Jun
27
Bretten setzt auf noch mehr Gewerbeflächen
Pforzheimer Zeitung Juni 27, 2003 | 1 Kommentar
BRETTEN. Was sich bereits in den letzten Jahren andeutete, stellt sich 2003 erneut unter Beweis: Brettens Gewerbepolitik macht sich bezahlt. 9,75 Millionen Euro hat die Verwaltung als Gewerbesteuereinnahme im Haushalt veranschlagt, mittlerweile liegen die Erwartungen bei elf Millionen.
“Die Summe könnte sogar deutlich über 13 Millionen liegen”, gibt sich Oberbürgermeister Paul Metzger optimistisch. “Denn im Gegensatz zu vielen anderen Städten und Gemeinden und entgegen des bundesweiten Trends steigt die eigene Steuerkraft bei uns weiter.” Den Beweis muss man in Bretten nicht in den EDV-Unterlagen der Stadt suchen. Er wird durch rege Planungen und Bautätigkeit ausgewiesen.
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Jun
26
Bretten. (gm) Was sich bereits in den letzten Jahren andeutete, stellt sich 2003 erneut unter Beweis: Brettens Gewerbepolitik macht sich bezahlt. 9,75 Millionen hat die Verwaltung als Gewerbesteuereinnahme im Haushalt veranschlagt, mittlerweile liegen die Erwartungen bei elf Millionen. „Die Summe könnte sogar deutlich über 13 Millionen liegen,” gibt sich Oberbürgermeister Paul Metzger optimistisch. „Denn im Gegensatz zu vielen anderen Städten und Gemeinden und entgegen dem bundesweiten Trend steigt die eigene Steuerkraft bei uns weiter.” Den Beweis muss man in Bretten nicht in den EDV-Unterlagen der Stadt suchen. Sie werden durch rege Planungen und Bautätigkeit ausgewiesen: eine ganze Reihe von Betrieben investieren in Erweiterungen bis zu 100 Prozent der Produktionsflächen.
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Jun
26
Von Rezession spüren wir nichts
BNN Juni 26, 2003 | einen Kommentar schreiben
Wenige Jahre nach der Ansiedlung in Bretten wollen einige Unternehmen ihre Fläche schon verdoppeln.
Das Geschäft brummt und den Firmen wird’s zu eng
Paul Metzger: Von Rezession spüren wir nichts / Tierfutterhersteller Deuerer platzt aus allen Nähten
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. „Von Rezession spüren wir hier nichts.” Selbstbewusst verweist Oberbürgermeister Paul Metzger darauf, dass die meisten Unternehmen in der Stadt entgegen der allgemeinen Lage florieren. Die jüngst von Finanzbürgermeister Willi Leonhardt angekündigten Mehreinnahmen bei den Gewerbesteuern sind ein deutliches Indiz dafür, aber auch die im Rathaus bekannten Pläne etlicher Unternehmen, ihre Gebäude und Anlagen deutlich zu vergrößern.
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Jun
25
Irrtum Herr OB Metzger !
BNN Juni 25, 2003 | einen Kommentar schreiben
Nicht ein mangelndes Interesse an Bürgerversammlungen scheint der Grund für den äußerst schwachen Besuch gewesen zu sein, sondern die Erfahrung aus den vergangenen und so auch aus den jüngsten Antworten auf die Bürgerfragen. Entweder wurden sie gar nicht, ausweichend oder schlicht irreführend beantwortet. Nachfolgendes Beispiel zeigt deutlich, wie die Wahrheit auf der Strecke bleiben kann.
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Jun
24
Warum nicht alles in denselben Topf ?
BNN Juni 24, 2003 | einen Kommentar schreiben
Man könne nicht alle Verbindlichkeiten der Stadt Bretten bei Banken in einen Topf werfen und einfach addieren, sagte Finanzbürgermeister Willi Leonhardt jüngst in der Bürgerversammlung.
BNN: Wie hoch sind die gesamten Schulden der Stadt Bretten? Leonhardt: Versteht man darunter die Bankschulden aller städtischen Gesellschaften, des Haushalts, der Eigenbetriebe und auch die Finanzierungen für Erschließungsverträge, hatten wir Ende 2002 eine Verschuldung von 114 Millionen Euro.
BNN: Aber im Haushaltsplan ist von viel weniger die Rede? Leonhardt: Der Kämmereihaushalt hatte Ende 2002 eine Verschuldung von 30,6 Millionen Euro und für den Eigenbetrieb Abwasser 15,5 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten der Kapitalgesellschaften und der Abwasserzweckverbände mit rund 58 Millionen Euro und noch zehn Millionen Erschließungsvereinbarungen, die außerhalb des Haushalts abgewickelt werden, sind dort nicht aufgeführt.
