Jul
31
Bürgerarbeitskreis bei OB
BNN Juli 31, 2003 | einen Kommentar schreiben
Fährt der Citybus bald mit Werbung?
Bretten (tk). Mit dem Aus für den Citybus wollen sich viele Brettener nicht anfreunden.Wie bereits berichtet, soll zum 1. September die Buslinie 147 eingestellt werden, weil in der Vergangenheit zu wenig Fahrgäste das Angebot nutzten und die Stadt die rund 120 000 Euro jährlichen Betriebskosten einsparen will.
In einem Gespräch des Bürgerarbeitskreises (BAK) mit Vertretern der Stadt, des Karlsruher Verkehrsverbundes (KW) und der Busunternehmer wurde nach Angaben von Franz Cizerle der Vorschlag des Arbeitskreises begrüßt, den Citybus künftig mit Werbung zu versehen. Dadurch könnte die Linie weiterhin durch Bretten rollen.
Oberbürgermeister Paul Metzger unterstützt nach eigenen Angaben den Vorschlag des BAK, glaubt jedoch nicht, dass es genügend Sponsoren gebe. „Wenn doch, wäre das eine tolle Sache.” Wer den Citybus als Werbefläche nutzen möchte, kann unter der Adresse info@bak-bretten.de oder telefonisch unter (0 72 52) 34 51 mit dem Arbeitskreis Kontakt aufnehmen.
Jul
29
Ruhestörung oder Spaß mit Musik?
BNN Juli 29, 2003 | 1 Kommentar
Für die einen war es Spaß mit Musik, für die anderen nächtliche Lärmbelästigung: Mehr als zwei Dutzend Beschwerden gingen am Wochenende bei der Brettener Polizei wegen des Musikfestivals „Monsters of Cover” auf dem Gelände der Stadtwerke ein. Bürgermeister Willi Leonhardt zur Genehmigung solcher Veranstaltungen:
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Jul
29
Leserbrief : Nächtlicher Lärm trübte Genesung
BNN Juli 29, 2003 | 1 Kommentar
Zum nächtlichen Lärm durch das Open-Air-Konzert am Wochenende:
Das Open-Air-Geschehen mag für die Beteiligten reines Vergnügen gewesen sein. In der Abwägung der Ansprüche sollte aber auch den Mitmenschen ein Recht zugestanden werden, die sich nicht wehren können.
Als Patient der Rechbergklinik wurde meine Genesung durch die beiden durchwachten Nächte getrübt. Der Verstärkerschwall übertönte bei geöffneten Fenstern mühelos laut eingestellte Radios, war aber auch bei geschlossenen Isolierfenstern noch störend zu hören.
Da viele Mitpatienten, aber auch Mitbürger aus der Kernstadt, aus Diedelsheim, Rinklin-gen und Ruit zum Teil noch mehr als ich gelitten haben, möchte ich hiermit für alle bitten: Mehr miteinander als gegeneinander ist erforderlich, ganz im Sinne des alten liberalen Grundsatzes „Die Rechte des Einzelnen enden dort, wo die seines Mitmenschen beginnen”.
Wenn es gelingt, Wiederholungen in Lautstärke und Zeitdauer vorzubeugen, haben wir viel erreicht.
Dr. Wolfhard Weihmann
Weißhofer Straße 26
Bretten
Jul
24
Liquidität der Stadtkasse zeitweise angespannt Abwasser könnte teurer werden
BNN Juli 24, 2003 | einen Kommentar schreiben
Zu Freudentänzen sieht OB keinen Anlass
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. „Keinen Grund zu Freudentänzen” sieht Oberbürgermeister Paul Metzger – auch wenn sich die Finanzen der Stadt Bretten im ersten Halbjahr 2003 längst nicht so negativ entwickelt haben wie es aus zahllosen anderen Kommunen gemeldet wird. Denn die heimische Wirtschaft spült kräftig Gewerbesteuern in die Stadtkasse. 2,5 bis 3 Millionen Euro mehr als im Haushaltsplan 2003 veranschlagt erwartet Finanzbürgermeister Willi Leonhardt bis zum Jahresende, nach Abzug der Umlagen bleiben der Stadt Bretten davon etwa 1,4 bis 2 Millionen. Doch auf anderen Gebieten sieht es längst nicht so gut aus: Fast 110 000 Euro fehlen bei der Einkommenssteuer, weil der Verteilungsschlüssel geändert wurde, nahezu 240 000 Euro beträgt das Minus bei den Zuweisungen aus Mangelnder Steuerkraft, weil in Baden-Württemberg weniger Geld zum Verteilen da ist.
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Jul
24
Wird Rüdtwald zur Gewerbefläche?
BNN Juli 24, 2003 | einen Kommentar schreiben
Wird der Rüdtwald zu einer Gewerbefläche? Unter anderem mit diesem Thema befasste sich der Brettener Gemeinderat im nichtöffentlichen Teil der Sitzung am Dienstagabend. Die BNN sprachen mit Oberbürgermeister Paul Metzger (CDU) über mögliche Alternativen zur „angedachten” Abholzung des Rüdtwaldes.
