Dez
29
In jeder Krise gibt es eine Chance
Brettener Woche Dezember 29, 2003 | einen Kommentar schreiben
Interview mit OB Paul Metzger zu den Aussichten für das Jahr 2004:
Bretten, (gm) Das neue Jahr hält für die Stadt Bretten einige große Aufgaben und damit verbundene Ereignisse bereit. Die Brettener Woche sprach mit Oberbürgermeister Paul Metzger über Vordringliches, Erfreuliches und weniger Erfreuliches und über vielleicht schon vorhandene Planungen und Vorbereitungen. 2004 wird, das hat sich abgezeichnet, finanziell ein schwieriges Jahr werden. Damit ist die Haushaltskonsolidierung die vordringlichste Aufgabe?
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Dez
18
1,1 Millionen fehlen
Brettener Woche Dezember 18, 2003 | einen Kommentar schreiben
Jahresrechnung 2002:
Bretten (gm). Es wird vermutlich noch knapper als gedacht. Das machte am Dienstagabend im Gemeinderat die Vorlage der Jahresrechnung 2002 deutlich. Zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes, der sich insbesondere durch Einnahmeausfälle bei Grundstückserlösen um rund 1,5 Millionen Euro unter dem Etatansatz bewegte, ist es notwendig geworden, die allgemeine Rücklage auf den Mindestbestand von einer Million Euro zurückzuführen, die Verschuldung stieg auf 3,55 Millionen. „Trotzdem”, so der Kämmerer, Bürgermeister Willi Leonhardt, „bleibt ein Fehlbetrag von 1,1 Millionen Euro.” Der muss jetzt spätestens 2005 gedeckt werden.
Oberbürgermeister Paul Metzger kritisierte in diesem Zusammenhang den „Verschiebebahnhof” von Bund und Land zu Lasten der Kommunen und verwies als Beispiel auf eine Verzehnfachung der Kosten für die Kindergärten: „Das sind gesetzesnormierte Ausgabenblöcke, die wir nicht reduzieren können und für die wir keinen Finanzausgleich von Bund oder Land erfahren.”
„Wir sind blank, und das sind keine guten Voraussetzungen für die neuen Haushaltsberatungen”, beschrieb Dr. Günter Gauss (CDU) die Situation, und Heinz Lang (SPD) sagte die Notwendigkeit kräftiger Einschnitte bei den Haushaltsberatungen für 2004 voraus: „Auch wenn jeder Angst hat, seinem Klientel weh zu tun.”
Dez
18
Umweltamt im Visier
Brettener Woche Dezember 18, 2003 | einen Kommentar schreiben
Bebauungsplan Diedelsheim:
Bretten (gm). Weiter auf den Weg gebracht hat der Gemeinderat am Dienstagabend den jetzt noch einmal in die Offenlage gehenden Bebauungsplan „See” im Stadtteil Diedelsheim. Der Plan sei längst überfällig, hatte Oberbürgermeister Paul Metzger bereits in der Bürgerfragestunde für ein positives Votum geworben: „Wenn nichts passiert, ist Infrastruktur in Diedelsheim in Frage gestellt, und wir müssen die Schule schließen. Jungen Familien soll hier die Möglichkeit gegeben werden, sich in Diedelsheim Wohneigentum zu schaffen.”
Unterstützung erhielt der Verwaltungschef nicht nur vom Diedelsheimer Ortschaftsrat, der mehrheitlich zugestimmt hatte, auch die Fraktionen zeigten mit einer einzigen Stimmenthaltung Geschlossenheit, wobei die Verwaltung zugesagt hat, die Straßenführung im Kindergartenbereich noch einmal zu überprüfen.
Ins Visier geriet bei der Bebauungsplan-Beratung die Stellungnahme des Landkreis-Umweltamtes. „Das ist reine Polemik, völlig unsachlich – darauf können wir verzichten”, formulierte es Heinz Lang (SPD). OB Metzger mochte der Forderung, dies dem Amt einmal deutlich zu sagen, allerdings nicht so recht nachkommen. „Warum soll ich mich aufregen”, meinte der Verwaltungschef gelassen. „Ich weiß ja, diese Stellungnahmen sind hausgemacht in Bretten formuliert.”
