Okt
30
Es geht sogar um Kleckerlesbeträge
Brettener Woche Oktober 30, 2003 | einen Kommentar schreiben
Beim Haushalt 2004 steht inzwischen fast alles zur Disposition:
Bretten (gm). „Mittlerweile geht es sogar um Kleckerlesbeträge.” Dem Brettener Kämmerer, Bürgermeister Willi Leonhardt, liegt die Situation der Kommunen und damit auch der Brettener Haushalt 2004 schwer im Magen. Er spricht von „dunklen Wolken – und das ist nicht mehr nur ein Schlagwort, sondern bitterer Ernst.” Beim gegenwärtigen Rotstift-Festival im Rathaus muss inzwischen fast alles auf den Prüfstand gehoben werden, wenn die fehlenden drei Millionen Euro für die Zuführungsrate zum Verwaltungshaushalt zusammenkommen sollen. „Wir müssen”, stellt Leonhardt fest, „bei der Gemeinderatssitzung am 11. November auch die Themen auf die Tagesordnung nehmen, die auf Eltern und Vereine wirken – die Freiwilligkeitsleistungen.” Da geht es beispielsweise um die Jugendmusikschule- und bei den Vereinen, deutet der Kämmerer an, werde man sich, wie andere Städte auch, vermutlich auf die Jugendförderung beschränken und die Grundförderung aussetzen. Wobei Leonhardt hier mehr für das Wort streichen statt aussetzen plädiert: „So gehört es eigentlich gemacht.”
weiter lesen –>
Okt
30
Der dressierte Bürger
Wirtschaftswoche Nr. 45 Oktober 30, 2003 | 1 Kommentar
Reinhard Sprenger über den Steuerstaat
Bei den Steuern wird gerudert. Mal vor, mal zurück, mal im Kreis. Eine Menge Vorschläge liegen auf dem Tisch, von denen die einen Beifall, die anderen Buhrufe ernten. So ehrenwert sie in ihren Motiven auch sein mögen, die Absicht, Deutschland zu dynamisieren, wird scheitern. Ob nun zwölf, acht oder vier statt 36 Steuerarten, Steuersatz von 25 oder 35 Prozent, Bemessungsgrundlagc breit oder schmal – stets bleibt das absolute Steueraufkommen unangetastet. Immer geht es um einfacher und schneller – nie um weniger. Seit Jahrzehnten werden die Deutschen von einer Politikerkaste regiert, die dem Bürger nicht zutraut, seine Belange selbst zu regeln. Deshalb versucht der Staat, seine Bürger permanent zu bevormunden. Deshalb verteilt er das Geld lieber zentral, deshalb glaubt er, für alle Fragen eine autoritative Antwort finden zu müssen. Deshalb wachst der Entmündigungskoeffizient täglich: Ein Wirtschaftssystem, in dem über die Hälfte des Erwirtschafteten vom Staat eingezogen und disponiert wird, hat sich zum normativen Sozialismus ausgewachsen.
weiter lesen –>
Okt
28
Ein wenig weiße Farbe, dann rollt der Verkehr
Heilbronner Stimme Oktober 28, 2003 | einen Kommentar schreiben
Die B 293 führt an Bretten-Gölshausen vorbei – Was für Behördenvertreter eine “Maßnahme” ist, bringt Anwohner zum Feiern
Auf diesen Moment hat Heinrich Lutz aus Gölshausen über 20 Jahre gewartet. Die Ortsumgehung öffnet. Zwar erst in einer Stunde, aber Lutz ist froh. Er wohnt an der Durchgangsstraße, die noch 60 Minuten Bundesstraße 293 ist und auf der bislang über 10 000 Fahrzeuge täglich durch die Gemeinde fahren. Nun kommt ihr Ende: “Es ist erfreulich “, sagt Lutz, denn die Folgen des Ortsverkehrs sieht er. ” Alles ist rußig.” Einmal hat er Blumenkästen ans Haus gehängt. “Sie waren nach acht Tagen grau. ” Dunkel auch die Fenster. Jede Woche könnten sie geputzt werden. Seine Frau macht es sogar, er hat es schon lange aufgeben. “Ich sag’ ihr: Vergiss es, das hat noch in drei Wochen Zeit.” weiter lesen –>
Okt
23
Waldschäden nehmen zu
Stuttgarter Zeitung Oktober 23, 2003 | einen Kommentar schreiben
Im Südwesten
Forstminister Stächele: Baumsterben keinesfalls beendet
Stuttgart – Das Waldsterben im Südwesten geht weiter. Fast 30 Prozent der Waldfläche von 1,4 Millionen Hektar gelte als “deutlich geschädigt”, fünf Prozent mehr als im zurückliegenden mehrjährigen Durchschnitt, sagte Forstminister Willi Stächele (CDU) am Dienstag bei der Vorstellung der 21. Waldschadensinventur in Stuttgart. Der Zustand der Bäume habe sich erheblich verschlechtert. Für das kommende Jahr erwartet Stächele eine Borkenkäferplage. “Die diesjährige Käferholzmenge von 1,2 Millionen Festmetern wird wohl um ein Vielfaches übertroffen werden”, meinte der Forstminister.
weiter lesen –>
Okt
16
Es muß in der gemeinsamen Gewerbefrage weitergehen
Brettener Woche Oktober 16, 2003 | 6 Kommentare
Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp:
Knittlingen (gm) Nicht ganz ungetrübt ist die Verständigungslage zwischen Bretten und Knittlingen. Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp diagnostiziert seine Stimmungslage als „irritiert”, Brettens Oberbürger- meister Paul Metzger reagiert mit Unverständnis.
