Apr
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Brettener Haushalt 2003 genehmigt
BNN April 10, 2003 | 1 Kommentar
Verwaltungsspitze hält Mittel zurück
Bretten (BNN). Der Haushaltsplan der Stadt Bretten für das Jahr 2003, der am 18. Februar vom Gemeinderat verabschiedet wurde, ist nun vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt worden. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist der Verwaltungshaushalt 2003 in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen, erwirtschaftet jedoch keine Zuführung an den Vermögenshaushalt.
Im Rahmen des Haushaltsvollzuges haben Oberbürgermeister Paul Metzger und Bürgermeister Willi Leonhardt nun mit einer die Ausgaben beschränkenden Dienstanweisung die „wenig rosigen Perspektiven der nächsten Steuerschätzung des Bundes” vorweggenommen: Für die Leistungen der laufenden Sach-und Personalausgaben des Jahres 2003 werden zunächst nur 80 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel des Verwaltungsetats freigegeben. Mit dieser reduzierten Finanzmenge soll trotzdem die ganzjährige Erfüllung der Aufgaben sichergestellt werden. Nur bei genau begründeten Anträgen will Kämmerer Leonhardt eventuell weitere budget- bezogene Haushaltsmittel freigeben.
Um das Investitionsklima nicht noch weiter abkühlen zu lassen, sollen dagegen die Ansätze des Vermögenshaushaltes zu 100 Prozent freigegeben werden, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung weiter.
Apr
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Brettener Landwirte : Wir müssen einiges Klarstellen
Brettener Woche April 10, 2003 | einen Kommentar schreiben
Leserbrief zu „Landwirte und OB suchen den Ausgleich”:
Die Landwirte der Großen Kreisstadt Bretten sind im Normalfall ruhige Bürger und wenden sich wenig an die Öffentlichkeit. Doch wenn hier negative Aussagen über die Bauern gemacht werden, so müssen wir uns doch wehren und einiges klarstellen und erläutern.
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1. Die Bauern erkennen an, dass die Stadt Bretten 200 Hektar Fläche gekauft hat. Dies hat die Stadt nach gesetzlichen Vorgaben tätigen müssen, wenn landwirtschaftliche Betriebe durch Straßenbau, Industrieansiedlung massiv in ihrer Existenz bedroht sind. Dies war in Gölshausen der Fall.
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2. Landwirtschaft hat etwas mit wirtschaften zu tun, also einen Gewinn erzielen, um die Familie ernähren zu können. Nur, wenn der Pachtpreis für die in Gondelsheim erworbenen Flächen je Hektar 150 Prozent höher liegt als in Bretten ist die Wirtschaftlichkeit erheblich eingeschränkt.
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3. Guter Ackerboden ist nicht vermehrbar! Ein anderer Landwirt hat aufhören müssen damit die Brettener Bauern die Fläche in Gondelsheim bewirtschaften können.
Die Bauern haben sich in den letzten Jahren nie gegen Industrie, Gewerbe und Wohngebiets- ausweisungen gewehrt, doch jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand und wehren uns gegen „Prestige”-Projekte. Wir sind keine Minderheit, denn viele Bürger und gesellschaftliche Gruppen unterstützen uns in unserem Anliegen, den Flächenverbrauch der Stadt auf das Notwendigste zu beschränken.
Verwundert hat uns hierzu die Aussage von OB Metzger am 18. März vor 23 anwesenden Landwirten, dass wir uns keine Sorgen machen sollten, denn er selbst glaube nicht, dass die Stadt bei 28 Bewerbern den Zuschlag für die Gartenschau bekommt! Diese kleine Minderheit produziert für die Mehrheit hochwertige Nahrungsmittel und gewährleistet eine gepflegte Kulturlandschaft, die alle Bürger zur Naherholung nutzen und brauchen. (Ein Landwirt ernährt heute zirka 130 Menschen.)
Bisher waren alle gesellschaftlichen Gruppen in der Stadt vertreten. Die Landwirte, die fest mit unserer Heimat und dem Boden verwurzelt sind und nachhaltig wirtschaften, sollen künftig nicht mehr dazugehören? Unsere Landwirte sind es, die mit ihrer täglichen Arbeit eines der wertvollsten Güter der Menschheit, den Boden, schützen, weil er ihr täglich Brot ist. Durch die Bewirtschaftung erhalten wir somit dieses hohe Gut, nämlich die natürliche Lebensgrundlage der Menschen und Tiere, für nachfolgende Generationen – Wollen wir das nicht alle?
Kreisbauernverband
Karlsruhe e.V
Lanzstr.10
Gewerbepark Rot-Malsch
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Bretten-Sprantal (ba) Die gesamte Bürgerschaft Sprantals soll an der Entscheidung beteiligt werden, ob es in dem Stadtteil ein Freilichtmuseum geben wird oder nicht. Oberbürgermeister Metzger berichtete dem Gemeinderat am Dienstag von einer nichtöffentlichen Sitzung des Ortschaftsrats, in dem dies einstimmig beschlossen worden sei.
Das Gremium sei überein gekommen, zunächst im Mai eine Besichtigungsfahrt zu unternehmen und anschließend an die Hauseigentümer im alten Teil des Dorfs heran zu treten. Danach solle ein Grobkonzept für ein Freilichtmuseum erarbeitet werden.
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In den Sparstrumpf gegriffen
Von unserem Redaktionsmitghed Rudolf Baier
Bretten. „Der Haushaltsplan 2002 konnte nicht ganz so abgewickelt werden wie es plane-risch vorgesehen war”, umschrieb Finanzbürgermeister Willi Leonhardt am Dienstag vor dem Gemeinderat die Tatsache, dass es im vergangenen Jahr in der Stadtkasse ein dickes Minus gegeben hat. Fast 2,96 Millionen Euro fehlen nach dem jetzt vorgelegten vorläufigen Rechnungsergebnis Die Stadt musste deshalb tief in ihren Sparstrumpf greifen. Zum Ausgleich hatte sie eigentlich ihr Erspartes von gut 2,9 Millionen Euro komplett aufbrauchen müssen.Doch damit hätte sie gegen das Gesetz verstoßen Eine Million musste in der Kasse bleiben. 2004 und 2005 soll nun diese Summe ausgeglichen werden Einstweilen fehlt das Geld in der Stadtkasse, was unter Umständen zu Engpässen in der Liquidität führen könnte.
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