Dez
16
Salami-Taktik an der Platane?
BNN Dezember 16, 2003 | einen Kommentar schreiben
Im Gemeinderat geht es heute um Bäume des Neff-Parks
Bretten (ba). Von Salamitaktik und Täuschung reden Anwohner des Areals der Villa Neff im Brettener Nordosten, wenn sie auf Punkt sieben der Tagesordnung zu sprechen kommen, die dem Gemeinderat am heutigen Dienstag vorliegt. „Befreiung von den Grün-ordnungsplanerischen Festsetzungen des Bebauungsplans” heißt es dort. Es geht um eine Reihe von Bäumen, die zum Park der ehemaligen Villa Neff gehören. Sie stehen der geplanten Errichtung einer Doppelhaushälfte im Wege. Doch einfach fällen darf man sie nicht, denn sie sind Bestandteil des Bebauungsplans. Bevor die Säge angesetzt wird, muss der Gemeinderat zustimmen.
Das möchte Egon Konanz aus der Reuchlinstraße verhindern. Gemeinsam mit anderen Anliegern fordert er von der Stadtverwaltung den vollständigen Erhalt der Baumgruppe. Der Bauträger, der ursprünglich eine Reihenhauszeile errichten wollte und später auf Doppelhäuser umschwenkte, müsse seine Planungen dem alten Baumbestand anpassen und dürfe nicht die im Weg stehenden Bäume verschwinden lassen. Obwohl der Erhalt der Bäume schriftlich zugesichert worden sei, sei wiederholt versucht worden, sie zu fällen. Nur Dank des schnellen Einschreitens des Baurechtsamts stünden sie bisher noch, berichtet Konanz.
Das Ansinnen des Bauträgers stößt bei der Stadt jedoch auch auf Verständnis. Schließlich sei eine hohe Bebauungsdichte ein erstrebenswertes Ziel, heißt es in den Beratungsunterlagen. Deshalb könne man eine Teilrodung zulassen und Ersatzpflanzungen fordern, notfalls aber auch eine Ausgleichszahlung akzeptieren.
Dez
15
Region will Flächen sparen
Stuttgarter Zeitung Dezember 15, 2003 | 3 Kommentare
STUTTGART (StZ). Ist Wachstum ohne den zusätzlichen Verbrauch von Grund und Boden möglich? Dieser Frage nehmen sich gemeinsam der Verband Region Stuttgart und die Universität in Karlsruhe an.
Der Ballungsraum am Neckar ist schon heute dicht bebaut. Und seit langem warnen deshalb nicht nur eingefleischte Ökologen, sich bei der weiteren Ausweisung von Baugebieten zurückzuhalten. Andererseits gibt es in einer prosperierenden Region stets Bedarf an weiteren Flächen. Was also tun?
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Dez
13
Überbauung: “Das geht so nicht weiter”
Pforzheimer Zeitung Dezember 13, 2003 | einen Kommentar schreiben
ENZKREIS/PFORZHEIM/CALW. In der Region sind zwischen 1997 und 2001 insgesamt 5,3 Hektar pro Tag versiegelt worden. Waren im Jahr 1930 erst 8577 Hektar und damit 3,67 Prozent der Gesamtfläche überbaut, so hat sich diese Zahl von 13 113 Hektar im Jahre 1966, auf 16 610 Hektar 1989 und 19 626 Hektar 1998 erhöht. Das sind 8,39 Prozent der Region. Für 2015 werden 22 136 Hektar Baufläche und damit 9,46 Prozent prognostiziert.
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Dez
12
Stuttgart soll zur kinderfreundlichsten Großstadt Deutschlands werden
Stuttgarter Zeitung Dezember 12, 2003 | einen Kommentar schreiben
Sichtbarrieren sollen weg
Die Stadt ist um sichere Schulwege für Kinder bemüht
Stuttgart soll zur kinderfreundlichsten Großstadt Deutschlands werden – so will es zumindest Oberbürgermeister Schuster. Wie ist jedoch die Situation in der Landeshauptstadt bis jetzt? Wo sollte gehandelt werden? Heute: Verkehrssicherheit für Kinder.