Im Mittelpunkt: das angedachte interkommunale Gewerbegebiet, das von beiden Gemeinderäten im Rahmen einer Klausur zunächst einmal mit jeweils 40 Hektar auf Knittlinger und Brettener Gemarkung festgelegt worden war.
„Der Stadt Bretten ist es damit wohl nicht ganz so ernst gewesen, wie es dargestellt worden ist,” mutmaßt Hopp und bezieht sich bei dieser Aussage auf die „Tatsache, dass ich von der anderen Seite von anderen Gewerbestandorten höre.” weiter lesen –>
Okt
16
Leserbrief : Wie seriös sind Untersuchungen?
BNN Oktober 16, 2003 | einen Kommentar schreiben
Zum Bericht über die Teilnahme der Stadt Bretten an dem Wettbewerb „Zukunftsfähige Kommune” schreibt uns ein Leser folgende Stellungnahme:
Was machen denn die restlichen 13 470 Städte und Kommunen in Deutschland? Wie seriös und repräsentativ sind den solche Untersuchungen, die nur 33 Städte – von über 1000 – in der angegebenen Größenordnung berücksichtigen?
Wie ist das zu verstehen, wenn in demselben Bericht steht „Dass seine Stadt beim Punkt Neuverschuldung diesmal Primus wurde . . .”, wenige Zeilen weiter, „dass Bretten bei der Verschuldung auf Platz 21 gelandet ist..” und tatsächlich aber auf Platz 61 der meistverschuldeten Kommunen, von 1110 alleine in Baden Württemberg steht?
weiter lesen –>
Okt
10
Bretten vor großer Zukunft
Pforzheimer Zeitung Oktober 10, 2003 | 2 Kommentare
Stadt belegt in bundesweitem Vergleich “Zukunftsfähige Kommune” Platz drei – Arbeitsplätze gewinnen
BRETTEN. Die Melanchthonstadt Bretten hat sich im bundesweiten Wettbewerb “Zukunftsfähige Kommune” in der diesjährigen Auswertung aller Indikatoren auf Platz drei vorgeschoben. Sie befindet sich damit für den Bereich aller Städte zwischen 15 000 und 100 000 Einwohnern auf dem Podest – auch wenn die Auslober des Wettbewerbs, unter anderem die Deutsche Umwelthilfe und die GP Forschungsgruppe München, offenbar in Zeiten leerer Kassen Preise und Urkunden nur noch für die beiden Erstplatzierten offerieren. Absolute Spitze ist Bretten dabei bei der Wiedernutzung von Brachflächen. Und bei der Anzahl der Wohngeld- und Sozialhilfeempfänger sichert sich die Melanchthonstadt jeweils Platz zwei, ebenso wie bei den Zahlungen von Sozialhilfe und bei der Qualität ihrer Fließwässer. Immerhin Platz drei kann Bretten bei der Versorgung mit Kindergartenplätzen verbuchen. weiter lesen –>
Okt
8
Initiative fühlt sich bestätigt
BNN Oktober 8, 2003 | einen Kommentar schreiben
Abholzungsgegner ziehen eine erste positive Bilanz
Für Rüdtwald-Erhalt haben 4 300 Bürger unterschrieben
Bretten (BNN). Bei einem Arbeitstreffen hat die Initiative Rüdtwald in der vergangenen Woche eine Bilanz der bisherigen Arbeit gezogen. Als ein für Bretten außergewöhnliches Ereignis sei die Demonstration gegen die Abholzung des Rüdtwaldes öffentlich wahrgenommen und in den Medien gebührend dargestellt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative.
weiter lesen –>
Okt
8
Beim Nutzen von Brachen Spitze
Heilbronner Stimme Oktober 8, 2003 | einen Kommentar schreiben
Bretten belegt im bundesweiten Wettbewerb “Zukunftsfähige Kommune” Platz drei
Die Auslober des Wettbewerbs, unter anderem die Deutsche Umwelthilfe und die GP Forschungsgruppe München, offerieren Preise und Urkunden in Zeiten leerer Kassen aber nur noch für die beiden Erstplatzierten. Absolute Spitze ist Bretten bei der Wiedernutzung von Brachflächen. Bei der geringsten Anzahl der Wohngeld-und Sozialhilfeempfänger sichert sich die Stadt jeweils Platz zwei, ebenso wie bei den Zahlungen von Sozialhilfe und bei der Qualität ihrer Fließwässer. Und immerhin Rang drei kann Bretten bei der Versorgung mit Kindergartenplätzen verbuchen.
weiter lesen –>
Okt
6
Pressenotiz BAK : Der Bürgerarbeitskreis sieht Sicherheitsprobleme
BNN Oktober 6, 2003 | einen Kommentar schreiben
Bretten (BNN). Erneut weist der Brettener Bürgerarbeitskreis auf Verkehrssicherheitsprobleme im Schulzentrum Ost hin. Durch die Erweiterung der Realschule und die Einführung des Ganztagsunterrichts an der Schillerschule würden die schon wiederholt aufgezeigten Probleme noch verschärft. Im Internet hat der Bürgerarbeitskreis unter der Adresse „bak-bretten.de” dem Thema eine eigene Seite gewidmet.
Dies ist eine gekürzte Version unserer Presseerklärung, den Originaltext lesen Sie hier>>>