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Jun
21
Zur Bürgerversammlung der Stadt Bretten am Montag dieser Woche:
Eine Bürgerversammlung, wie sie jetzt abgehalten wurde, ist wichtig zur Information und zur Einbeziehung der Bürger in die kommunale Politik, zumal wenn sie gut vorbereitet ist. So wurde insbesondere von dem Stadtplaner Braun die weitere Stadtplanung umfassend und sehr übersichtlich unter Mithilfe von Schautafeln anhand von Fakten vorgestellt.
Diese Vorgehensweise war allerdings nicht bei den von mir angesprochenen Themen bezüglich der kommunalen Schulpolitik der Fall. So hätte ich zum Beispiel faktengestützte Angaben erwartet, warum es kommunalpolitisch von Bretten aus gewollt war, den Schülerstrom von Neulingen nach Bretten umzuleiten mit der Konsequenz einer unerträglich drangvollen Enge in der Max-Planck-Realschule bei gleichzeitigem freiwerdendem Schulraum in Pforzheim.
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Jun
18
Bretten (ba). „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wenn Bund und Land das ebenfalls getan hätten, brauchten wir uns nicht so den Kopf zerbrechen,” erklärte Bürgermeister Willi Leonhardt in der Bürgerversammlung zur finanziellen Situation der Stadt. Einflüsse von außen, also insbesondere Stuttgart und Berlin, seien daran schuld, dass im Brettener Stadtsäckel so wenig übrig bleibt – trotz der steigenden Einnahmen insbesondere aus der Gewerbesteuer. Denn die Zuweisungen von Bund und Land seien immer geringer geworden.
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Jun
18
Bürgerversammlung 2003 :
BNN Juni 18, 2003 | einen Kommentar schreiben
„Der Rüdtwald ist gewachsene Natur. Unglaublich, so etwas abzuholzen.” Mehrere Redebeiträge in der Bürgerversammlung wandten sich gegen die Ausweitung des Gölshäuser Industriegebiets in den angrenzenden Wald. Einerseits kam der Vorschlag, auf weiteres Wachstum völlig zu verzichten, andererseits die Forderung, alle möglichen Alternativen auszuschöpfen – auch außerhalb Brettens. Oberbürgermeister Metzger entgegnete, die Stadt habe nach dem Landesentwicklungsplan die Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen.
Über die Nutzung des Rüdtwalds sei noch nicht entschieden. Die Flächenbewertung für Diedelsheimer Dreieck, Schwarzerdhof und Rüdtwald werde demnächst dem Gemeinderat vorgelegt. „Aber egal wo gebaut wird, es wird Eingriffe geben. Wir versuchen, sie so gering wie möglich zu halten.” Auch mit den umliegenden Gemeinde stehe man in Kontakt, versicherte Metzger und verwies darauf, dass die Stadt Bretten mit der Aufbereitung industrieller Brachen viel für die Schonung der Landschaft getan habe.
Jun
18
Mehr Platz benötigt fürs Wohnen und Arbeiten
BNN Juni 18, 2003 | 2 Kommentare
In Bürgerversammlung die mögliche Entwicklung Brettens bis zum Jahr 2015 aufgezeigt
Zuzug neuer Einwohner soll die zunehmende Überalterung der Bevölkerung ausgleichen
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier
Bretten. Von den rund 30 000 Einwohnern, die Breiten um das Jahr 2015 haben wird, wird ein großer Teil über 65 Jahre alt sein. Die Zahl der Kinder wird dagegen zurückgegangen sein. „Die Altersstruktur verschiebt sich entscheidend, und das hat vielfältige Einflüsse auf die Stadtentwicklung”, erläuterte Stadtplaner Ulrich Braun am Montagabend in der Bürgerversammlung im Brettener Rathaus.
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Jun
17
Zur für den Spätsommer angekündigten Einstellung des Brettener „City-Buses”:
Schon zum zweiten Mal wird der Busbetrieb im Hausertal abgeschafft. Müssen die Schüler jetzt wieder vom Hausertal zum Schulzentrum laufen? Da wird doch an der falschen Stelle gespart.
Dabei sind doch die Schüler die Busbenutzer von morgen. Auch alte Leute sind die Leidtragenden. Die Fahrt zum Krankenhaus wurde genutzt und ist praktisch. Man könnte doch auch Firmen, wie zum Beispiel Neff, das Einkaufszentrum an der Diedelsheimer Höhe (Kaufland und Marktkauf), das Schwimmbad und eventuell auch den geplanten McDonalds mit einbinden.
Die Firma Neff hat verschiedene Schichten, die um 6 und um 7 Uhr beginnen und um 14, 14.30 und 15 Uhr enden. Zu dieser Zeit beginnt auch wiederum die Mittagsschicht. Viele der Arbeiter/innen wohnen im Hausertal.
Natürlich ist es einfacher, die Buslinie abzuschaffen, als nach anderen Möglichkeiten zu suchen.
Familie Palec
Im Brettspiel 5
Bretten