Von Markus Heffner
Das Verkehrsproblem in Stuttgart hat viele Gesichter und zeigt sich auch bei der Römerschule. Die Grundschule liegt direkt an der Hauptstätter Straße, der Bundesstraße 14. Fünf Meter hinter dem Schulhof rollt vierspurig der Schwerlastverkehr. Der Weg für die Erst- bis Viertklässler steckt voller Gefahren und könne daher gar nicht oft genug geübt werden, betont der Leiter des Verkehrserziehungsdienstes der Polizei, Peter Schwarz.
Eine der wichtigsten Aufgaben von Stadt und Polizei sei daher, die Kinder auf die oft schwierige Verkehrssituation in der Stadt frühzeitig vorzubereiten. So wurden im vergangenen Jahr bei 226 Schulungen insgesamt 4864 Erstklässler in Theorie und Praxis unterrichtet.
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Dez
12
Der Wald krankt weiter
Stuttgarter Zeitung Dezember 12, 2003 | einen Kommentar schreiben
Dürreschäden
Die Zahlen sind, wie gemeldet, vor einigen Tagen bereits durchgesickert – nun ist es offiziell: Dem deutschen Wald geht es wieder schlechter. Nur noch knapp ein Drittel aller Bäume sind gesund. Andersherum: bundesweit sind 23 Prozent deutlich geschädigt, in Baden-Württemberg sind es gar 29 Prozent – nach ¸¸nur” 24 Prozent im vergangenen Jahr eine deutliche Steigerung. Und wieder weist der Waldschadensbericht – der jetzt verharmlosend Waldzustandsbericht heißt – die deutschen Symbolbäume als besonders stark betroffen aus: Mehr als die Hälfte der Tannen und 37 Prozent der Eichen sind geschädigt. Agrar-Staatssekretär Matthias Berninger brachte es gestern bei der Vorstellung des Berichts in Berlin auf den Punkt: ¸¸Das sind sehr schlechte Nachrichten.” Und er prophezeite, dass es für den Wald im nächsten Jahr noch schlimmer kommen wird, weil sich dann die Folgen der diesjährigen Dürre erst richtig zeigen werden.
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Dez
12
Leserbrief : Kinder fördern statt Bretten erweitern
BNN Dezember 12, 2003 | einen Kommentar schreiben
Zum Flächennutzungsplan Bretten/Gondelsheim:
Um die Wirtschaftskraft in Bretten weiter zu entwickeln, zielt jetzt die vorliegende Planung darauf hin, die demographische Entwicklung durch Zuzug von jungen und fachlich qualifizierten Menschen zu kompensieren. Dies bedeutet bei uns eine immer weiter gehende Belastung der Natur durch übermäßigen Landschaftsverbrauch bei gleichzeitiger Bedrohung von landwirtschaftlichen Existenzen sowie erhebliche Überforderung unserer Verkehrsinfrastruktur. Und wenn erst noch ein Flächennutzungsplan für Industrieansiedlungen aufgestellt wird ohne die Bereitschaft zu entsprechender interkommunaler Zusammenarbeit, so ist zu befürchten, dass auch noch der Rüdtwald geopfert werden soll.
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Dez
12
Verkauf läuft nur schleppend
BNN Dezember 12, 2003 | 1 Kommentar
Knittlinger Rat kritisiert Grundstücksmanagement / Nachtrag
Knittlingen (tk). Einen Nachtragshaushalt musste der Knittlinger Gemeinderat dieser Tage verabschieden, da sich laut Kämmerer Manfred Dannecker „gravierende Veränderungen auf der Einnahmen- und Ausgabenseite ergeben” hätten. Vor allem die fehlenden Erlöse bei den Grundstücksverkäufe bereiten dem Gemeinderat Sorgen, andererseits freuten sich die Ratsmitglieder über 380 000 Euro höhere Gewerbesteuereinnahmen als geplant.
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