Sep
20
Leserbrief : Für wechselseitiges Gespräch in der Stadt Melanchthons
BNN September 20, 2003 | einen Kommentar schreiben
Im Brettener Wald beim Joggen kam mir die Idee zu diesem Leserbrief. Für mich selbst bin ich nach Abwägung aller mir derzeit zur Verfügung stehenden Informationen zur Einschätzung gekommen, dass der Rüdtwald in seinem jetzigen Umfang erhalten bleiben soll. Der biblische Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, ist dabei nicht einziges aber ein entscheidendes Kriterium.
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Sep
20
Interview mit der Initiative Rüdtwald :
BNN September 20, 2003 | einen Kommentar schreiben
Wir sind für sachliche Diskussion und ein Ergebnis mit der Stadt
Otto Mansdörfer und Gerhard Dittes von der Rüdtwald-Initiative zur anstehenden Grundsatzentscheidung des Gemeinderats«
Ihren großen Auftritt mit Demonstration und Kundgebung hatte die Initiative Rüdtwald vergangenen Dienstag. Nächsten Dienstag wird sich bei der Gemeinderatsabstim-mung über die Erweiterung des Industriegebiets in den Rüdtwald zeigen, ob sie damit auf die Kommunalpolitik Einfluss nehmen konnte. Mit Otto Mansdörfer und Gerhard Dittes von der Initiative Rüdtwald sprach unser Redaktionsmitglied Rudolf Baier.
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Sep
19
Leserbrief : Möchte nicht in Scheinwelt leben
BNN September 19, 2003 | einen Kommentar schreiben
Zur Brettener Bürgerversammlung am vergangenen Dienstag:
So zielstrebig wie die Erweiterung des Industriegebietes Gölshausen in den Rüdtwald vorangetrieben wird, kann von verfrühtem Aktionismus der „Rüdtwaldinitiative” keine Rede sein. Der Versuch, den Bürgern die Zukunft anhand von digitalen Bildchen darzustellen, war rausgeworfenes Geld. Die Gegebenheit, dass die Wirkung auf den Betrachter mehr zählt als die tatsächliche Zerstörung von Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, ist untragbar. Dieser Naturschutz fürs Auge sagt nichts über die tatsächliche Belastung aus. Vor allem nicht, wenn man noch nichts über die zukünftige Bebauung weiß.
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Sep
18
Pressenotiz BAK : Probleme im Schulzentrum Ost
Brettener Woche September 18, 2003 | einen Kommentar schreiben
Wie bereits zu Beginn des vergangenen Schuljahres, weist der Bürgerarbeitskreis auf die in ihm festgestellten Sicherheits Probleme im Schulzentrum Ost hin. Durch die Erweiterung der Max Planck Realschule sowie die Einführung der Ganztagesschule an der Schillerschule werden sich diese Probleme durch das nun noch weiter steigende Verkehrsaufkommen verschärfen Im Januar diesen Jahres fand ein Treffen der Schulleiter und Elternbeiräte der drei betroffenen Schulen mit dem BAK statt.
Es wurden seitens des BAK anhand eines Verkehrsgutachtens und Bildmaterials verschiedene Sicherheitsdefizite aufgezeigt und dafür Lösungsansätze vorgestellt Auf seiner Internetseite unter www bak-bretten.de hat der BAK diesem Thema eine eigene Seite gewidmet. Dort können das erwähnte Gutachten sowie weitere Informationen abgerufen werden
Franz Cizerle
BAK Bretten
Sep
18
Protest gegen Gewerbe-Pläne
Pforzheimer Zeitung September 18, 2003 | einen Kommentar schreiben
Gegner einer Rüdtwald-Abholzung demonstrierten in Bretten – Mit Traktoren, Pferden und zu Fuß vors Rathaus
Von PZ-Mitarbeiterin Gabriele Meyer
BRETTEN. Die Brettener Pläne für ein neues Gewerbegebiet, für das am bevorzugten Standort 40 Hektar des Rüdtwalds abgeholzt werden müssten, haben die Stadt in zwei Lager gespalten. Gestern demonstrierten die Gegner und brachten 300 Menschen auf die Beine. Oberbürgermeister Paul Metzger selbst war gleichzeitig mit einer 80-köpfigen Gruppe auf Informationsfahrt am möglichen künftigen Gewerbestandort. Die Demonstranten zogen mit Treckern, Pferden und zu Fuß vor das Rathaus, wo anschließend eine Bürgerversammlung zum Thema anberaumt war. Auf einer Kundgebung machten sie ihrem Ärger Luft Dabei ging man mit dem Stadtoberhaupt nicht zimperlich um. Dem auf Spruchbändern als „Schlächter des Rüdtwalds” apostrophierten Metzger wurde vorgeworfen, mit der Nutzung des stadteigenen Rüdtwalds „nur die verfehlte Politik der Stadt beim Ankauf der Flächen in Gondelsheim vertuschen zu wollen.”
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Sep
18
Meinungen prallten hart aufeinander
Brettener Woche September 18, 2003 | einen Kommentar schreiben
Info-Fahrt, Demonstration und Bürgerversammlung – und im Mittelpunkt der Rüdtwald:
Bretten (gm). Die einen demonstrierten, die anderen informierten: zwei Parallelveranstaltungen zeigten am Dienstag deutlich auf, dass sich die Lager in der Melanchthonstadt gespalten haben. Während die Stadt eine Informationsfahrt angeboten hatte, rief eine Bürgerinitiative fast zur gleichen Zeit zu einem Demonstrationszug durch die Stadt vor das Rathaus auf, in dem kurz danach eine Bürgerversammlung angesetzt war. Und bei allem ging es um das gleiche Thema: das mit drei Alternativen (Rüdtwald, Diedelsheimer Dreieck und beim Schwarzerdthof) angedachte neue Gewerbegebiet, das von der Stadt bevorzugt im Anschluss an das bestehende Gebiet in Gölshausen gesehen wird. Hierzu müssten aber 40 Hektar des Rüdtwaldes abgeholzt werden, denen allerdings 70 Hektar an Ausgleichflächen gegenüber stünden.
