Beim Interkommunalen Gewerbegebiet ist nicht nur Bretten als Partner im Gespräch / Hoffen auf die Stadtbahn
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf

Knittlingen/Bretten. Für eine Aufwertung seiner Stadt zum Unterzentrum setzt sich Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp (SPD) ein. In einem zweistündigen Gespräch mit Regionalverbandsdirektor Jens Kuck warb der Schultes für die Aufwertung im Regionalplan 2015. „Völlig losgelöst von politischen Zugehörigkeiten, erklärt Hopp den BNN gestern auf Anfrage, sei dieses Gespräch verlaufen. „Es ging rein um sachliche Gesichtspunkte.”
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Tränen und Verzweiflung über Ende des City-Busses
OB: Stadt Bretten kann die Kosten nicht länger tragen
Von unserer Mitarbeiterin Nicole Hammer

Bretten. „City-Bus Ade” heißt es am morgigen Samstag. Dann nämlich wird der kleine Bus seine letzten Runden durch die Melanchthonstadt Bretten drehen. „Ich werde meine Schwester nicht mehr täglich im Pflegeheim besuchen können”, bedauert Hedwig Sturn. Jeden Werktag nutzte sie bislang den Bus. „Meine Tochter kann mich nur am Wochenende fahren”. Ähnlich ergeht es auch einer alten Dame aus Diedelsheim, die täglich am Bahnhof in den City-Bus umsteigt. „Da müssen sich der Herr OB und die Stadträte schon etwas einfal-len lassen. Denn ich will täglich zu meinem Mann ins Altenheim. Zu Fuß schaffe ich die Strecke nicht und mit dem Taxi wird es auf die Dauer zu teuer”, erzählt die Rentnerin, während sie die Tränen zu unterdrücken versucht. Eine andere Dame verkaufte kurz vor ihrem 80. Geburtstag ihr Auto: „Ich habe gedacht, das brauche ich nicht mehr, denn es gibt ja jetzt den City-Bus, mit dem ich zum Arzt oder zum Einkaufen fahren kann.”
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Am Dienstag, 16. September 2003,17.00 Uhr, bietet die Stadtverwaltung eine Bürgerinformation zu Problemen der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Bretten an. Ziel ist, die Bürger umfassend über den zukünftigen Bedarf an gewerblichen Entwicklungsflächen und den daraus resultierenden Flächen- und Standortausweisungen zu informieren.
Die zeitliche Perspektive reicht dabei bis zum Jahr 2015. Während für die Unterbringung des Dienstleistungsgewerbes auf ehemaligen Produktionsstandorten im Süden von Bretten über den Bahnhof bis hin zum Alexanderplatz genügend Flächen zur Verfügung stehen und damit nicht auf neue Flächenausweisungen zurückgegriffen werden muss, stellt sich der Sachverhalt auf der Ebene des produzierenden Gewerbes völlig anders dar: Sowohl für weiterhin notwendige Betriebsverlagerungen wie auch für Neuansiedlungen von Firmen stehen im vorhandenen Industrie- und Gewerbegebiet Gölshausen keine nennenswerten Flächenreserven mehr zur Verfügung.
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Vor 150 Jahren musste sich Oberderdingen Geld leihen, um Staatsabgaben zahlen zu können

Oberderdingen. 1262 Gulden sollte die Gemeinde im Januar 1853 an Staatsabgaben zahlen. Es war aber kein Geld in der Gemeindekasse, der Gemeinderat ging das „Ausstandsregister” Posten für Posten durch, stellte dann resignierend fest, „dass sich darunter viele Schuldner befinden, von denen schwerlich etwas zu bekommen sein wird.”
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Der Bürgermeister der schuldenfreien Gemeinde Brühl, Ralf Göck, hält das Ziel der Null-Verschuldung auch für andere Körperschaften für erstrebenswert

