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aktualisiert am 21.12.2007 |
Zerstörung von Fledermaus-Brutstätten im Rüdtwald Bereits vor der drohenden Zerstörung des Rüdtwaldes durch Abholzung, wurden im Winter 2004 / 2005 vollendete Tatsachen durch massiven Holzeinschlag geschaffen. Dem fielen auch Höhlenbäume zum Opfer, ein unverzeihlicher Fehler, der keinem Forstmann unterlaufen sollte. Diese Bäume, zuerst von Spechten bewohnt, dienen Fledermäusen als Brutstätten. Aber auch der Vogel des Jahres 2006, der Kleiber, ist auf vorhandene Höhlen angewiesen, von Spechten angelegte oder durch Fäulnis entstandene. Zitat Nabu : „Mindestens acht Prozent der europäischen Kleiberpopulation lebt in Deutschland. Damit hat Deutschland eine zentrale Verantwortung für die Art und ihren Lebensraum mit höhlenreichen Altholzbeständen und strukturreichen, lichten Laub-, Laubmisch- und Nadelwäldern.” In Anbetracht der Tatsache, dass im darauffolgenden Jahr die erforderlichen Untersuchungen der Fauna und Flora anstanden, bei denen u.a. auch die Fledermauspopulation untersucht werden sollte, ensteht der Verdacht, dass hier mit Vorsatz gehandelt wurde ! Für den massiven Holzeinschlag vor Abschluss aller Untersuchungen gibt es nur eine Erklärung : Hier sollten Tatsachen durch Beseitigung oder Vertreibung möglichst vieler Tierarten geschaffen werden. Der Holzeinschlag hätte aus forstwirtschaftlicher Sicht auch ein Jahr später erfolgen können. So bleibt ein, wie es ein höherer Forstbeamter bei einem Vororttermin nannte, "Gschmäckle".
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