Nov
28
Bretten bewirbt sich mit Konzept Gründerzeit
Heilbronner Stimme November 28, 2002 | einen Kommentar schreiben
Landesgartenschau 2012
“Gründerzeit” heißt die Studie, mit der sich Bretten um die Landesgartenschau (LGS) 2012 beworben hat.
“Grün der Zeit” kann man daraus lesen, aber eben auch jenen Aspekt, dem die Melanchthonstadt bei ihrer Bewerbung besondere Bedeutung zugebilligt hat: der Restrukturierung alter Industriebrachen aus der Gründerzeit und damit der Gründung neuer Dienstleistungs- und Wohnformen. weiter lesen –>
Nov
23
Handelskarussell dreht sich im Westen
BNN November 23, 2002 | einen Kommentar schreiben
Zahlreiche Firmen entlang der westlichen Melanchthonstraße verändern sich
Uwe Reinhard: Kein McDonald’s am Alex / Cola-Blusch-Gebäude werden abgerissen
Nach dem Erfolg der verschiedenen „Industrie-Karusselle” in Bretten dreht sich nun auch eines im Bereich Handel: Vom Kaiserdenkmal bis zur Diedelsheimer Höhe wird sich laut Uwe Reinhard „in den nächsten Monaten einiges tun.” Der Chef des Amtes für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften hat nach eigenem Bekunden in den vergangenen Jahren unzählige Gespräche mit Firmeninhabern und potenziellen Investoren geführt, um den Handel in der Innenstadt zu stärken und somit den bestehenden Abfluss der Kaufkraft einzudämmen.
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Nov
22
KVV will ÖPNV-Situation in Sprantal überprüfen
BNN November 22, 2002 | einen Kommentar schreiben
Auf Grund der Äußerungen von Zuhörern der Bürgerversammlung in Sprantal in Bezug auf die ÖPNV-Linie Pforzheim – Sprantal – Bretten hat das Amt für Stadtentwicklung und Baurecht mittlerweile Kontakt mit dem Karlsruher Verkehrs-Verbund (KW) aufgenommen. Wie das BrettenerAmt angab, habe man dem KW mitgeteilt, die zur ersten Schulstunde verkehrenden Busse seien oftmals überfüllt und der zusätzlich verkehrende Bus (Abfahrt 7.19 Uhr in Sprantal) sei häufig so verspätet, dass die Schüler zu spät zum Unterricht kommen. Ergebnis sei das Ausweichen in frühere Busse. Diese sind aber bereits mit Schülern aus dem Enzkreis so stark besetzt, dass die Kapazität der Busse nicht ausreicht. Ein Vertreter der KW sagte zu – so das Amt für Stadtentwicklung und Baurecht – der Sache nachzugehen und die Situation vor Ort zu überprüfen.
Nov
22
Kreis muss Schulden mit neuen Krediten tilgen
BNN November 22, 2002 | einen Kommentar schreiben
Weniger Geld aus Stuttgart reißt neue Haushaltslöcher
Steigen Kreisumlage und Landeswohlfahrtsumlage?
Von unserem Redaktionsmitglied Ulrich Schweizer
Stuttgart/Karlsruhe. Am 14. November wurde der Verwaltungsentwurf für den Kreishausalt 2003 eingebracht – am 15. November war er schon wieder Makulatur. „Ich habe mir genau aufgeschrieben, wann wir die schlechten Nachricht aus Stuttgart erhielten”, sagte gestern Kreiskämmerer Peter Adam gegenüber den BNN. Die schlechte Nachricht, die am Freitag um 12.41 Uhr auf dem Schreibtisch von Adam landete, war deutlich: Die so genannten Schlüsselzuweisungen des Landes für den Landkreis gehen im Jahr 2003 noch einmal um 1,86 Millionen Euro zurück.