Landauf, landab klagen Kommunen über ihre schwierige finanzielle Situation. Selbst die baden-württembergische Gemeindeprüfungsanstalt hat festgestellt, die Finanzen der Städte, Gemeinden und Landkreise befänden sich seit 2001 „im freien Fall, und ein Ende ist nicht absehbar”. Trotz strenger Sparmaßnahmen mussten etliche Kommunen inzwischen akzeptieren, dass ihre Haushaltspläne von der Rechtsaufsichtsbehörde nicht genehmigt wurden. In dieser Situation ist es erstaunlich, dass es in Baden-Württemberg noch immer Gemeinden gibt, die ohne Schulden auskommen. Die größte davon ist mit 14 000 Einwohnern Brühl im Rhein-Neckar-Kreis. Unser Mitarbeiter Klaus Fischer hat sich mit Bürgermeister Dr. Ralf Göck darüber unterhalten, wie dies trotz sinkender Einnahmen und steigender Ausgaben möglich ist.

Von den 1110 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg sind nur einige Dutzend schuldenfrei. Die größte davon ist mit 14 000 Einwohnern die Gemeinde Brühl, deren Bürgermeister Sie sind. Wie lautet Ihr Rezept?
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Auf den Spuren der Zabergäubahn – Wie sieht es an der Strecke aus, die wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen könnte?

Vieles hat sich in den vergangenen 120 Jahren im Zabergäu verändert. Manches nicht. Zum Beispiel, dass auf einen Bahn-Anschluss gehofft wird. 1896 wurde zwar nach langem Warten die Schmalspurbahn von Lauffen nach Güglingen eröffnet, die Strecke allerdings 1986 außer Betrieb gestellt. 1993 rollte der letzte Ausflugszug. Nun besteht Hoffnung, dass im nächsten Jahrzehnt die Stadtbahn zwischen Heilbronn und Zaberfeld verkehrt. Doch wie sieht es heute an den alten Schienen aus?Der Ausgangspunkt der einstigen Bahnstrecke war der Lauffener Bahnhof. Und wer im Anschluss an die Straße “Im Brühl” einige hundert Meter entlang der Lauffener Bahngleise in Richtung Kirchheim läuft, entdeckt, dass der Weg über kreuzende Schienen führt. weiter lesen –>

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Die Maut könnte noch mehr Verkehr nach Bretten spülen
Kosten sparen oder Zeit gewinnen – was ist wichtiger?
Von unserer Mitarbeiterin Katja Plietzsch

Bretten. Am 2. November kommt sie. Die Maut auf Deutschlands Autobahnen. Doch eine Befürchtung steht im Raum: Werden Lkw-Fahrer versuchen die Maut zu umgehen und auf Bundesstraßen ausweichen? Der ADAC Nordbaden macht auf dieses Problem aufmerksam. „Eigentlich steht der ADAC der Maut positiv gegenüber. So können die Kosten für Bau und Unterhaltung der Straßen, die so genannten Wegekosten, gerechter auf die Verkehrsteilnehmer verteilt werden”, sagt Verkehrsreferent Horst Kretschmer. Er befürchtet jedoch, dass die Lkw-Fahrer Mautstrecken meiden werden und auf Bundes- und Landesstraßen im Umkreis von Autobahnen ausweichen werden. „Bei Bretten würde das mit Sicherheit die B 35 und’die B 294 betreffen, denn Lkw-Fahrer können so die Autobahn zwischen Pforzheim und Bruchsal umgehen”, vermutet Kretschmer.
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Der Bürgerarbeitskreis legt Wert auf die Feststellung, dass er sich nicht mit dem Oberbürgermeister persönlich, sondern nur mit Vertretern der Stadt im Rathaus getroffen hat, um über die Zukunft der City-Buslinie zu sprechen. Der OB sei zum Zeitpunkt des Gespräches nicht im Hause gewesen, teilt Franz Cizerle in einem Brief an die BNN mit.

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    Informiert die Stadtverwaltung Bretten ihre Bürger ausreichend über geplante Projekte?

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