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Finanzlage der Stadt Bretten in der Presse :
aktualisiert am 11.01.2007 |
Der BAK widmet sich seit Jahren dem Thema Veschuldung
und Stadtfinanzen , da wir der Überzeugung sind, dass der jetzige Schuldenstand bereits
bedrohliche Ausmaße angenommen hat. Die pro-Kopf-Verschuldung lag im Jahre 2004 bereits bei 4692 €. Der Landesdurchschnitt beträgt 405 Euro ! Die Auswirkungen auf
das Gemeinwesen werden einschneidend sein, öffentliche Einrichtungen können nicht
mehr unterhalten werden, Vereinsförderung und weitere "freiwillige Leistungen" müssen gekürzt werden. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf den
Die obenstehenden Grafik zeigt die stetig steigende Verschuldung der Stadt Bretten in den Jahren seit 1960. Hierbei handelt es sich um die pro Kopf-Verschuldung ohne die Schulden der kommunalen Wirtschaftsbetriebe. Besonders auffällig ist der starke Anstieg der Verschuldung seit dem Jahr 1993. Die Dynamik dieses Anstieges ist ungebremst und wird durch eine immer höhere Zinsbelastung, sowie durch eine nicht vorhandene Strategie der Entschuldung in nicht mehr verantwortbare Dimensionen getrieben. Kreativ ist man lediglich im Erfinden immer neuer Schuldzuweisungen an Land und Bund. Das statistische Landesamt
Baden-Württemberg teilt auf Anfrage folgende Daten zur pro-Kopf-Verschuldung
in Bretten mit :
* Anfang 2004 bereits 4692 €
*Quelle : Statisches Landesamt Baden-Württemberg Der BAK hat sich mit Datum vom 21.11.2002
in einem Schreiben an Herrn OB Metzger, mit Fragen hinsichtlich
der städtischen Finanzen, sowie der weiteren Stadtentwicklung, gewandt. Hier
Auszüge aus unserem Schreiben. Die Antwort erhielten wir
am 3.01.2003, indem allerdings keinerlei konkrete Angaben zur Höhe
der Verschuldung, zu einem eventuellen Konzept der Schuldenreduktion,
sowie zur Gesamthöhe der Bezuschussung der Universität ( USQ ) enthalten
waren. Stattdessen sind in dem Schreiben keine oder nur ausweichende
Antworten enthalten. Bemerkenswert allerdings die Aussage dass :
"der Haushaltsausgleich 2003 in Bretten nicht mehr möglich"
ist. In einer Gemeinschaftsaktion mit Naturschützern, Unternehmern und Landwirten, hat der BAK allen Stadträt/innen, noch vor deren Abreise zur Haushaltsklausurtagung im Januar 2003, einen Sparstrumpf in Verbindung mit einem Fragenkatalog zugesandt. Hier die Antworten der Stadträt/innen. ( Sie haben sich nicht getäuscht, die Seite enthält nur einen Eintrag ! ).
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