagssitzung zur Haushaltsverabschiedung in Leopoldshafen. Eine um knapp drei Prozent auf fast dreißig Prozentpunkte steigende Kreisumlage, eine negative Zuführungsrate zum Verwaltungshaushalt in Hohe von 840 000 Euro – das erste Minus in der Geschichte des Kreishaushalts -und einer Verschuldung, die sich Ende 2004 auf 93 Millionen Euro summieren wird, machte den Kreisräten die Zustimmung zum Haushalt 2004 schwer (siehe „Kein Ruhekissen”).
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Jan
19
Kommunalwahl soll zum Bürgerentscheid werden
BNN Januar 19, 2004 | einen Kommentar schreiben
Kommunalwahl soll zum Bürgerentscheid werden
Nein zur Rüdtwald- Abholzung beim Grünen-Empfang
Von unserem Mitarbeiter Arnd Waidelich
Bretten. Auf einen strikten Kurs gegen die Abholzung des Rüdtwaldes schwor Otto Mansdörfer am gestrigen Sonntag beim Neujahrsempfang der Brettener Grünen im Schützenstüble im Melanchthonhaus die rund 20 anwesenden Parteimitglieder und Sympathisanten ein. Es sei nicht einzusehen, dass „die Stadt Bretten die flächenfressende Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen, erstens allein und zweitens auf der kleinen Gemarkung Gölshausens umsetzen muss”, erklärte der Grünen-Kommunalpolitiker.
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Jan
15
Gebühren- und Steuererhöhungen kein Tabu mehr
Brettener Woche Januar 15, 2004 | einen Kommentar schreiben
Haushaltseinbringung erst Mitte März:
Gebühren- und Steuererhöhungen kein Tabu mehr
Bretten.(gm) Die für Dienstag nächster Woche vorgesehene Einbringung und Verabschiedung des Brettener Haushaltes wird sich voraussichtlich um fast zwei Monate verzögern. Der Kämmerer, Bürgermeister Willi Leonhardt, rechnet mit einer Verabschiedung Anfang/Mitte März – bis dahin sollen die bis jetzt noch nicht vorliegenden Verordnungen für die von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Änderungen beim Einkommenssteueranteil und bei den Schlüsselzuweisungen eingearbeitet sein. Leonhardt deutet aber auch an, dass es noch andere Gründe gibt: „Verwaltungsintern sind für Januar zwei Sitzungen angesetzt, in denen der Haushalt durch Streichungen für die im Februar geplante Klausur beratungsfähig gemacht werden soll.” Dabei, so unterstreicht der Kämmerer, werde jetzt „durchaus auch über Einnahmeerhöhungen, also über eine Anhebung von Steuern und Gebühren, nachgedacht.”
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Jan
15
Arbeitslosenquote in Bretten stabil niedrig
Brettener Woche Januar 15, 2004 | einen Kommentar schreiben
Mit 5,5 Prozent beispielhaft im Landkreis:
Bretten. Wie das Arbeitsamt Karlsruhe mitteilt, betrug im Monat Dezember 2003 die Arbeitslosenquote in Bretten 5,5 Prozent. Damit liegt sie deutlich unter der von Karlsruhe (7,6 Prozent), Bruchsal (6,1 Prozent), Waghäusel (6,8 Prozent) und dem Durchschnitt des gesamten Arbeitsamtsbezirks Karlsruhe mit 6,8 Prozent.
Als besonders positiv zu bewerten ist, dass zum Unterschied zu den anderen Regionen die Zunahme der Arbeitslosigkeit von Dezember 2002 bis Dezember 2003 in Bretten mit 0,1 Prozent sehr moderat ausfiel; im Vergleich zum November 2003 blieb sie konstant. Damit ist im Unterschied zu früheren Jahren Bretten nicht mehr negatives Schlusslicht bei der Arbeitsmarktstatistik, sondern nähert sich den positiven Zahlen von Ettlingen (aktuell 4,9 Prozent).
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Jan
15
Ringen um jeden Einwohner
Statistisches Monatsheft 12/2003 Januar 15, 2004 | einen Kommentar schreiben
Gespräche des Mannheimer Morgen mit Bürgermeistern des Rhein-Neckar-Kreises und dem Statistischen Landesamt über die jüngste Bevölkerungsprognose
Klaus Backes
Klaus Backes vom “Mannheimer Morgen” führte im Juni 2003 Einzelgespräche mit den Bürgermeistern Hans Lorenz (Dossenheim), Rainer Ziegler (Ladenburg), Michael Kessler (Heddesheim), Peter Riehl (Schriesheim), Roland Marsch (Edingen-IMeckarhausen) und mit Wolfgang Walla (Statistisches Landesamt Baden-Württemberg) über die künftige Bevölkerungsentwicklung. Aus der Gesprächsserie wurde folgendes Gemeinschaftsinterview komponiert. Das Amt dankt dem Mannheimer Morgen und den Bürgermeistern.
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