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Jul
24
Mögliche Flächen für Gewerbeansiedlung mobilisieren Kritiker
Brettener Woche Juli 24, 2003 | einen Kommentar schreiben
Diskussion um Pläne für Rüdtwald
Bretten, (ira) Mit einem Positionspapier zur Flächenbereitstellungspolitik der Stadt Bretten haben sich der BUND, Bündnis 90/Die Grünen, der Bürgerarbeitskreis Bretten, der FDP Stadtverband, der Naturschutzbund sowie der Obst und Gartenbauverein an die Öffentlichkeit gewandt.
Darin wird die Wirtschaftspolitik der Stadt zur Gewerbeansiedlung kritisiert. Nach Ansicht der Verfasser seien die Grenzen der Belastbarkeit für das ökologische Gleichgewicht erreicht, weitere Naturflächen dürften nicht mehr neuen Gewerbeansiedlungen zum Opfer fallen.
Konkreter Kritikpunkt sind die Pläne für den Rüdtwald. Dieser Standort wird derzeit als eine weitere Fläche für Gewerbeansiedlung diskutiert Dafür müsste aber ein Teil des Baumbestandes geopfert werden und auch die weiteren, im Gespräch befindlichen Flächen, wie das Diedelsheimer Dreieck und der Schwarzerdhof, werden von den Verfassern nicht als echte Alternativen angesehen.
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Jul
23
Umlandgemeinden sollen von den Brettener Erfahrungen profitieren / Kosten und Einnahmen würden geteilt
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Die Städte und Gemeinden im Bereich Bretten sollen sich zu einer Wirtschaftsfördergesellschaft zusammenschließen, um an-siedlungswilligen Betrieben Gewerbe- und Industrieflächen anbieten zu können, ohne dass Teile des Rüdtwaldes abgeholzt werden müssen. So lautet die zentrale Aussage eines Positionspapiers, das Grüne, FDP, BUND, Naturschutzbund, Obst- und Gartenbauverein und Bürgerarbeits- kreis jetzt als Beitrag zur aktuellen Diskussion vorgelegt haben. Als „alternative Zukunftsperspektive” bezeichnet Otto Mansdörfer als Sprecher der Gruppe das Papier mit der Überschrift „Mehr Arbeitsplätze im Mittelbereich Bretten ohne Abholzung des Rüdtwaldes”.
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Jul
19
Zum Bericht über die Südwesttangente (BNN vom 15. Juli) schreibt dieser Leser:
Oberbürgermeister Paul Metzger ärgert sich über das Bundesverkehrsministerium. Er beklagt, dass mit dem Ausbau der „Bündelungstrasse” zwischen Alexanderplatz und dem geplanten Anschluss, der im Bau befindlichen Nordumgehung von Gölshausen an die B 35, absehbar nicht zu rechnen sei. Der Ausbau sei aus dem „vordringlichen Bedarf” gestrichen. Man kann die Fehlentwicklungen bei der Verkehrsplanung an den neuralgischen Straßenpunkten deutlich erkennen. Seit über 25 Jahren hat sich an der Linienführung der Hauptstraßen kaum etwas geändert. Weder wurde die Altstadt vom überregionalen Verkehr entlastet, noch wurden Umgehungsstraßen gebaut, die den Bedürfnissen der Kernstadt und den Stadtteilen Rechnung trugen.
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Jul
19
Zum Interview mit Stadtvogt Peter Dick (BNN vom 12. Juli) erreichte uns dieser Brief:
Quo vadis Brettener Heimatfest – bleibt es ein wenig Mittelalter und viel Kommerz? Gelingt es den Verantwortlichen, beide Seiten im Jahr 2004 zufriedenzustellen? Dazu braucht es meiner Ansicht nach eine starke Polizeibehörde und eine helfende Vereinigung Alt-Brettheim, die nun beide Zeit haben, einen Kompromiss zu finden. Dazu gehört auch die Rückkehr zur Sperrstunde und die strikte – auch räumliche – Trennung von Neuzeit und Mittelalter.
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Jul
17
Protest über die Benachteiligung Brettens im Bundesverkehrswegeplan
Amtsblatt der Stadt Bretten Juli 17, 2003 | einen Kommentar schreiben
Oberbürgermeister Paul Metzger fordert in einem Brief Korrekturen
In einem Brief an den Bundesverkehrs-minister Manfred Stolpe gibt Oberbürgermeister Paul Metzger seiner Verärgerung Ausdruck, dass im neuen Bundesverkehrswegeplan 2003 die gebündelte Trasse B35/B293 (zwischen Gölshäuser und Diedelsheimer Dreieck) aus dem bisher “vordringlichen Bedarf herausgenommen wurde und lediglich ein Zwischenausbau erfolgen soll. Damit rücken der verkehrlich zwingend erforderliche Gesamtausbau des Alexanderplatzes sowie die Planungen zum Neubau der B 294 um Bretten (Südwesttangente) in weite Ferne. Der Bundesverkehrswegeplan 2003 gilt bis zum Jahr 2015 und sieht für den Alexanderplatz auch keine Planungsberechtigung vor.
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