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Nov
20
Leserbrief : Finanzaffäre Koch — wie oft noch ?!
nicht veröffentlichter Leserbrief November 20, 2002 | 7 Kommentare
Nun spricht OB Metzger wiederholt von der Zahlungsunfähigkeit der Stadt Bretten. Ob sich Jedermann/Frau der Tragweite dieser Aussage bewusst ist, darf bezweifelt werden. Aus Stuttgart und Berlin kommen auch dieselben Nachrichten scheibchenweise an den Tag. Früher hätte man öffentliche Schulden mit einer Währungsreform erledigt, heute werden vielleicht nur die Sparbücher für den Ausgleich sorgen müssen. Argentinische Verhältnisse? Möglicherweise. Allzu leicht wird auf die Weltkonjuktur verwiesen, wobei die nachfolgenden Beispiele (stellvertretend für viele anderen) für sich sprechen.
Am 1. August 2002 wurde bekannt, dass die Stadtwerke Bretten zwar eine Million Mark geliehen haben, aber an Stelle der Rückzahlung es auf ein Prozess ankommen lassen. Von weiteren Darlehensaufnamen beim Finanzguru Koch wird nicht berichtet.Von den fetten und spektakulären Finanztransaktionen wurden am 12. Nov. 2002 zunächst die Presse, dann der Gemeinderat und Tag darauf und einen Tag vor der Gerichtsverhandlung die Bevölkerung, unterrichtet. Ist das die rechtzeitige Aufklärung was mit unseren Steuergeldern passiert? Die wirre Darstellung der Beträge trägt ebenfalls nicht zur vollständigen Aufklärung bei.
Nov
19
Haltestelle mit Wartehäuschen
BNN November 19, 2002 | einen Kommentar schreiben
Die Sprantaler sollen nun endlich ihre Bushaltestelle in der Nußbaumer Straße (am Ortseingang von Nußbaum herkommend) bekommen. Als eines der Ergebnisse der Bürgerversammlung am Donnerstagabend stellten Oberbürgermeister Paul Metzger und Stadtplaner Ulrich Braun in Aussicht, die Haltestelle aber nur „in Verbindung mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen” zu verwirklichen und zwar abschnittsweise.
Dabei soll zunächst eine überdachte Wartehalle etwas von der Straße zurückgesetzt gebaut werden. Auch soll der Gehweg in diesem Bereich verbreitert und zu einem späteren Zeitpunkt die Nußbaumer Straße verschwenkt werden. Zum Abschluss der Maßnahme, die rund 55 000 Euro kosten dürfte, wird in der
Fahrbahnmitte eine Insel als Querungshilfe eingerichtet.
Dort wird dann auch der Bus halten. „Solange er hält, kann kein anderes Fahrzeug in dieser Richtung vorbei”, formulierte Braun einen weiteren Punkt zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Außerdem wird die Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich auf 30 Stundenkilometer herabgesetzt.
Wann die Haltestelle nun gebaut wird, vermochten Stadtplaner und Verwaltungschef noch nicht zu sagen. „Wir haben erste Gespräche mit der Verkehrsbehörde, dem Verkehrsverbund und dem Landkreis geführt”, sagte Metzger. Ein weiterer Termin stehe an.
„Mit neuen Angeboten wollen wir den Kindergarten erhalten”, verkündete Metzger. Damit sich der Kindergarten, den derzeit nur zehn Kinder besuchen, mittelfristig trägt, denkt die Verwaltung darüber nach, eine Ganztageseinrichtung zu schaffen, die dann auch der Kernstadt zur Verfügung gestellt würde. Bei Be-
triebskosten in Höhe von 100 000 Euro sei man nicht in der Lage, den Kindergarten in seiner derzeitigen Form offen zu halten. Auch ein zweisprachiger Erziehungsauftrag wird seitens der Stadt angedacht.
Nov
19
Schlicht eine Unverschämtheit
BNN November 19, 2002 | einen Kommentar schreiben
Museumsstandort Sprantal: Ärger über Brettener Alleingang
“Das ist einfach keine Zusammenarbeit. Man muss mit den umliegenden Gemeinden sprechen”, ärgert sich der Gondelsheimer Bürgermeister Markus Rupp über die Vorgehensweise bei der Planung eines Freilichtmuseums, das in Bretten-Sprantal entstehen soll. Grund für seine Empörung: Im April hatten sich die Bürgermeister verschiedener Kraichgaugemeinden auf Initiative von OB Paul Metzger mit Harald Siebenmorgen und
Wolfram Metzger vom Badischen Landesmuseum, Landrat Claus Kretz und Irene Woeste, Touristikgemeinschaft, zusammen gesetzt, um die Verwirklichung eines Museums im Kraichgau zu diskutieren (siehe Kommentar).