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Sep
18
Leserbrief : Kann man mit gutem Gewissen abholzen?
Brettener Woche September 18, 2003 | einen Kommentar schreiben
Betrifft Bericht in der Brettener Woche „Glaube nicht, dass es um die Sache geht”
Der Oberbürgermeister verschweigt, dass mit jedem Axthieb, mit jedem Sägeschnitt, der an den Bäumen im Rüdtwald vorgenommen wird, die Bürger von Bretten und den umliegenden Gemeinden einen wichtigen Teil ihrer in Jahrhunderten Kulturlandschaft unwiederbringlich verlieren.
Wer hat das Recht dazu oder nimmt es sich heraus, diesen Kahlschlag zu veranlassen?
Der Oberbürgermeister und seine Gemeinderäte wurden von der Bürgerschaft gewählt. Sie sind nicht Eigentümer der Stadt und des Waldes, sondern haben die Aufgabe und Verantwortung, das Vermögen der Stadt treuhänderisch zu verwalten, um es an die nachfolgenden Generationen mit gutem Gewissen weitergeben zu können. Kann man mit gutem Gewissen einen Wald abholzen? Nein!
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Sep
18
Stadträte wollen am Dienstag Nägel mit Köpfen machen
BNN September 18, 2003 | einen Kommentar schreiben
Die Entscheidung über den Rüdtwald ist in den Fraktionen des Gemeinderats noch nicht abschließend diskutiert
Eher verhaltene Bereitschaft für einen Bürgerentscheid bei CDU und SPD „Nicht beleidigte Leberwurst spielen”
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. „Der Gemeinderat favorisiert als weiteren Standort für den Eigenbedarf an Gewerbe- und Industriefläche die Erweiterung des Industriegebiets Gölshausen um Teile des Rüdtwalds.” Diesen Beschluss schlägt der Oberbürgermeister dem Gemeinderat für dessen Sitzung am kommenden Dienstag vor. Doch noch haben die Fraktionen nicht abschließend darüber beraten, die Entscheidung pro oder contra Rüdtwald ist formal noch offen. Festlegungen gibt es jedoch bereits, und aus Äußerungen einzelner Kommunalpolitiker entsteht der Eindruck, dass eine Mehrheit der Stadträte der Beschlussvorlage Paul Metzgers zustimmen wird.
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Sep
18
Bretten braucht neue Flächen für Gewerbe
Heilbronner Stimme September 18, 2003 | einen Kommentar schreiben
Bürger demonstrieren gegen die Abholzung des Rüdtwaldes
Während die Stadt eine Informationsfahrt anbot, rief eine Bürgerinitiative zu einem Demonstrationszug vor das Rathaus auf, in dem kurz danach eine Bürgerversammlung angesetzt war. Immer ging es um das gleiche Thema: ein mit drei Alternativen (Rüdtwald, Diedelsheimer Dreieck und beim Schwarzerdthof) angedachtes neues Gewerbegebiet, das von der Stadt bevorzugt im Anschluss an das bestehende Gebiet in Gölshausen gesehen wird. Hierzu müssten 40 Hektar des Rüdtwaldes abgeholzt werden, denen aber 70 Hektar an Ausgleichflächen gegenüber stünden. weiter lesen –>
Sep
17
Positionen prallten in Bürgerversammlung aufeinander
BNN September 17, 2003 | einen Kommentar schreiben
Mit Trillerpfeifen, Buhrufen und Transparenten begrüßten Rüdtwald-Aktivisten den Oberbürgermeister
Positionen prallten in Bürgerversammlung aufeinander
Umweltverträglichkeitsstudie ist im Internet nachzulesen / Metzger: Ohne neue Flächen wandern Unternehmen ab
Von unseren Redaktionsmitgliedern Michael Hölle und Rudolf Baier
Bretten. „Gibt es keine zusätzlichen Gewerbeflächen, wandern Betriebe wie die Firma Deurer ab”, lautete die unmissverständliche Aussage von Oberbürgermeister Paul Metzger auf der gestrigen Bürgerversammlung zum Thema Rüdtwald. Deshalb drängt die Verwaltung auf eine Erweiterung der bestehenden Flächen um 40 Hektar. Nach der Prüfung der vier möglichen Standorte schneidet der Rüdtwald am besten ab.
Das sah die Mehrzahl der rund 100 Anwesenden anders. Mit Trillerpfeifen und Buhrufen begrüßten sie den Oberbürgermeister. Dessen Ausführungen wurden immer wieder von Zwischenrufen unterbrochen. Einige brachten lautstark ihre Meinung zum Ausdruck, die bestehenden Gewerbeflächen seien ausreichend. Dem widersprach Metzger energisch: „Nichtstun bedeutet, es geht an die Substanz der Stadt.” Ohne die Steuereinnahmen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern stünde vieles zur Disposition. Ganztagsschule, Vereinsförderung, Jugendmusikschule seien Sachen, die sich die Große Kreisstadt dann nicht mehr leisten könne. „Gemessen an der Einwohnerzahl gibt es in Bretten zu wenig Arbeitsplätze und Industriegebiete”, machte er deutlich.
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