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Nov
16
Stadt Eschweiler fordert Geld von Bretten zurück
BNN November 16, 2002 | 4 Kommentare
Auch die Stadt Bretten leidet unter dem Finanzskandal Koch: So fand am Donnerstag vor dem Landgericht Karlsruhe der erste Prozess im Fall Eschweiler gegen Bretten statt. Die nordrhein-westf älische Stadt hatte vor Jahren auf Vermittlung des bayerischen Finanzmaklers Hans-Jürgen Koch mit der Melanchthonstadt einen Darlehensvertrag über 1,3 Millionen Mark (660 000 Euro) abgeschlossen. Bretten ging nach Angaben von Bür-
germeister Willi Leonhardt davon aus, dass das Geld von Koch stammte und zahlte diesem bis zum Jahr 2000 etwa 80 000 bis 90 000 Euro zurück. Das restliche Geld verblieb auf einem Konto der Stadt, erklärte Leonhardt gestern den BNN auf Anfrage. „Wir haben vorsichtshalber nichts mehr an Koch ausbezahlt."
Nov
15
Rekordzuführung gehört der Vergangenheit an
BNN November 15, 2002 | 1 Kommentar
Brettener Gemeinderat diskutierte über die Jahresrechnung 2001 und die aktuelle Finanzlage
Metzger: „Wir können voraussichtlich im kommenden Jahr unseren Etat nicht mehr ausgleichen”
Bretten (tk). Mit „hervorragenden Zahlen” (Oberbürgermeister Paul Metzger) und einer Rekordzuführung an den Vermögenshaushalt endete das Haushaltsjahr 2001. Ob dies daran gelegen habe, dass es „der letzte Rechnungsabschluss in Mark war”, sagte Metzger, wisse er nicht, wohl aber, dass dieser „glorreiche Abschluss” wohl endgültig der Vergangenheit angehöre.
„Wir haben 2002 eine andere Situation: Die Gelder fließen schneller fort als sie reinkommen.” Im kommenden Jahr könne „der Haushalt vermutlich nicht mehr ausgeglichen werden”, befürchtet der OB. Das Haushaltsjahr schloss mit einem Gesamtvolumen von 118,5 Millionen Mark ab, 4,5 Millionen mehr als kalkuliert. Auf den Verwaltungshaushalt entfallen davon 93 Millionen Mark, auf den Vermögensetat 25,5 Millionen Mark. Sowohl die Gewerbesteuereinnahmen als auch der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer lagen im vergangenen Jahr höher als erwartet, berichtete Bürgermeister Willi Leonhardt. So habe man dem Vermögenshaushalt (Investitionshaushalt) fünf Millionen Mark mehr als vorgesehen zuführen können – insgeamt 11,2 Millionen Mark.
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Nov
14
Wir brauchen auch in der Kernstadt neue Bauplätze
BNN November 14, 2002 | einen Kommentar schreiben
Das derzeit von Äckern dominierte Gebiet „Im Steiner Pfad” soll Baugebiet werden. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fasste der Brettener Gemeinderat am Dienstagabend nach teils heftigen Diskussionen mehrheitlich. 13 der 21 anwesenden Stadträte sprachen sich für die Einleitung des Verfahrens aus, vier votierten dagegen und vier enthielten sich der Stimme.
Mit dem Beschluss hat nun Stadtplaner Ulrich Braun freie Hand für eine Überplanung des insgesamt 16 Hektar umfassenden Gebietes, das im Südosten vom Gebiet „Todenbaum” und im Nordwesten von der Verlängerung der Straße Im Brückle begrenzt wird. Auf etwa 11,5 Hektar Nettofläche biete das Gebiet Raum für insgesamt 900 bis l 000 Einwohner, so Oberbürgermeister Paul Metzger (CDU). Die Bauplätze, die dort entstehen könnten, seien seiner Meinung nach dringend nötig: „Wir brauchen auch in der Kernstadt neue Bauplätze, denn wir haben hier eine Abwanderungsproblematik von jungen Leuten.”
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